Was kann ein Mensch ertragen, bis er zerbricht?

Vor sechs Wochen begleitete ich als Übersetzer einen Kollegen zu einer Wohnungsbesichtigung, die vom dortigen Hausmeister durchgeführt wurde.

Nachdem wir uns gleich mehrere Wohnungen angesehen hatten, kam ich auf dem Weg nach draußen mit dem Herrn ins Plaudern. Beiläufig erwähnte er, dass seine Lebensgeschichte in den USA verfilmt werden wird. Erstaunt fragte ich nach. Er schien erleichtert zu sein, dass ich als Mitglied der Generation Y sofort weiß, dass der geplante Filmtitel „Sympathy for the devil“ auf den Rolling Stones Song bezogen ist.

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Kapitalismus ist schuld (an allem)

Ich habe gerade folgende Aussage von einer ehemaligen Kollegin gelesen:

„Kapitalismus ist ein Monster welches nie satt wird und scheint für viele so alternativlos. Ich habe viele hässliche Fakten dazu gelesen, die ich nicht mehr ignorieren kann. Wir stoßen an natürliche Grenzen mit dieser Art des Wirtschaftens. Ich weiß noch immer zu wenig, aber zu viel mittlerweile um weiter zu machen wie bisher. Indigene Völker, Massensterben von Tier- und Pflanzenarten, Bienensterben, Verlust fruchtbarer Böden, Flüchtlinge, Krankheiten, moderne Sklaverei, Überfischung der Meere und Erwärmung der Meere. Die Liste ist endlos. Kapitalismus kills, Mensch versucht die Natur komplett zu kontrollieren und verliert sie dabei und ich hab mitgemacht und bin immer noch Teil davon.“

Das kann ich als leidenschaftlicher Kapitalist natürlich nicht so stehen lassen.

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