Die Aktienquote der Deutschen fällt im Vergleich mit anderen Industrieländern gering aus. Warum ist das so?
Angst und Unkenntnis
Umfragen zeigen, dass den meisten Deutschen zwar durchaus bewusst ist, dass sie mehr aus ihrem Vermögen machen könnten, doch sie fürchten sich vor Verlusten. Sicherheit beim Investieren ist ihnen am Wichtigsten.
Ich kann das nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es hin und wieder einen Einbruch an den Märkten. Aber wenn man langfristig (!) in Qualitätsaktien investiert und sein Depot ausreichend streut, wird man auf Dauer eine hohe Rendite erzielen und eine Zinseszins-Lawine in Gang setzen.
Mehrere Monate intensiver Auseinandersetzung mit den Aktienmärkten haben mir alle Ängste genommen: die Angst vor dem nächsten Crash und die Angst vor Altersarmut.
Zeit
Viele glauben, man müsse viel Zeit investieren, um am Aktienmarkt erfolgreich zu sein. Das stimmt nicht. Es reicht, alle 4-6 Monate sein Depot zu überprüfen und dann ggf. einen Nachkauf zu tätigen.
Es gibt so viele großartige Unternehmen, die man in sein Depot aufnehmen kann, ohne unruhige Nächte zu bekommen: Nike, Siemens, Coca Cola, Microsoft, Nestlé, Johnson & Johnson, BASF usw.
Noch weniger Zeit muss investiert werden, wenn man nicht auf Einzelwerte setzt, sondern auf einen Index wie den DAX.
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