Warum die Aktienmärkte immer weiter steigen

Wie kommt es, dass Aktien die höchste Rendite aller Anlageklassen aufweisen?

Warum sollte das so bleiben?

Wie schaffen es Unternehmen, jahrzehntelang ihre Gewinne (und damit ihre Aktienkurse) immer weiter zu erhöhen?

Blogger Ric hat es hervorragend erklärt:

http://www.frei-mit-42.de/14-gruende-warum-unternehmen-immer-weiter-wachsen/

Aktiensparen vs. Riester-Rente

Meine Eltern haben in ihrem Leben viele richtige Entscheidungen getroffen. Die Entscheidung, vor Jahren einen Riester-Vertrag abzuschließen, gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Die Nachteile gegenüber dem Aktiensparen liegen für mich klar auf der Hand:

1.) Die langfristige Rendite am Aktienmarkt ist höher als die durchschnittliche Riester-Rendite.

2.) „Riestern“ bietet keinerlei Flexibilität. Man zahlt monatlich einen festen Betrag ein. Aktiensparen bietet die Möglichkeit, mal mehr, mal weniger zu investieren. Außerdem kann man sich zu jedem Zeitpunkt den gegenwärtigen Wert – oder nur einen Teil davon – auszahlen lassen.

3.) Aktiensparen generiert ein regelmäßiges Zusatzeinkommen durch Dividenden.

4.) Bei Aktien entscheidet man selbst, in welches Unternehmen man investiert. Kein Riester-Sparer weiß, wohin sein Geld fließt.

5.) Jedem 10-Jährigen kann ich verständlich machen, wie Unternehmen Geld verdienen und wie ich mit deren Aktien Geld verdiene. Um jeden Satz in einem Riester-Vertrag zu verstehen und sämtliche Kosten aufzudecken, muss ich schon eine Doktorarbeit darüber schreiben.

6.) Ich weiß nicht, was mit euren eingezahlten Riester-Beiträgen passieren würde, solltet ihr vor der ersten Auszahlung zu Tode kommen. Ehrlich gesagt will ich es auch nicht wissen. Doch ich kann euch sagen, was nach eurem Tod mit eurem Aktiendepot passiert: Es geht an eure Erben.

7.) Außerhalb Deutschlands kann mit diesem Riester-Zeug niemand etwas anfangen. Stellt euch vor, ihr lernt im Urlaub eine US-Amerikanerin oder einen US-Amerikaner kennen, verliebt euch, zieht in die USA, wechselt vielleicht sogar die Staatsbürgerschaft. Nun erzählt mal den Amis, dass ihr 15 Jahre lang „geriestert“ habt und die entsprechende Rente beziehen wollt. Sie werden euch auslachen.

Mit Riester-Verträgen kann man viel Geld verdienen – aber nur dann, wenn man als Berater tätig ist, seinen Kunden die Verträge andreht, eine fette Provision bekommt und diese in Aktien anlegt.

Weiterlesen

Sparen

Ob man im Alter arm oder reich ist, hängt weniger vom vorherigen Einkommen ab, als von den tausenden Entscheidungen, die man in den Jahrzehnten zuvor getroffen hat.

Eine Bekannte von mir besitzt ein 15 Jahre altes Handy, dessen Akku noch immer 2 Wochen lang hält. Ein weiterer Bekannter fährt ein 19 Jahre altes Auto, das er erst vor 2 Jahren gekauft hat. Geschichten wie diese begeistern mich mehr als die Facebook-Urlaubsfotos aus dem Paradies auf Erden, denn sie zeugen von enormer Selbstdisziplin

Die meisten Menschen machen es anders. Kauft der Nachbar ein neues Auto, will man nachziehen. Berichten Freunde über den letzten Traumurlaub, will man auch so eine Geschichte erzählen können.

Auch die vielen kleinen Entscheidungen spielen in Summe eine große Rolle. Häufig ist es der soziale Druck, dem man nicht standhält. Gehen die Kollegen 5x pro Woche mittags in ein Restaurant, will man nicht als der Geizhals dastehen, der sich seine selbstgemachte Linsensuppe in der Mikrowelle aufwärmt.

An jeder Ecke lauert eine Gelegenheit, Geld auszugeben. Die meisten Menschen sind nicht diszipliniert genug, nein zu sagen. Sie konsumieren Dinge, die sie nicht brauchen und die sie nicht zufriedener machen.

Weiterlesen

Wie Nichtraucher sich am Tabakkonsum erfreuen können

Ich war gestern unterwegs. Meine Jacke riecht, als hätte ich in einem Aschenbecher übernachtet. Man kann sich darüber beklagen. Oder man kauft Aktien eines Tabakkonzerns. Auf diese Weise kann man ein schönes Sümmchen daran verdienen, dass Raucher sich selbst frühzeitig ins Grab bringen.

Märkte im Rallye-Modus… wann einsteigen??

Die Aktienmärkte kennen momentan kein Halten. Es scheint nur noch eine Richtung zu geben: Norden. Alle wollen auf den fahrenden Zug aufspringen.

Einige von euch werden sich möglicherweise fragen: Soll ich jetzt noch einsteigen? Oder sind die Preise jetzt zu hoch?

Jeder Investor hat so seine eigene Strategie zum Einstiegszeitpunkt. Einer wartet auf den nächsten Crash. Ein anderer hat einen festen monatlichen oder quartalsweisen Sparplan. Man kann sich an Fundamentaldaten orientieren, an den Charts, an Sentimentanalysen.

Ehrlich gesagt habe ich kein besonders gutes Gefühl, was die Börsenjahre 2016 und 2017 angeht. Der Bullenmarkt läuft seit 2009 ohne größere Korrektur – getrieben von der Politik der großen Notenbanken. Es besteht die Gefahr einer Blasenbildung. Irgendwann wird der Markt Luft ablassen müssen, wenn die Kurse weiterhin stärker steigen als die Unternehmensgewinne.

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ich mit meinem Gefühl richtig liege, liegt wohl bei etwa 50 Prozent. Das hilft euch nicht weiter. Was also gilt es zu tun?

Weiterlesen