Wozu das alles?

In meinem letzten Beitrag „Aktien – die beste Geldanlage der Welt“ hatte ich aufgezeigt, wie hoch das Vermögen nach einigen Jahrzehnten des Aktiensparens werden kann.

Nehmen wir an, die Rechnung geht auf. Mein Vermögen wird eines Tages im 7-stelligen Bereich liegen. Und dann? Ist es wirklich erstrebenswert, der reichste Mann auf dem Friedhof zu sein? Warum gebe ich mein Geld nicht schon heute aus – für Reisen, eine größere Wohnung, ein schickes Auto? Würde es mir Freude bereiten, als 70-Jähriger im Ferrari herumzufahren, im Handschuhfach eine Packung Viagra?

Ich möchte mir vor allem eines kaufen: Zeit.
Ich erkaufe mir die Option, irgendwann nur noch halbtags arbeiten zu müssen und früher in Rente gehen zu können, um mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen.

Ich möchte nicht jahrzehntelang in Angst leben, weil meine gesetzliche Rente vielleicht nur 50% meines durchschnittlichen Nettogehalts betragen wird und weil ich das Kleingedruckte im Riester-Vertrag nicht verstehe.

Weiterlesen

Aktien – die beste Geldanlage der Welt

Aktien sind eine fantastische Sache. Jeder kann sich selbst am Erfolg der besten Ideen und der besten Unternehmen der Welt beteiligen.

Nicht jeder kann so erfolgreich werden wie Bill Gates oder Steve Jobs, aber jeder kann Microsoft- oder Apple-Aktien kaufen. Wer 2007 nach der Vorstellung des ersten iPhones Geld in Apple-Aktien angelegt hat, der hat den angelegten Betrag bis heute mehr als verneunfacht. Bei meinem derzeitigen Tagesgeldzinssatz müsste ich mehr als 220 Jahre warten, um mein Geld zu verneunfachen. Apple-Aktionäre haben das nach weniger als 9 geschafft.

Natürlich sind wir keine Hellseher. Niemand wird langfristig 100% Rendite pro Jahr erzielen. Niemand schafft es, am Tiefpunkt zu kaufen und am Höhepunkt zu verkaufen. Dennoch sind Aktien für mich die beste Geldanlage der Welt.

Weltweit gibt es unzählige großartige Unternehmen. Allein in Deutschland sind rund 900 Unternehmen börsennotiert, in den USA weit mehr. Aus diesen Unternehmen können wir uns die Besten aussuchen. Die Zeitpunkte für Einstieg und Ausstieg bestimmen wir selbst.

Weiterlesen