Schwarzenegger: Ein Leben wie ein Film

Ich habe gerade „Total Recall“ gelesen – die Autobiografie von Arnold Schwarzenegger aus dem Jahr 2012 – und bin begeistert.

Weder interessiere ich mich für Kraftsport, noch bin ich Bewunderer von Schwarzeneggers Filmen, doch seine Geschichte fesselte mich. Sie liest sich wie ein Roman, den man nicht mehr weglegen kann.

 

Kindheit

Arnold wurde 1947 in einem österreichischen Bauerndorf geboren – in einer Zeit der Hunger-Revolten. Seine Mutter musste von Hof zu Hof ziehen, um für ein wenig Butter, Zucker oder Getreide zu betteln. Manchmal war sie tagelang unterwegs auf „Hamsterfahrt“.

Das Haus der Familie hatte keinen Wasseranschluss, geschweige denn eine Dusche oder Toilette mit Wasserspülung, nur einen Nachttopf. Arnold und sein Bruder mussten Wasser aus einem Brunnen holen, der mehrere hundert Meter entfernt war – selbst wenn es heftig regnete oder schneite. Die ganze Familie wusch sich mit demselben Wasser: zuerst die Mutter, dann der Vater, und am Schluss Arnold und sein Bruder.

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