Fred Bauer – Der Millionär, der für mich arbeitet

Im März erfreute sich mein Beitrag „Die Millionäre, die für mich arbeiten“ großer Beliebtheit. Es ging um Klaus Weinmann, Elmar Degenhart, Mark Parker, Robert Iger und Donnie Smith. Nun ist es an der Zeit für einen zweiten Teil.

Die Gentex Corporation nimmt bereits rund 6 % meines privaten Aktienportfolios ein. Diesen Wert werde ich morgen mit einem Nachkauf weiter erhöhen.

Unter allen mir bekannten Unternehmen des Automobilsektors ist Gentex die Firma

  • mit dem höchsten Marktanteil
  • mit der höchsten Profitabilität
  • mit der größten finanziellen Gesundheit
  • mit dem aufrichtigsten und transparentesten Umgang mit den Aktionären
  • mit der besten Kapitalallokation im Sinne langfristig orientierter Aktionäre
  • mit der schnellsten Erholung nach Rezessionen

Gründer und Geschäftsführer Fred Bauer hat ein Schlaraffenland für Aktionäre geschaffen. Und ich werde es mir nicht entgehen lassen, dass gebratene, mundgerechte Hühnerteile in meinen Mund fliegen.

Der 74-Jährige Fred Bauer wuchs im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten auf. Sein Studium an der Michigan State University mit Hauptfach Elektrotechnik und Nebenfach Wirtschaft schloss er erfolgreich ab.

Er war von Anfang an ein Entrepreneur und Visionär. Mitte der 60er Jahre gründete er ein Unternehmen, das Elektronik für Heizungen und Klimaanlagen herstellte. Im Jahr 1972 verkaufte er es an eine Firma namens Robertshaw Controls. Dort war man so begeistert von dem jungen Gründer, dass man ihn direkt einstellte. Bauer stieg bis zum Vice President auf.

1974 gründete er Gentex – die Firma, die sein Lebenswerk werden sollte. Bauer und sein Team begannen mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung qualitativ hochwertiger Produkte im Bereich Brandschutz.

Er revolutionierte die Branche durch die Entwicklung des weltweit ersten fotoelektrischen Dual-Sensor-Rauchmelders. Dieses Gerät erzeugte weniger Fehlalarme und war zur schnellen Erkennung von langsamen, schwelenden Bränden konzipiert. Heutzutage finden sich Millionen von Rauchmeldern und Signalgeräten von Gentex in Krankenhäusern, Hotels, Bürogebäuden und anderen gewerblichen Anwendungen in ganz Nordamerika.

Fred Bauer Gentex

Bereits 7 Jahre nach der Gründung ging Gentex 1981 an die Börse. Fred Bauer wurde Aufsichtsratsvorsitzender und 1986 schließlich Geschäftsführer (CEO).

Nachdem der Bereich Brandschutz revolutioniert wurde, sah man sich nach neuen Geschäftsfeldern um.

Es dauert nicht lange, bis man den nächsten großen Wurf landete. Als Pionier im Bereich der automatisch abblendenden Elektrochrom-Spiegel machte Gentex sich weltweit einen Namen. Die Automobilhersteller waren seit langem auf der Suche nach einer geeigneten Lösung, mit der das gefährliche Blenden im Spiegel vermieden werden kann. Fred Bauer und sein Team waren der festen Überzeugung, dass die Lösung des Problems in der Elektronik sowie in elektrooptischen Abtasttechnologien zu finden sei. Im Jahr 1982 präsentierte Gentex den weltweit ersten elektromechanischen (motorbetriebenen) Spiegel mit automatischer Abblendfunktion. Das Produkt wurde schnell von Ford und General Motors übernommen, die in nur drei Jahren Stückzahlen von 200.000 Spiegeln jährlich erwarben.

Dieses Problem galt für viele Wissenschaftler als unlösbar. Fred Bauer wollte es nicht wahrhaben und beauftragte eine Gruppe talentierter Chemiker und Elektrotechniker mit der Aufgabe. Schließlich gelang es ihnen, Nachtfahrten für Millionen von Autofahrern weltweit sicherer zu machen, indem sie für Automobilhersteller weltweit Spiegel produzierten, die das gefährliche Blenden im Spiegel erkennen und verhindern können. Automatisch abblendende Spiegel von Gentex werden heute als Standard- oder Zusatzausstattung für mehr als 300 Fahrzeugmodelle weltweit angeboten.

Gentex ist heute ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich für High-Tech-Elektronik mit über 5.300 Mitarbeitern. Fred Bauers Firma ist ein einzigartiges, profitables Unternehmen, das auf hoch automatisierte Elektronikartikel, die Entwicklung und Herstellung von CMOS-Kameras, Vakuumbeschichtungen sowie das Biegen und Fertigen von Glas spezialisiert und dabei vertikal voll integriert ist. Sie sind auf ein breites Spektrum von Technologien und Prozessen spezialisiert, durch die sie qualitativ hochwertige Produkte für die Bereiche Automobil, Luftfahrt und Brandschutz bereitstellen können.

Die weltweiten Niederlassungen mit technischem Fachpersonal und Vertriebsbeauftragten vor Ort befinden sich an strategischen Schlüsselpositionen, um einen optimalen Service und die bestmögliche Betreuung der Kunden im Bereich der Automobilproduktion auf der ganzen Welt zu gewährleisten.

Neben der Hauptniederlassung in West-Michigan verfügt das Unternehmen über regionale Automobilvertriebs- und Entwicklungsbüros in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Schweden, Korea, China und Japan. Darüber hinaus gibt es vier regionale US-Vertriebsniederlassungen für die Sparte der Brandschutzprodukte.

Zur Entwicklung und Produktion qualitativ hochwertiger Produkte für die Automobilindustrie, die Luftfahrt und den kommerziellen Brandschutz nutzt Gentex in erster Linie Elektronik/Mikroelektronik, Softwareentwicklung/-programmierung/-Engineering, Chemie, Glasbeschichtung/-herstellung, mechanisches Design und elektrisches, industrielles sowie mechanisches Engineering.

Neben den automatisch abblendende Rückspiegeln mit modernen elektronischen Funktionen für die Automobilindustrie sowie den kommerzielle Brandschutzprodukten für den US-Markt zählen Flugzeugfenster zu den Hauptproduktlinien, deren Dimmer der Flugpassagier selbst einstellen kann (zunächst im Boeing 787 Dreamliner).

Wer Autospiegel langweilig findet, der findet dies womöglich interessant: Vor einem halben Jahr präsentierte Gentex einen Spiegel, der das Auge des Fahrers scannt. Falls der Fahrer autorisiert ist, startet der Motor und die gespeicherten Einstellungen für Lenkrad, Sitz, Spiegel, Musik und Navi-Ziele werden vorgenommen. Ist der Fahrer nicht autorisiert, wird automatisch eine Nachricht auf das Handy des Besitzers gesendet, falls dieser es wünscht.

Außerdem verkauft Gentex Spiegel, mit denen es keinen toten Winkel mehr gibt.

Ein Blick in die technisch anspruchsvolle und stark automatisierte Arbeitsumgebung ist überaus beeindruckend.

Unter der Führung von Fred Bauer steigerte Gentex seine Marktkapitalisierung um 17% pro Jahr – von 17 Millionen Dollar im Jahr des Börsengangs 1981 bis zu 5 Milliarden Dollar heute.

Der Marktanteil im Kerngeschäft der Elektrochrom-Spiegel konnte von 79% im Jahr 2001 bis auf 92% (heute) gesteigert werden. Gentex ist der Markt. Somit ist es kein Wunder, dass sich die Giganten unter den Automobilherstellern – von Volkswagen in Europa über Toyota in Asien bis zu Ford in Amerika – darum reißen, zum Kundenkreis von Gentex zu zählen.

Fred Bauer hat dafür gesorgt, dass Gentex sich dies fürstlich bezahlen lässt. Von 100 Dollar an Umsatz bleiben 21 Dollar als versteuerter Gewinn übrig. Nicht einmal Ferrari ist so profitabel wie Gentex!

In meinem ersten Beitrag zum Unternehmen [hier der Link] findet ihr weitere Informationen darüber,

  • wie bärenstark sich die Umsätze seit 1984 jährlich entwickelt haben und wie diese über die verschiedenen Regionen und die wichtigsten Kunden verteilt sind
  • welch hohes Maß an finanzieller Gesundheit das Unternehmen aufweist (schuldenfrei!)
  • wie viele Patente das Unternehmen besitzt
  • wie weitsichtig der Cash Flow verwendet wird
  • wie die Aktie in den letzten 10 Jahren im Vergleich zum S&P 500 gelaufen ist
  • warum mich der Geschäftsbericht mehr beeindruckt hat als alle Berichte anderer Unternehmen
  • welche beiden Herren der 74-jährige Fred Bauer als mögliche Nachfolger aufgebaut hat.

Abschließend wiederhole ich es gern noch einmal. Gentex ist das Unternehmen im Automobilsektor

  • mit dem höchsten Marktanteil
  • mit der höchsten Profitabilität
  • mit der größten finanziellen Gesundheit
  • mit dem aufrichtigsten und transparentesten Umgang mit den Aktionären
  • mit der besten Kapitalallokation im Sinne langfristig orientierter Aktionäre
  • mit der schnellsten Erholung nach Rezessionen.

Laut Warren Buffett ist das Schlechteste aller Geschäfte eines, das schnell wächst, dabei enorme Mengen an Kapital benötigt um das Wachstum aufrecht zu erhalten und wenig bis kein Geld verdient. Tesla-Aktionäre dürften sich angesprochen fühlen.

Gentex ist das genaue Gegenteil: ein Geschäft, das schnell wächst, aber nicht schuldenfinanziert oder durch sinnlose Übernahmen, sondern organisch aus dem operativen Cash Flow, und dabei eine enorme Rendite auf das Kapital erzielt.

Während sich vorgestern die großen Hersteller BMW, Daimer und Volkswagen mit dem jüngsten Skandal herumschlagen mussten, verkündete Gentex eine Dividendenerhöhung um 11%.

„Investiere im Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln!“ (André Kostolany)

 

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9 Gedanken zu „Fred Bauer – Der Millionär, der für mich arbeitet

  1. Sicherlich ein gutes Unternehmen und ein sehr profitabler Autozulieferer. Zur Abrundung der Analyse hättest du Gentex gg. einen internationalen Zulieferer vergleichen können, beispielsweise Continental oder Elring Klinger aus Deutschland. Dann wäre deutlich geworden, dass KGV und EV/EBITDA Kennzahlen nicht besonders günstig sind, sondern eher Durchschnitt, weil es Continental auch zum KGV 14 und EV/EBITDA von 9 gibt (auch wenn man in den USA höhere Multiples historisch oft bezahlt hat). Das KUV zum Beispiel ist bei Gentex sehr hoch (~3). Und last but not least habe ich gerade nach „US Autozulassungen“ und „US Autokredite“ gegooglet, um die Gesundheit des Marktes zu checken. Dort sind Gewitterwolken aufgezogen: die Zulassungszahlen sind rückläufig und immer mehr Kredite fallen aus. Da könnte es also sein, dass manche Investoren nicht so langfristig denken wie Du und sämtliche Aktien der Branche Auto-Zulieferer gerade jetzt zum Verkauf stellen (im Vorgriff auf das was kommen könnte). Ändert aber nichts an deiner Analyse oder am Unternehmen – vielleicht nur am Kaufzeitpunkt der Aktie..

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    • Hallo Hans-Jürgen,

      Continental und Gentex hatte ich hier bereits gegenübergestellt:
      https://stefansboersenblog.com/2017/06/10/daimler-aktie/
      Wie man sieht, ist Gentex von weitaus höherer Qualität, und das nicht nur anhand dieser wenigen, wenngleich wichtigen Kennzahlen, sondern zusätzlich aufgrund anderer Faktoren (Umgang mit Aktionären; Erfahrung des Managements; Marktanteil usw).
      Nichtsdestotrotz sehe ich auch Continental als Qualitätsunternehmen, sonst wäre ich nicht daran beteiligt.

      Den Grund, aus dem ich das KUV hier für eine furchtbare Vergleichskennzahl halte, hatte ich hier dargelegt:
      https://stefansboersenblog.com/2017/04/18/public-storage-aktie/comment-page-1/#comment-1072

      Mir scheint, dass du Top-Down-Investing betreibst. Ich bevorzuge Bottom-Up-Investing. Dazu zwei Zitate.

      „Geben Sie den Versuch auf, die Bewegungsrichtung des Aktienmarktes, der Wirtschaft, der Zinsen oder Wahlergebnisse vorherzusagen, und hören Sie auf, Geld an Menschen zu verschwenden, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Studieren Sie die Fakten und die finanzielle Situation, bewerten Sie die Zukunftsaussichten des Unternehmens und wenn alles zu Ihren Gunsten steht, kaufen Sie. Viele Menschen investieren ungefähr so, als würden Sie den ganzen Abend pokern, ohne ihre Karten anzuschauen.“ (Peter Lynch, Oktober 1994)

      „Ich komme auf das Kapitel Marktprognose nur deshalb zurück, weil mich ein paar Partner anriefen, nachdem der Dow Jones von 995 im Februar auf 865 im Mai gefallen war. Sie vermuteten, dass die Aktien noch deutlich tiefer fallen würden. Das wirft bei mir immer zwei Fragen auf: (1) Wenn sie im Februar wussten, dass der Dow Jones im Mai auf 865 sinken würde, warum haben sie mir das nicht dann mitgeteilt, und (2) Wenn sie im Februar nicht wussten, was in den folgenden drei Monaten passieren würde, wie wollen sie das dann jetzt im Mai wissen?“ (Warren Buffett, Juli 1966)

      Viele Grüße, Stefan

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  2. Hallo Stefan,

    interessante Analyse, ich bin über Gentex bisher noch nicht gestolpert.

    Wie schauts denn aktuell bei Gentex aus, welche Probleme gibt es?? Der Wert marschiert seit einiger Zeit ja fleißig abwärts und am Freitag gab es nun einen deftigen -8 % Rücksetzer. Lediglich Quartalszahlen, oder wo drückts??

    Beste Grüße
    JK

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  3. In den nächsten Jahren kommen immer mehr selbstfahrende Autos auf den Markt. Tesla und co. sind nur der Anfang. In 10-20 Jahren wird kaum noch jemand selber fahren und der Markt für solch Spiegel z.B. wird Jahr zu Jahr immer weiter einbrechen.

    Im Moment sicher noch eine gute Firma, aber schon mittelfristig sehe ich den Bereich im Abwärtstrend. Ich persönlich würde da keine größeren Summen investieren.

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    • 1. Wie kommst zu der Aussage, in 10-20 Jahren würde kaum noch jemand selbst fahren?
      2. Über die paar Autos, die Tesla verkauft, können die großen Hersteller nur müde lächeln. Tesla soll erst mal unter Beweis stellen, beträchtliche Mengen absetzen zu können und damit Profite zu erzielen. Und selbst dann wäre die Automobilproduktion weiterhin eine schreckliche Branche für Privatanleger. Wie in den letzten 50 Jahren.
      3. Nehmen wir mal an, im Jahr 2035 fährt der Großteil der Autos in Nordamerika und Europa fahrerlos. Glaubst du, bei Gentex legt man bis dahin die Hände in den Schoß? Man hat bereits 2x einen Markt revolutioniert. Einige der besten amerikanischen Chemiker, Elektrotechniker und Softwareentwickler arbeiten für Gentex. Man stellt Glas und Kameras selbst her. Der Grad an Automation sucht seinesgleichen und wurde intern entwickelt.
      4. Siehst du in 15 Jahren Millionen selbstfahrende Autos durch Indien, Brasilien, Russland, Mexiko, Indonesien und Argentinien fahren? Ich irgendwie nicht. Dass selbstfahrende Autos womöglich bald durch Beverly Hills fahren werden, bedeutet nicht automatisch, dass die Umsätze von Gentex zurückgehen werden.
      5. Ein Unternehmen kann seine Cash Flows nicht nur durch einen Anstieg der verkauften Mengen erhöhen, sondern auch durch Preissteigerungen, Übernahmen, Kostenreduzierung usw.
      6. Ich investiere nicht auf Sicht von 20 Jahren, sondern auf Sicht von 6 bis 10 Jahren. Dafür ist Gentex besser aufgestellt als 97% der anderen Unternehmen.

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      • Obwohl man immer offen für die Contra-Punkte der eigenen Investition sein sollte, gefällt mir deine Argumentationskette hier ausserordentlich gut, Stefan.

        Ohne dem Zinsenmann zu nahe treten zu wollen, fällt mir doch auf, wie oft einfache Aussagen nach gut dünken getroffen werden, ohne in die Tiefe zu gehen. Man hat halt etwas gehört und prognostiziert es in die Zukunft (ich nehme mich da gar nicht aus!).

        Es weiß aber schlußendlich niemand, wie weltweit der Verkehr in 20 Jahren aussieht. Es gibt nur Mutmaßungen. Es kann so oder so kommen.

        Da muß ich an „Back to the future“ denken. Zur Reise ins Jahr 2015 – 30 Jahre in die Zukunft – heißt es sinngemäß vom Doc: „Straßen? Da wo wir hinfahren, brauchen wir keine Straßen!“.

        Auf die fliegenden Autos warten wir noch. Dafür hat jeder mit einem Handgerät Zugang zum weltweiten Wissen….

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  4. Stefan, ich betreibe kein Top-Down Investing, sondern bin Contrarian und Value-Anleger.
    Die Sicherheitsmarge bei Gentex ist mir beim derzeitigen Kurs zu gering, denn fundamental ist die Aktie nicht billig, sondern bestenfalls fair bewertet (KGV, EV/EBITDA) – so schätze ich das ein. Die Bilanzqualität und Profitabilität stelle ich nicht in Abrede. Nehmen wir an, fundamental wäre die Aktie billig und die Unternehmensqualität hoch, so würde ich trotzdem nicht die Rahmenbedingungen außer Acht lassen. Was den Markt angeht sieht es so aus: die US-Auto Absatzzahlen sind bereits rückläufig, die Rückgänge sind für einige Marken bereits zweistellig (-10…-15%). Die US-Autokredite sind in einer Blase, es hat sich ein riesiges Volumen aufgebaut und immer mehr Kredite werden nicht mehr bedient. Damit geht ein Auto-Kaufboom zu Ende, der 2010 begann und fast 8 Jahre anhielt. Selbst eine Normalisierung (statt eines Zusammenbruchs) würde deutlich weniger Verkäufe bedeuten. Daher ist es doch logisch anzunehmen, dass Gentex in 2017 und Folgejahren weniger Stückzahlen absetzen kann, weil weniger Neuwagen abgesetzt werden und damit die Erwartungen der Anleger vielleicht enttäuschen wird, was die Gewinne angeht? Das hat überhaupt gar nichts mit Markt Timing zu tun, von dem Du sprichst, sondern sind die Fakten, die auf dem Tisch liegen. Nix für ungut, wünsche dir trotzdem alles Gute mit der Aktie.

    Quellen zum Beispiel: http://de.reuters.com/article/usa-autoabsatz-idDEKBN17Z0BX oder
    https://www.welt.de/finanzen/article164191010/Amerikas-neues-Schreckenswort-heisst-Peak-Auto.html

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