Elon und die Dinosaurier

Es ist Zeit für meinen zweiten TESLA-Beitrag (hier zum ersten), nachdem ich diese Woche Aktien nachgekauft habe.

Um sich dem Wert von Tesla anzunähern, muss man verschiedene Fragestellungen abarbeiten, etwa:

I.) Wie werden sich die Autoverkäufe in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? (Stichwort: Bevölkerungswachstum; Wohlstandswachstum in den ärmeren Ländern; autonomes Fahren; Trend weg von Autobesitz hin zu Automiete und Taxidiensten wie Uber/Lyft/Didi).

II.) Wie wird sich der BEV-Marktanteil in den nächsten Jahrzehnten entwickeln, also der Anteil reiner Elektroautos gegenüber Diesel, Benziner, Hybrid, Brennstoffzelle? (Hier geht es nicht nur um private Pkw, sondern auch um Firmenwagen, Taxis, Autovermietungsflotten und im Falle von Tesla auch um Lkw.)
Zur Info: BEV bedeutet battery electric vehicle, als Abgrenzung zu PHEV = plug-in hybrid electric vehicle.

III.) Wie wird sich innerhalb von BEV der Marktanteil von Tesla entwickeln gegenüber denen die bereits in Massen produzieren (Renault-Nissan, BAIC, BYD, BMW) und gegenüber den Neulingen (Toyota, VW-Gruppe, Daimler, GM, Honda, Ford, PSA-Gruppe usw)?

IV.) Welche Margen sind hier langfristig von Tesla zu erwarten?

V.) Welche Umsätze und Gewinne sind von Tesla aus anderen Bereichen zu erwarten? (Solardächer, Energiespeicher im Haushalt, Erlöse aus dem Charging, Autoversicherungen, Verkauf von Batterien an Konkurrenten, Erlöse aus Robotaxi-Nutzung)

Im letzten Beitrag habe ich zu II und IV im Prinzip alles gesagt, was ich dazu beitragen kann und habe weitere Literatur zum Weiterlesen verlinkt. Heute soll Punkt III im Vordergrund stehen.

# 1 – Verkaufszahlen

Hier noch einmal die im letzten Beitrag erwähnten weltweiten BEV-Verkaufszahlen aus 2018:
Platz 1: Tesla mit 245.240 Neuzulassungen
Platz 2: BAIC mit 165.369
Platz 3: Renault-Nissan mit 150.374
Platz 4: BYD mit 105.420
Platz 5: Chery mit 64.897
(Quelle)

In Q1/2019 sag das Ganze so aus (inkl. Plug-in-Hybrid, weltweit):
Platz 1: BYD mit 14% Marktanteil
Platz 2: Tesla mit 13% Marktanteil
Platz 3: SAIC mit 6% Marktanteil
Platz 4: BAIC mit 5% Marktanteil
Platz 5: BMW mit 5% Marktanteil
(Quelle)

Die verlinkte Seite bietet unzählige Informationen, sodass ihr die Zahlen beliebig nach Ländern, Zeiträumen, Art (BEV vs. PHEV) und Modellen nachvollziehen könnt.

Im März war das Tesla Model 3 das meistverkaufte Auto (über alle Antriebsarten) in Norwegen, der Schweiz sowie in den Niederlanden. In Kalifornien lag es in Q1 mit weitem Abstand auf Platz 1 der umsatzstärksten Autos über alle Antriebsarten (Quelle) und in Q4 sogar in den gesamten USA (Quelle).

 

# 2 – Neue Konkurrenz

Die Europäer erwachen nun so langsam aus dem jahrelangen Winterschlaf (Audi e-tron; Mercedes EQC; Elektro-Mini; VW ID.3; Porsche Taykan; Renault Zoe; BMW iX3; Opel E-Corsa) und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln, denn die meisten der genannten Modelle kommen erst innerhalb der nächsten anderthalb Jahre auf den Markt.

Besonders freut mich die gerade anlaufende, große Marketingkampagne von Volkswagen zum ID.3 Modell. Zunächst mal ist Volkswagen zusammen mit seinen Zulieferern der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Region, in der ich aufgewachsen bin. Zweitens hat Deutschland eine Aufklärungskampagne zur Elektromobilität bitter nötig. Besonders in Sachen Reichweiten, Kosten, Beschleunigung, Energieeffizienz, Schadstoffbelastung und Ladeinfrastruktur gibt es viel Unwissen und Halbwissen. Zu den Gründen später mehr.

Ich kann hier nicht auf jedes Konkurrenzmodell ausführlich eingehen, daher nur einige Links:

    • Hier diskutiert Horst Lüning auf YouTube die groben Fehler, die Audi beim e-tron und Januar beim i-Pace unterlaufen sind.
    • Hier schreibt Mario Herger, was Mercedes am EQC alles vermasselt hat.
    • Hier wird aufgezeigt, dass die Tesla-Ladezeit beim Model 3 erheblich geringer ist (für dieselbe Reichweite) als beim Audi e-tron.

Wenn wir schon bei anderen großen Unternehmen sind: Die lecken sich die Finger nach Tesla.

  • 2008 hat Google sich mit Tesla auf eine Übernahme geeinigt, die in letzter Sekunde abgewendet wurde. (Quelle: Elon Musks Biografie)
  • 2009 kaufte Daimler knapp 10% von Tesla. (Quelle)
  • 2010 hat Toyota Tesla-Anteile gekauft.
  • 2013 hat Apple Tesla ein Übernahme-Angebot unterbreitet. (Quelle)
  • 2018 wollte eine Gruppe um Volkswagen Tesla für 30 Milliarden Dollar von der Börse nehmen. (Quelle)

Wenn Google und Apple demselben Unternehmen ein Übernahme-Angebot machen, dann ist das wohl die größte Anerkennung, die man als Unternehmen erhalten kann.

 

# 3 – Kundenzufriedenheit

Studien belegen dass Tesla die zufriedensten und loyalsten Kunden hat. (Quelle)

Die Tesla-Modelle, bei denen man bereits Aussagen zum Wertverlust treffen kann (Model S, Model X) zeigen dass der Wertverlust weitaus geringer ist als bei Verbrenner-Modellen derselben Preisklasse.

In den letzten Wochen habe ich mir sechs oder sieben YouTube-Videos von Leuten angesehen, die ihren Tesla vorgestellt haben (einige selbst gekauft, andere bei einer Probefahrt übers Wochenende). Mit anderen Tesla-Käufern habe ich hier auf dem Blog oder auf Facebook geschrieben. Die Reaktion war stets dieselbe: riesige Begeisterung, „das ist die Zukunft“, „nie wieder eine andere Marke“. Bei der Beschleunigung: Schreien, Stöhnen, weit aufgerissener Mund, der Körper in den Sitz gedrückt.

Lieber Franz, falls du meinen Beitrag liest: Bei unserem Treffen nächsten Monat in Österreich wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass du mich einmal das Steuer deines NICEmobils übernehmen lässt. (auch wenn mir mein im Urlaub gemieteter Audi A3 Sportback danach vorkommen wird wie 20. Jahrhundert)

 

# 4 – Der größte Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Patrick Toggweiler hat es im April schön auf den Punkt gebracht (hier):
„Tesla hat erkannt, dass der wichtigste Schlüssel des Erfolges nicht das Auto, sondern die Batterie ist.
Tesla hat erkannt, dass der zweitwichtigste Schlüssel zum Erfolg nicht das Auto, sondern ein Netzwerk an Ladestationen ist.
Tesla macht Elektroautos für Autofahrer und nicht für Jute-statt-Plastik-Tagträumer, die sowieso nie ein (neues) Auto kaufen.
Tesla hat erkannt, dass Autofahrer nicht mit Verzicht zu ködern sind, sondern nur mit Euphorie und Begeisterung.
Um Euphorie und Begeisterung für Elektrofahrzeuge aufkommen zu lassen, suchte und fand Tesla ein Feature, das Verbrenner alt aussehen lässt: Das Feature heißt Beschleunigung.
Tesla hat mit Musk einen charismatischen CEO, der polarisiert und es brillant versteht, immer wieder Aufmerksamkeit zu generieren.
Tesla hat sich von einem Autohersteller zu einem Energiekonzern gewandelt.
Tesla verkauft nicht nur Autos, sondern das Gefühl, die Welt zu verbessern.
Der aber wirklich größte Verdienst von Tesla fehlt in dieser Liste:
Tesla hat einer uninspirierten, rückständigen und selbstgefälligen Industrie derart den Hintern versohlt, dass dieser nun nichts anderes übrig bleibt, als die ehemals belächelten Ideen kleinlaut und schnellst möglich zu kopieren.“

 

# 5 – Batterien / Reichweite

Die Marktanteile von Elektroauto-Batterien sind etwa so verteilt (JP Morgan, Oktober 2018):
Platz 1: 40% Panasonic (Japan)
Platz 2: 23% CATL (China)
Platz 3: 18% LG Chem (Südkorea)
Platz 4: 10% SSDI (USA)
Platz 5: 7% Guoxuan High Tech (China)

98% der Musik spielt also in Asien und den USA. Das lasse ich so kurz vor der Europawahl mal unkommentiert 😉 An mehreren europäischen Standorten entstehen derzeit bzw. demnächst Batteriefabriken, darunter eine gigantische in Erfurt/Thüringen. Und wer stellt dort Batterien her? Eine chinesische Firma.

Für die Gigafactory in Shanghai (Tesla/Panasonic) wurde im Dezember 2018 mit dem Bau begonnen, der bereits in den nächsten Tagen abgeschlossen wird – rekordverdächtig! Dann wird Tesla wohl ein paar Monate brauchen, um die leere Fabrik zu füllen. Man geht davon aus, dass in Q4 bereits die ersten Modelle produziert werden. Dann fallen die Zölle und die hohen Transportkosten aus Kalifornien weg. Die Fabrik ist anfangs für 250.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt.

Die Batterien, die bisher aus der Zusammenarbeit von Tesla und Panasonic entstanden sind, sind das Beste was es gibt. So holt selbst die 2012er Version des Tesla Model S unglaubliche 61% (!) mehr Reichweite aus jeder KWh heraus als der Audi e-tron. (Quelle)

Bei den Reichweiten kommt kein Hersteller auch nur annähernd an Tesla heran. Vorsicht: Die folgenden Angaben sind in Meilen, also mit 1,6 zu multiplizieren, um auf Kilometer zu kommen.


(Quelle)

Auch bei der verbauten Batterie-Kapazität liegt Tesla meilenweit vorn:
Platz 1: Tesla mit 2.889 MWh
Platz 2: BYD mit 1.387 MWh
Platz 3: BJEV mit 706 MWh
Platz 4: Nissan mit 416 MWh
[…]
Platz 9: BMW mit 210 MWh
(Quelle)

Dazu hat Tesla kürzlich Maxwell Technologies übernommen und damit Aussichten auf eine neue Technologie, von der eine noch höhere Energiedichte erwartet wird. (hier mehr)

Weiterhin hat Tesla mit Abstand die geringen Batteriekosten unter den Herstellern. (Quelle)

 

# 6 – Entwicklungszyklen

Mit zunehmener Erfahrung sinkt die Dauer von Teslas Entwicklungszyklen, was für Kunden und Aktionäre natürlich erfreulich ist.

(Quelle)

 

# 7 – Eigenentwicklung und Over-the-Air-Updates

Zu den Over-the-Air Updates hatte ich letztes Mal schon ein bisschen was geschrieben. Hier noch ein schönes Zitat von Teslas ehemaligem Head of Vehicle Prototyping, das ich in Elon Musks Biografie gefunden habe:

„Wenn Daimler das Aussehen einer Anzeige verändern möchte, muss es einen Zulieferer am anderen Ende der Welt kontaktieren und dann auf eine Reihe von Freigaben warten. Es würde ein Jahr dauern, um die Gestaltung des P-Symbols auf dem Armaturenbrett zu verändern. Bei Tesla dagegen kann Musk entscheiden, dass er zu Ostern einen Hasen auf der Anzeige aller ausgelieferten Tesla-Fahrzeuge haben möchte, und das lässt sich in ein paar Stunden erledigen.“

 

# 8 – Zum Pleitegeier

Tesla geht demnächst bankrott. Diese Sau wird seit 10 Jahren jedes Quartal durchs Dorf getrieben. Dazu einige Gedanken:

  • Es gibt außer Tesla keinen US-Autokonzern, der nach 1926 gegründet wurde, was bedeutet dass man, um auf diesem Markt zu überleben, jeden Cent den man unter einem Sofakissen findet, einsetzen muss um zu wachsen. Derzeit Geld für Werbung oder Dividenden auszugeben oder auf Teufel komm raus in jedem Quartal schwarze Zahlen zu erzwingen, wäre dämlich. Tesla muss die Produktionskapazitäten ausbauen, ebenso die Ladeinfrastruktur; neue Modelle einführen; die Batterien verbessern sowie den Autopiloten; und die Produktion weiter auf Roboter umstellen.
  • Die Automobilbranche durchläuft derzeit 3 Disruptionen gleichzeitig (Elektromobilität, autonomes Fahren, Trend weg von Autobesitz hin zu Automiete und Taxidiensten wie Uber/Lyft/Didi). Hier sind Investitionen gefragt und nicht Dividenden.
  • Allein der Dieselskandal hat Volkswagen 30.000.000.000 Euro gekostet. Die Deutschen, die in den letzten Tagen über die 0,7 Mrd. USD Verlust aus Teslas Q1/2019 gespottet haben, sollten erst mal vor der eigenen Haustür kehren. Daimlers Schulden stehen bei 216.000.000.000 Euro und der Free Cash Flow von Daimler ist seit 8 Jahren negativ. (Quelle)
  • Wer die 0,7 Mrd. USD Buchverlust aus Teslas Q1/2019 als „Geldverbrennen“ bezeichnet, wie ich es in den letzten Tagen dutzende Male gehört habe, sollte sich mal Folgendes überlegen: 2016 gab Elon Musk als eines von vier langfristigen Tesla-Zielen aus, den Autopiloten so weit zu entwickeln, dass die Sicherheit gegenüber menschlichen Fahrern um den Faktor 10 steigt. Laut WHO starben 2016 weltweit 1,35 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen, wobei laut US-Verkehrsministerium 94% aller Verkehrsunfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Wenn also Tesla im Gegensatz zu Daimler & Co. kein Geld für Werbung und Dividenden ausgibt und dieses gesparte Geld in den Versuch steckt, Millionen junge Menschen vor dem frühen Tod zu bewahren, dann sehe ich dieses Geld gern von Tesla „verbrannt“.
  • Elon Musk hat in den 16 Jahren bei Tesla und in den 17 Jahren bei SpaceX unzählige Male gezeigt und gelernt, wie man eine drohende Insolvenz abwendet.
  • Glaubt ihr ernsthaft, Tesla wird verschwinden? Vorher greift Google zu. Oder Apple. Und wenn dann eine solche Finanzkraft dahinter steht, wird Tesla zum FC Bayern unter den Automobilherstellern.
  • Ich denke, als Aktionär gewöhne ich mich schnell an das Pleite-Lied, das die Anti-Tesla-Fraktion seit 10 Jahren singt. Wie formulierte es Kimbal, der Bruder von Elon Musk? „Einmal erschienen an einem einzigen Tag 50 Artikel darüber, dass Tesla sterben werde.“
  • Tesla bekommt wohl demnächst 1,8 Milliarden Dollar von Fiat überwiesen – für nichts. (Quelle)
  • Unter Punkt #18 meines letzten Tesla Beitrags findet ihr 13 Argumente, warum Tesla meiner Meinung nach in wenigen Jahren erheblich rentabler sein wird als es die anderen Automobilhersteller heute sind.

 

# 9 – Die deutschen Medien

Warum sind denn in den deutschen Medien täglich negative Artikel über Tesla zu lesen? Fragt euch mal, wie sich SPIEGEL, ZEIT, FAZ & Co. finanzieren. Sicher nicht über die alten Blätter, die bei eurem Friseur und eurem Zahnarzt herumliegen. Online zahlt ihr auch nichts, also woher kommt das Geld? Richtig, von der Werbung, online und in den Printausgaben. Und wer hat die dicksten (Werbe-)Brieftaschen? Richtig, Daimler, Volkswagen und Konsorten. Tesla gibt dafür keinen Cent aus. Wie heißt es so schön? „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“.

Satzbausteine für Tesla-Hater hat Mario Herger amüsant zusammengetragen. (hier)

Großartig ist auch Horst Lünings YouTube-Video zum „Krieg gegen Tesla“. (hier)

 

# 10 – Platzhirsch

Fassen wir zusammen:

  • Tesla ist bei den E-Verkaufszahlen den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei den Batterien (Reichweite, Produktionskapazität, Kosten) den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei der Beschleunigung den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei der Ladeinfrastruktur den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist beim Autopiloten den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.
  • Tesla ist bei den Over-the-Air Updates den deutschen Dinosauriern um Jahre voraus.

 

# 11 – In eigener Sache

Ich wurde nach dem letzten Tesla-Beitrag häufig dafür kritisiert, dass ich mich auf die rosaroten Punkte konzentriere und das Negative ausblende. Dazu ein paar Gedanken:

Punkt 1: Mit Negativem zu Tesla werden wir – insbesondere in Deutschland – täglich auf allen Kanälen bombardiert. Es bringt keinen Mehrwert, wenn ich hier wiederhole, was ihr bereits wisst. Das bedeutet nicht, dass ich irgendetwas ausblende. Ich sehe die kritischen Aspekte durchaus.

Punkt 2: Der Beitrag war überschrieben mit „Warum ich in Tesla investiert habe“ und nicht mit „Pro und kontra Tesla“. Wenn ihr seit Jahren mit langfristigen Halte-Absichten in einzelnen Unternehmen investiert seid, dann wisst ihr welche Nervenstärke dies erfordert, insbesondere bei zyklischen Unternehmen. Einen Beitrag wie diesen schreibe ich nicht nur für euch, sondern auch für mich selbst, um mir in düsteren Zeiten mit blutrotem Depot erneut vor Augen zu führen, welche Aspekte mich von diesem Unternehmen überzeugt haben.

Punkt 3: Ich treffe mich ca. alle 3 Monate mit Lesern/Bloggern/Finanzinteressierten in Berlin. Da seid ihr bei jedem Treffen herzlich eingeladen, euch kritisch mit mir zu Tesla und anderen Themen auseinander zu setzen. Auch im Kommentarbereich bin ich auf Kritik an Tesla eingangen. Und Jonathan, dessen Beitrag ich mehrfach verlinkt hatte, hat dies bereits besser gemacht als ich es je könnte. (hier)

 

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29 Gedanken zu „Elon und die Dinosaurier

    • Tut mir leid, wenn ich deine Erwartungen nicht erfüllen konnte, Alex.

      Alles eine Frage der Zielsetzung. Ziel des Beitrags war nicht, dir auf dem Silbertablett eine Abwägung sämtlicher PRO- und KONTRA-Argumente zu servieren, damit du fünf Minuten nach Lesen des Beitrags eine Kauf- oder Nichtkaufentscheidung daraus ableitest, ohne dich selbst woanders zu informieren.

      Das Ziel war vielmehr,
      a) einen Gegenbeitrag zu den hunderten deutschen Tesla-Todesanzeigen der letzten Tage zu bilden,
      b) Informationen aufzuzeigen die es größtenteils in den deutschen Medien nicht gibt (fast alle verlinkten Quellen sind auf Englisch)
      c) FÜR MICH SELBST eine Art Tagebuch-Eintrag zu verfassen, um später, wenn ich mit dem vielen Geld, das ich in die Position gesteckt habe, 30%, 40%, 50% im Minus bin, die Gründe FÜR die Investition vor Augen zu haben und nicht panisch zu verkaufen, weil die Medien – wie üblich – nur das Negative abbilden

      Schick mir gern einen Link zu einer Unternehmensanalyse, die so aussieht wie du sie dir wünschst. DAS könnte einen Mehrwert schaffen im Gegensatz zu deinem ersten Kommentar.

      Ein Blogbeitrag kann immer nur einen Teil des Ganzen abbilden. Und man sollte sich immer nach weiteren Quellen umsehen, findest du nicht? Hier mein Vorschlag: Du schreibst einen Beitrag mit allen negativen Punkten und ich sehe ihn mir an und wenn Qualität und Quantität ordentlich sind und er neue Informationen enthält fern von denen die uns allen ohnehin bekannt sind, veröffentliche ich ihn anschließend als Gegenbeitrag zu meinem.

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    • Alex:

      Ich bin kein Börsen-Experte. Elon Musk soll 20 Milliarden haben. Wenn es stimmen sollte, dann kann er Tesla noch locker 20 Mal Pleite gehen lassen. Wo ist das Problem?

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      • Elon Musk hat nicht 20 Milliarden in bar. Sein Vermögen besteht zum größten Teil aus den Aktien und Aktienoptionen von Tesla. Die hat er teilweise schon beliehen, um weitere Tesla-Aktien zu kaufen oder um Geld in SpaceX oder seine anderen Firmen zu pumpen. Deswegen funktioniert Dein Gedanke nicht.

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  1. Apropos Halbwissen: „Hier diskutiert Horst Lüning auf YouTube die groben Fehler, die Audi beim e-tron und Januar beim i-Pace unterlaufen sind.“

    Horst ist der Inbegriff von Unwissen und Halbwissen. Selten so viel alternative Fakten erlebt.

    Ergänzend: Ein nicht mehr ganz aktuelles Ranking, aber meinem Kenntnisstand unverändertes:
    https://www.springerprofessional.de/automatisiertes-fahren/car-to-x/tesla-verliert-beim-automatisierten-fahren-den-anschluss/15429870

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  2. Danke für den Artikel. Für mich steht und fällt die Firma mit ihrem Gründer, Elon Musk, dessen Biographie ich gelesen und für sehr beeindruckend befunden habe.

    Problem: wenn er gerade mopsig ist, viel zu viel arbeitet und launische Interviews gibt, hätte ich ein schlechtes Gefühl, mit einem größeren Depotanteil investiert zu sein.

    Geht mir übrigens auch mit anderen Firmen so – beispielsweise Blue Cap und Dr. Hannspeter Schubert. Genialer Mann, aber auch schon ein bisschen älter und ebenfalls leicht mopsig.

    Meint: ich für meinen Teil fühle mich mit vermeintlichen „Selbstläufern“, die weniger von ihrem CEO abhängen, wohler und sicherer. Tesla käme für mich also nur in Kombination mit einer Risikolebensversicherung auf Elon Musk in Frage. 🙂

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  3. Danke für deine positiven Gründe für deine Wette auf Tesla!
    Mein erspartes Geld werde ich nicht darauf wetten dass es ein klappt. Guru hat das Risiko von Elon Musk genannt. Wenn ich Mitarbeiter bei Tesla wäre würde ich mir spätestens jetzt einen anderen Job suchen. Wenn ich Lieferant von Tesla wäre würde ich nur mehr gegen Vorauskassa liefern. Was Hr. Trump mit der Automobilbranche spielt kommt additiv als Risiko dazu.
    Viel Erfolg
    Bergfahrten

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  4. Arbeite selbst bei einem deutschen OEM (Bias Vorwarnung). Was faktisch aber nicht stimmt, ist bei Daimler (nicht mein Arbeitgeber) von 8 Jahre negativem Free Cash Flow zu sprechen. Das stimmt zwar für den Daimler Konzern, aber das muss man wie bei einer Bank sehen die starkes Wachstum in ihrem Kreditgeschäft verzeichnet. Rechnet man Daimler Financial Services heraus, hat Daimler im Industriegeschäft z.B. im Geschäftsjahr 2018 einen FCF von 2,9 Mrd. Euro erzielt.

    Und wenn man den Vergleich mit den klassischen Autobauern zieht, sollte man auch den Gesamtmarkt im Blick haben. Die deutschen Hersteller haben letztes Jahr (unabhängig von der Antriebsart) 16,4 Mio. Fahrzeuge hergestellt (https://www.vda.de/de/services/zahlen-und-daten/jahreszahlen/automobilproduktion.html). Das ist bei einem Weltmarkt von 86 Mio. PKWs in 2018 eine durchaus ordentliche Leistung. Wertmäßig ist BMW der größte Fahrzeugexporteur der USA in 2018. Am weltweiten PKW Markt hatte Tesla in 2018 einen Anteil von 0,28% und die deutschen Autobauer hatten einen Anteil von 19,07% (der Einfachheit halber jeweils in Stück gerechnet, wertmäßig sind beide Zahlen höher).

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  5. Sowohl Toyota als auch Daimler haben ihre Anteile an Tesla wieder verkauft. Von der Kapitalerhöhung die Tesla kürzlich durchgeführt hat, steht auch nichts im Artikel. Würde auch nicht zur Argumentation passen 😅 Aber muss ja jeder selber wissen, wofür er spendet 😉

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  6. Das war jetzt viel Story und wenig handfestes. Um ein Investment Case zu machen sollte man zumindest ungefähr wissen unter welchen quantitativen Annahmen das Investment aufgeht.

    Damodaran hat einmal ein DCF-Modell zu Tesla als Fingerübung gemacht:
    http://aswathdamodaran.blogspot.com/2018/06/twists-and-turns-in-tesla-story-boring.html

    Selbst unter sehr optimistischen Annahmen kommt er nur auf einen fairen Wert den gegenwertigen Aktienkurs (190 Dollar) gerade so rechtfertigt. Konkret sind seine Annahmen dass Tesla überdurchschnittlichen Margen erwirtschaften wird (10% gegenüber 4.81% oder BMWs 9.89%) und sein Kapital überdurchschnittlich effizient einsetzt. Zurzeit sind Margen und Kapitaleffizienz unterdurchschnittlich.

    Hinzukommt dass man die Entwicklung der letzten Monate nicht einfach ignorieren kann: Tesla hat miserable Qualität geliefert, die Marke dadurch beschädigt und der Schaden an der Marke hat direkt auf die Verkaufszahlen durchgeschlagen. Alles in allem bietet Tesla viel Risiko und wenig Chance.

    Disclosure: bis gestern war ich Tesla short und werde ggf. meine short Position auf Tesla wieder eröffnen.

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  7. Viel Mühe gemacht mit dem Artikel.
    Aber Tesla wird es schwer haben. Sie verlieren zu viel Geld. Die Fahrzeuge sind zu teuer und der Markt ist langsam gesättigt, siehe Absatzzahlen Model S und X. Die Fahrzeugklassen in denen das große Geld verdient wird, sind von Tesla nicht besetzt.
    Dazu sind die Fahrzeuge auch zu teuer für den Massenmarkt.
    Und die Erfahrung zeigt, dass man hellhörig werden sollte, wenn ein CEO derartige Meldungen raushaut wie in den letzten Wochen. Ich würde aktuell nicht einen Cent in Aktien von Tesla investieren. Eher Put Optionen…😊

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  8. Kleiner Tip für die Tesla-Analyse. Diese Woche gab es von Morgan Stanley einen Investor-Call. Dazu gibt es auch ein Transkript. Die dort gemachten Aussagen zeichnen ein ziemlich düsteres Bild der Lage um Tesla. Kernaussage, Verkäufe stagnieren, Marktanteile werden sinken. Tesla ist keine Wachstumsstory mehr, dafür wächst die Verschuldung, sinkt dass Vertrauen, steigen die Refinanzierungskosten. Einzige Chance ist eigentlich nur noch Notverkauf.

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  9. Mir können die negativen Berichterstattungen die Lust auf Tesla nicht nehmen. Ich glaube in 2 Jahren werden wir als Diesel geschädigte einen Tesla 3 oder Y erwerben. Bis dahin kommen schon die günstigsten aus China. Wenn man liest wer hinter den boshaften Artikeln steht, dann ist klar dass Tesla alles richtig gemacht hat. Die haben nur Angst das sich die Investition am Ende auszahlen wird und Tesla ähnlich anderer Hightech Unternehmen die Spitze übernehmen könnte. Ansonsten würde man nichts negatives über Tesla lesen weil es allen scheiß egal wäre. Dazu kommen noch die an der Börse ein Haufen Geld mit Wetten verdienen. Also für mich keine Beunruhigung und weiter sparen.

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  10. Ich finde diese ganzen Elektrokarrengläubigen recht lustig ! Wie es derzeit aussieht, werden wir wohl ziemlich mittelfristig schwarz-grün im Bund bekommen. Oder gar einen grünen Kanzler. Dann müssen die “ liefern „. Und das können die nicht. In meiner Wohngegend existieren 3 Braunkohlekraftwerke, die bis spätestens 2038 vom Netz gehen sollen. Niemand kann oder will bisher die Frage beantworten, wo dann die ganze benötigte Energie herkommen soll. Wer sich unter solchen Bedingungen so eine Karre aufs Gehöft stellt, hat nicht mehr alle Latten am Zaun.

    In meinem Landkreis gibt es bisher 150 dieser Karren, der weitaus größte Anteil bei Behörden. Bis 2030 soll der Bestand dann bei 10 % vom Gesamtbestand liegen. Das ist nicht besonders viel. Sollte bis dahin das Energiechaos noch weiter zunehmen, wird dieser Spinnerei eh der Stecker gezogen. Ähnlich wie dazumal “ Cargolifter “ aus Brandenburg. Das ist jetzt ein Freibad und nennt sich “ Tropical Islands „. Betreiber ist aktuell eine spanische Unternehmensgruppe für Freizeiteinrichtungen. Mal gucken was dann aus Tesla wird. Vielleicht eine Pommesbude.

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  11. Klar, derzeit hat Tesla bei E-Mobilen die Nase vorn. Man sollte aber berücksichtigen, das ein E-Antrieb keine „Raketenwissenschaft“ ist. Die „Dinosaurier“ haben das Thema lange (bewusst) ignoriert. Der Entwicklungsrückstand wird schnell aufgeholt. In Kombination mit der – bei Tesla nicht vorhandenen – Fähigkeit zur Massenfertigung werden die „Dinosaurier“ ziemlich schnell den kleinen Tesla-Burggraben wieder zuschütten. Für die Tesla-Wette wäre mir mein Geld zu schade. Wegen dem Trend zur veränderten Mobilität (Carsharing, kein Statussymbol mehr) und der heftigen Zyklik des Geschäftsmodells, lasse ich die Automobilindustrie in meinem Depot generell außen vor.

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  12. Es gibt heute ein paar Neuigkeiten:

    1.) Das Model 3 aus chinesischer Produktion kann ab heute bestellt werden und es gab anscheinend schon großen Ansturm: https://teslamag.de/news/ansturm-auf-tesla-website-nach-bestell-start-fuer-model-3-aus-china-24384

    2.) Tesla senkte die Preise für Chinesen um 13% gegenüber dem vorherigen Preis der in Kalifornien produzierten Modelle: https://teslamag.de/news/tesla-senkt-preise-fuer-model-3-aus-chinesischer-fertigung-24376
    Dabei gilt es zu bedenken: Nun fällt der Zoll weg. Die Transportkosten sind nun viel niedriger. Und die Herstellungskosten sind jetzt natürlich auch niedriger (geringere Löhne etc.)

    3.) Das Model 3 kann ab jetzt auch in Australien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Irland und Macao vorbestellt werden (Rechtslenker): https://teslamag.de/news/model-3-ab-sofort-auf-teslas-wichtigsten-rechtslenker-maerkten-verfuegbar-24380

    4.) Die globalen Neuzulassungszahlen für April sind jetzt vollständig und sehen aus Tesla-Perspektive gut aus: https://ev-sales.blogspot.com/2019/05/global-top-20-april-2019.html
    Der 2019er Marktanteil liegt weiterhin bei 13%.

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    • Die Fabrik in China wird aber erst im kommenden Jahr (wenn überhaupt so früh) Autos in entsprechenden Mengen ausstossen können. Jetzt heißt es ja von Tesla „in 6-10 Monaten“. Also kann das auch noch ein Jahr dauern in Elon-Time.

      Die Preissenkung allein ist gar nicht der Punkt. Im April hat Tesla unter 3.000 Model 3 in China verkauft. Das ist das Problem. Auch bei 13% weniger ist es zu teuer gegen die inländische Konkurrenz und kein Luxusprodukt zum Angeben.

      Die globalen Zulassungszahlen zeigen einen klaren Rückgang bei den Fahrzeugauslieferungen im April (20.823) und damit ein Ende der Wachstumsstory.

      Du redest Dir weiterhin diese Aktie schön. Aktueller steht sie bei 165 Euro/$185. Wieviel Geld hast Du bisher seit der Empfehlung inklusive des Nachkaufens verloren?

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      • Hallo Michalski,

        Danke für deinen Kommentar.

        Spatenstich für den Bau der Gigafactory in Shanghai war im Dezember/Januar. Diese Fabrik, die anfangs auf die Produktion von 250.000 Fahrzeugen pro Jahr ausgelegt ist, ist bereits fast fertig. Es ist eine Frage von Tagen. Dann wird sie mit Maschinen etc. gefüllt. Ich gehe davon aus, dass die Produktion in Q4 anläuft. Falls es Q1 wird, ist das kein Beinbruch.
        Dass es nicht in der ersten Produktionswoche schon 4.000 Fahrzeuge werden, sollte klar sein.

        Deine Interpretation der April-Zahlen („klarer Rückgang“; „Ende der Wachstumsstory“) zeigt, dass du keine Ahnung hast. Womit vergleichst du diese Zahlen? Mit März? Informiere dich erst mal über den Automobilmarkt. Dann wirst du schnell merken, dass die April-Zahlen immer gegenüber März stark sinken.
        Der Vergleichsmonat für April 2019 ist logischerweise April 2018.
        Im April 2019 gab es 20.823 Tesla-Erstzulassungen weltweit. Das hast du über meinen Link korrekt abgelesen. Im April 2018 waren es 8.845 Stück. Das entspricht einer Steigerung von 135 Prozent. So viel zu deinem „klaren Rückgang“ und dem „Ende der Wachstumsstory“.

        Dass die Aktie gefallen ist, hat mich sehr gefreut. Ich hoffe sie fällt noch weiter, damit ich weiter zukaufen kann. Dass es am Aktienmarkt auf die Differenz zwischen Wert und Preis ankommt, wirst du vielleicht eines Tages auch noch verstehen.

        Herzliche Grüße
        Stefan

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        • Die Fabrik in China ist bei weitem nicht fertig. Was steht, ist eine überdachte Industriehalle im Schnellbauverfahren. Da wurde nix gemauert. Zu einer Autofabrik gehören aber die Maschinen und Roboter für die Fertigung. Die fehlen bisher komplett und die stampft und kalibriert man nicht mal eben in 6 Monaten aus dem Boden.

          Weiterhin fehlt bisher ein Partner für die Batterien. Panasonic hat schon abgewunken. Die wollen noch nicht mal in Freemont weiter investieren, weil sie Teslas 1 Million Autos in 2020 Forecast nicht mehr glauben. Mit Lishen und CATL gab es nur Vorgespräche. Keine Einigung, kein Vertrag. Jetzt heißt es, die Batteriepacks sollen in Freemont gefertigt und dann nach China verschifft werden. Was das für die Rentabilität der Fertigung in China bedeutet, sollte jedem klar sein.

          Schließlich wurde die Fabrikhülle in China bisher mit chinesischem Geld hochgezogen. Der Kreditvertrag läuft aber nur ein Jahr. Da sind mehr als eine halbe Milliarde Dollar zurückzuzahlen in 2020. Neben den fast eine dreiviertel Milliarde, die in diesem Jahr noch an alten Solarcity-Anleihein zurückzuzahlen sind.

          Was die Auslieferungszahlen angeht, macht ein Jahresvergleich überhaupt keinen Sinn, weil für das Model 3 erst nach Q2 die Stückzahlen hochgefahren wurden. Vergleich einfach mal die einzelnen Quartale Q3 & Q4 2018 vs. Q1 und demnächst Q2 2019. Schon beim Q1-Vergleich siehst Du, wie die Zahlen runtergehen: https://www.statista.com/statistics/502208/tesla-quarterly-vehicle-deliveries/

          Beim Aktienmarkt liegt – wie bei sovielem – die Rendite im Einkauf. Tesla steht bei -35%, wenn man 1 Jahr betrachtet. und der Trend zeigt weiter abwärts. Du verbrennst damit wieviel Geld? Leg doch mal die Karten auf den Tisch, wann Du zu welchem Kurs wieviel gekauft hast. Dann kann man einschätzen, ob diese unkritischen Blogposts zu Tesla reine Lobhudelei sind oder ob da tatsächlich eine knallharte Aktienanalyse hintersteht.

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  13. TESLA
    2003 Verlust
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    2005 Verlust
    2006 Verlust
    2007 Verlust
    2008 Verlust
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    2014 Verlust
    2015 Verlust
    2016 Verlust
    2017 Verlust
    2018 Verlust
    2019 bisher Verlust
    Vielleicht irre ich mich und Tesla wird dass Unternehmen des Jahrhunderts aber irgendwie fehlt mir der Glaube. Wobei, Elon Musk hat es 16 Jahre geschafft die Investoren an der Stange zu halten vielleicht gelingt es ihm doch. Naja mir ist es aber zu riskant. Meine Vermutung ist dass die Firma weiter abstürzt und dann irgendwann aufgekauft wird.

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