Von Buffett lernen heißt siegen lernen

Im Jahr 2016 las ich sechs Bücher mit Bezug zum Thema Geldanlage. Jedes machte mich zu einem besseren Anleger. Doch bei keinem war der Mehrwert so hoch wie bei meinem ersten Werk in 2017: „The Warren Buffett Way“ von Robert Hagstrom, der sich seit 30 Jahren mit Buffett beschäftigt.

Nun stand ich vor der Entscheidung: Schreibe ich eine Rezension? Oder lieber einen Beitrag, der das zusammenfasst, was ich in den letzten zwei Jahren über Buffett gelernt hatte? Oder versorge ich euch mit wertvollen Zitaten aus dem Buch? Ich dachte mir, die dritte Variante bietet euch den größten Mehrwert.

Und los geht’s.

Nicht auf den Markt schauen, sondern auf das Unternehmen

„Geben Sie den Versuch auf, die Bewegungsrichtung des Aktienmarktes, der Wirtschaft, der Zinsen oder Wahlergebnisse vorherzusagen, und hören Sie auf, Geld an Menschen zu verschwenden, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Studieren Sie die Fakten und die finanzielle Situation, bewerten Sie die Zukunftsaussichten des Unternehmens und wenn alles zu Ihren Gunsten steht, kaufen Sie. Viele Menschen investieren ungefähr so, als würden Sie den ganzen Abend pokern, ohne ihre Karten anzuschauen.“ (Peter Lynch im Vorwort)

„Manche Anleger faseln lieber davon, was ‚am Markt passiert‘, als sich die Mühe zu machen und einen Jahresbericht zu lesen. Doch eine Party-Unterhaltung über die künftige Richtung des Aktienmarktes oder der Zinsen ist lange nicht so profitabel wie 30 Minuten, die man dafür aufbringt, die neueste Pressemitteilung des Unternehmens zu lesen, an dem Sie beteiligt sind.“

Jahresbericht

„Nach Buffetts Ansicht hängt der finanzielle Erfolg von Anlegern damit zusammen, wie gut sie ihr Investment verstehen. […] Eines können wir mit Gewissheit sagen: Wissen steigert unsere Anlagerendite und senkt unser Gesamtrisiko. Ich bin überzeugt, es lässt sich auch argumentieren, dass Wissen das ist, was den Unterschied zwischen Anlage und Spekulation ausmacht. Denn je mehr man über sein Unternehmen weiß, umso unwahrscheinlicher ist es, dass man sein Denken und Handeln von reiner Spekulation beherrschen lässt.“

Wettbewerbsvorteile

„Ein Unternehmen mit einer hohen Ertragsmarge hält schlechte Wirtschaftslagen besser aus. Letztlich kann es schwächere Konkurrenten aus dem Markt drängen und dadurch seine eigene Marktposition stärken. […] Ein Unternehmen mit hohen Ertragsmargen kann laut Phil Fisher besser intern Mittel generieren und diese Mittel kann es einsetzen, um sein Wachstum aufrechtzuerhalten, ohne die Aktien zu verwässern.“

Wettbewerbsvorteil

„Hohe Gewinnmargen sind nicht nur ein Anzeichen für ein starkes Geschäft, sondern auch für den hartnäckigen Eifer des Managements, die Kosten zu kontrollieren.“

„Buffett teilt die Welt der Wirtschaft in zwei ungleiche Teile auf: eine kleine Gruppe großartiger Unternehmen, die er als Franchises bezeichnet, und eine viel größere Gruppe schlechter Unternehmen, die meistens nicht kaufenswert sind. Als Franchise definiert er ein Unternehmen, das ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, das oder die 1. gebraucht oder gewünscht wird, für das oder die es 2. keinen ähnlichen Ersatz gibt und das oder die 3. nicht reguliert ist. Dank dieser Eigenschaften kann das Unternehmen seine Preise halten oder manchmal sogar erhöhen, ohne befürchten zu müssen, dass es Marktanteile verliert oder dass sein Absatz zurückgeht.“

Verschuldung

„Hoch verschuldete Unternehmen sind in konjunkturellen Abschwüngen anfällig. Buffett würde lieber in finanzieller Hinsicht zu sehr auf Nummer sicher gehen als das Wohlergehen der Eigentümer von Berkshire zu riskieren, indem er die Gefahr erhöht, die mit hohen Schulden verbunden ist.“

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Kostenmanagement

„Buffett hat wenig Geduld mit Managern, die es zulassen, dass sich die Kosten hochschaukeln. Oft müssen solche Manager ein Restrukturierungsprogramm auflegen, um die Kosten in Einklang mit dem Umsatz zu bringen. Wenn ein Unternehmen ein Kostensenkungsprogramm ankündigt, weiß er, dass das Management sich nicht ausgerechnet hat, welche Ausgaben für die Besitzer des Unternehmens in Ordnung sind. Ein wirklich guter Manager, so Buffett, wacht genauso wenig eines Morgens auf und sagt sich: ‚Heute fange ich an, die Kosten zu senken‘, wie er eines Morgens aufwacht und zu atmen beschließt.“

Konstanz

„Größere Veränderungen im Unternehmen machen es wahrscheinlicher, dass größere unternehmerische Fehler begangen werden.“

„Wenn wir erfolgreich waren, dann weil wir uns darauf konzentriert haben, 30 Zentimeter hohe Hürden zu finden, über die wir einen Schritt machen können, und nicht weil wir gelernt hätten, zwei Meter hohe Hürden zu überspringen“. (Buffett)

Kapitalverwendung

„Festzulegen, wie der Gewinn des Unternehmens verwendet werden soll, ist die wichtigste Entscheidung, die ein Manager trifft.“

„Nach Buffetts Meinung ist die einzige vernünftige und verantwortliche Handlungsweise von Unternehmen mit einem wachsenden Geldberg, den sie nicht zu überdurchschnittlichen Renditen reinvestieren können, dass sie dieses Geld den Aktionären zurückgeben. Dafür gibt es zwei Methoden: 1. Eine Dividende einführen oder die Dividende erhöhen. 2. Aktien zurückkaufen. Mit dem Geld, das die Aktionäre in Form einer Dividende bar auf die Hand bekommen, können sie sich anderweitig nach höheren Renditen umschauen. Oberflächlich sieht das nach einem guten Geschäft aus und deshalb betrachten viele Menschen Dividendenerhöhungen als Anzeichen dafür, dass es dem Unternehmen gut geht. Nach Buffetts Ansicht trifft dies aber nur dann zu, wenn die Aktionäre für ihr Geld mehr bekommen können, als das Unternehmen generieren könnte, wenn es den Gewinn einbehalten und reinvestieren würde. Wenn schon der tatsächliche Wert von Dividenden falsch verstanden wird, so gilt dies für den zweiten Mechanismus, den Aktionären Gewinne zurückzugeben, umso mehr – Aktienrückkäufe. Das liegt daran, dass der Nutzen für die Besitzer in diesem Fall in mehrfacher Hinsicht weniger direkt, weniger greifbar und weniger unmittelbar ist. Wenn das Management Aktien zurückkauft, sieht Buffett eine zweifache Belohnung. Wenn die Aktie unter ihrem inneren Wert gehandelt wird, ist ein Aktienrückkauf geschäftlich sinnvoll. Hat ein Unternehmen einen Aktienkurs von 50 Dollar und einen inneren Wert von 100 Dollar, dann erwirbt das Management beim Aktienkauf mit jedem Dollar, den es ausgibt, einen inneren Wert von zwei Dollar. Solche Aktionen können für die anderen Aktionäre sehr profitabel sein. Außerdem, so Buffett, demonstrieren Manager, wenn sie aktiv an der Börse Aktien ihres Unternehmens kaufen, dass ihnen die Interessen ihrer Besitzer am Herzen liegen und sie nicht das leichtsinnige Bedürfnis haben, die Unternehmensstruktur zu erweitern. Eine solche Handlung sendet Signale an den Markt und lockt weiter Investoren an, die ein gut geführtes Unternehmen suchen, das das Vermögen der Aktionäre mehrt. Daher werden die Aktionäre oft zweifach belohnt – einmal durch den Aktienkauf an der Börse und danach dadurch, dass sich das Interesse von Investoren positiv auf den Preis auswirkt.“

Preis

„Wenn Warren Buffett Geld anlegt, sieht er ein Unternehmen. Die meisten anderen Anleger sehen nur einen Aktienkurs. Sie verbringen viel zu viel Zeit und Mühe damit, Preisänderungen zu beobachten, vorherzusagen und vorwegzunehmen, und viel zu wenig Zeit damit, das Unternehmen zu verstehen, das ihnen zum Teil gehört.“

„In den fünf Jahren, bevor Buffett seine ersten Coca Cola Aktien gekauft hat, legte der Aktienkurs im Schnitt um 18 Prozent jährlich zu.“

Cash

„Da die Verfügbarkeit attraktiver Gelegenheiten begrenzt ist, möchte Buffett, dass Berkshire vorbereitet ist. Wenn man seltene, schnelle Elefanten schießen will, so Buffett, sollte man stets ein Gewehr dabei haben.“

Geld

Portfolio-Management

„Seien Sie bereit, die Unternehmen, die Sie besitzen, sorgfältig zu studieren, außerdem die Unternehmen, mit denen sie in Konkurrenz stehen.“

„Wenn Buffett über ein neues Investment nachdenkt, dann schaut er sich zuerst an, was er bereits hat, damit er sieht, ob der neue Kauf besser wäre. […] Für einen normalen Menschen sollte das Beste, was er bereits besitzt, die Messlatte sein. […] Charlie Munger sagt: Wenn das Neue, über dessen Kauf Sie nachdenken, nicht besser ist als das, von dem sie bereits wissen, dass es zur Verfügung steht, dann hat es ihren Schwellenwert nicht erfüllt.“

„Buffett schwor sich, er werde sich nie wieder durch den Preis, den er für eine Aktie bezahlt hatte, ablenken lassen.“

„Buffett muss nicht täglich nach den Aktienkursen schauen, weil er keine Bestätigung vom Markt braucht, um sich selbst davon zu überzeugen, dass er die richtige Investition getätigt hat.“

„Um den S&P 500 langfristig zu übertreffen, muss man ein Portfolio aus Unternehmen zusammenstellen, deren Wirtschaftsdaten besser sind als der gewichtete Durchschnitt der Zahlen der Index-Unternehmen.“

„Wenn wir Buffett fragen würden, welche Haltezeit er für ideal hält, würde er ‚für immer‘ antworten – solange das Unternehmen weiterhin überdurchschnittliche Zahlen produziert und das Management die Gewinne des Unternehmens rational verwendet.“

„Wenn man ein schlechtes Unternehmen besitzt, ist natürlich ein Umschlag erforderlich. Andernfalls hätte man für lange Zeit die Ökonomie eines unterdurchschnittlichen Unternehmens im Portfolio.“

„Oft gehen Anleger von einer ökonomischen Annahme aus und wählen dann Aktien aus, die gut zum großen Plan passen. Buffett findet diese Denkart töricht. Erstens kann niemand die wirtschaftliche Entwicklung vorhersagen, genauso wenig wie die Börsenentwicklung. Zweitens erhöhen Sie unweigerlich den Umschlag und die Spekulation, wenn Sie Aktien auswählen, die ihnen nur in einer bestimmten konjunkturellen Lage etwas bringen. Egal ob sie die Wirtschaftsentwicklung korrekt vorhersagen oder nicht, Sie werden dann auf jeden Fall ständig ihr Portfolio so umschichten, dass es vom nächsten konjunkturellen Szenario profitiert. Buffett kauft lieber eine Position, die Chancen hat, unabhängig von der Konjunktur gut zu laufen. Natürlich können sich makroökonomische Kräfte marginal auf die Rendite auswirken, aber im Großen und Ganzen können Buffetts Unternehmen trotz der Launen der Konjunktur hübsche Profite einfahren. Klüger ist es, seine Zeit für das Auffinden und Kaufen eines Unternehmens zu nutzen, das in der Lage ist, in jeder konjunkturellen Situation zu profitieren – als eine Gruppe von Aktien zu ‚mieten‘, die nur dann gut laufen, wenn eine Konjunkturerwartung zufällig eintritt.“

Warren Buffett

Zeit

„Buffett bemerkte einmal: Die Zeit ist der Freund wundervoller Unternehmen und der Feind mittelmäßiger Unternehmen.“

„Je länger der Zeithorizont wird, desto mehr bestimmt die entlang einer Trendlinie verlaufende wirtschaftliche Entwicklung des zugrunde liegenden Unternehmens seinen Aktienkurs.“

Psychologie

„Buffett sagt, die Geldanlage ist kein Spiel, in dem jemand mit einem IQ von 160 jemanden mit einem IQ von 130 besiegt. Die Größe des Gehirns eines Anlegers ist nicht so wichtig wie seine Fähigkeit, das Gehirn von den Emotionen zu lösen.“

„Nachdem Sie nun eine Darstellung der Konzepte der Modernen Portfoliotheorie erhalten haben, sehen sie natürlich, dass sie mit deren Verfechtern in Konflikt geraten, wenn Sie die Buffett-Methode anwenden. Damit liegen Sie nicht nur intellektuell mit ihren Vertretern über Kreuz, sondern sind auch gewaltig in der Unterzahl, sowohl an der Universität als auch am Arbeitsplatz. Wenn Sie Warren Buffetts Weg beschreiten, werden Sie zum Rebell, der auf ein Feld mit einer viel größeren Armee aus Menschen blickt, die ihr Geld vollkommen anders anlegen. Und Sie werden merken, dass es emotionale Herausforderungen birgt, ein Ausgestoßener zu sein. Ich schreibe seit über 20 Jahren über Warren Buffett. In dieser Zeit ist mir noch nie jemand begegnet, der vehement der Methode widersprochen hätte, die ich in „The Warren Buffett Way“ dargestellt habe. Allerdings sind mir unzählige Menschen begegnet, die zwar Warren Buffetts Schriften von ganzem Herzen zustimmen, jedoch emotional nie in der Lage waren, seine Lehren auch anzuwenden. Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass dies der allerwichtigste Schlüssel ist, um seinen Erfolg zu verstehen, jedoch nur ein Teil eines Puzzles, das noch nicht vollständig erforscht wurde. Mit einem Wort: Warren Buffett ist rational, nicht emotional.“

„Psychologen befassen sich seit vielen Jahren mit der Vorstellung, dass unsere Kognitionsprozesse in zwei Arten des Denkens aufgeteilt sind. Der erste Modus, den man traditionell als Intuition bezeichnet, produziert schnelle, assoziative Kognition. Der zweite, den man traditionell als Verstand bezeichnet, gilt als langsam und regelgesteuert. Heutzutage bezeichnen Psychologen diese kognitiven Systeme routinemäßig als System 1 und System 2. […] Wie wirken sich System 1 und System 2 bei der Geldanlage aus? Nehmen wir an, ein Anleger überlegt sich, eine Aktie zu kaufen. Denkt er in System 1, berechnet er das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Buchwert-Verhältnis und die Dividende des Unternehmens. Wenn er sieht, dass sich die beiden Verhältnisse annähernd auf historischen Tiefs bewegen und dass das Unternehmen seit zehn Jahren ununterbrochen die Dividende erhöht hat, kommt er womöglich schnell zu dem Schluss, die Aktie sei preiswert. Leider verlassen sich allzu viele Anleger bei Entscheidungen fast ausschließlich auf System 1 und nehmen sich nie die Zeit, System 2 zu aktivieren. […] Wenn die Rationalität fehlt, benutzen Anleger standardmäßig System 1, das sich zwar für einfache, berechenbare Aufgaben eignet, nicht aber für die Komplexität des Aktienmarktes. Wenn die Rationalität fehlt, werden Anleger zu Sklaven der einfachen Emotionen Angst und Gier. Wenn die Rationalität fehlt, sind Anleger dazu verurteilt, sich in dem Spiel namens Geldanlage ausnehmen zu lassen.“

 

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11 Gedanken zu „Von Buffett lernen heißt siegen lernen

  1. Das Buch habe ich auch gelesen, wirklich sehr empfehlenswert. Ich fand nur die deutsche Übersetzung an manchen Stellen etwas eigenwillig. So heißt zum Beispiel die „moat“ von Unternehmen mit Wettbewerbsvorteilen hier „Wassergraben“ (statt Burggraben). Heute würde ich wahrscheinlich eher das englische Original wählen.

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  2. Das ist ein schöner Bericht gemäß dem Buch von Phil Town Regel Nr.1.
    Leider ist das leicht Dahergeschriebene viel komplexer und schwieriger zu handhaben, als es scheint.
    Ich bin sicher, dass 90% der Anleger mit einer simplen ETF Strategie besser fahren. Diese werden eindrucksvoll und konkret in den Bücher von Kommer und Gottfried Heller beschrieben.

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    • Ich stimme dir vollkommen zu. Warren Buffet investiert nicht nach einfachen Regeln, sondern nach Prinzipien. Das macht ihn schwer kopierbar. Hinzukommt, dass wohl kein anderer so tief in die Zahlen von Geschäftsberichten eintauchen kann wie er. Wo die meisten Anleger noch nicht mal einen Jahresbericht gelesen haben, kennt er die Jahresberichte seiner Investments auswendig. Im Gegensatz zu anderen Investoren geht er den Jahresbericht nicht nach ein paar Kennzahlen durch, sondern versuche zu verstehen wie das Unternehmen von Ihnen aufgebaut ist und welche Potenziale und Gefahren zwischen den Zahlen lauern. Charlie Munger meinte einmal, dass Buffett und Munger die meiste Zeit mit dem Nachdenken über die Investments und ihre Kennzahlen verbringen…

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  3. Hi Stefan,

    Ich muss schon sagen, das ist ein toller Beitrag über ein Buch, dass ich seit einer gefühlten Ewigkeit lesen möchte. Tatsächlich sind viele der Meinung, Hagstroms Sicht auf Buffetsches Investment ist das beste, dass es gibt. Im Sinne von: näher kommt man kaum ran.

    Vllt hast du schonmal Mary Buffetts Buch über Warren Buffetts Kennzahlenanalyse gelesen? Oder möchtest das noch tun?

    Ich sehe dich schon vor meinem inneren Auge, wie du dir die passenden und besten Stellen aus dem Buch merkst, um sie hier gebündelt wiederzugeben. 🙂

    Vielen Dank dafür!

    Ich werde das Buch definitiv irgendwann lesen und dazu ein Review schreiben… Leider ist die Warteschlange an Finanzbüchern so unendlich lang…

    Alles Gute

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    • Hi Ferhat,

      danke für den Tipp. Mary Buffetts Buch wäre dann der nächste logische Schritt für mich, falls ich noch tiefer einsteigen möchte und mich nicht vor detaillierter Bilanzanalyse fürchte. Mal sehen.

      Christian vom Hamsterradblog hat einige Videos hochgeladen, von denen ich mir die meisten aber noch nicht angesehen habe:
      https://www.youtube.com/channel/UC9da_CSPh6lnkDJ3r-zwdgw/videos

      Ich bin auch schon gespannt, was du in deinem Blog demnächst so alles veröffentlichst.

      Viele Grüße, Stefan

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      • Das Buch von Mary Buffett kann ich nur Empfehlen. Man lernt wirklich viel darüber, wie man vor dem Kauf einer Aktie vorgeht, bzw. dass man die Aktie selbst gar nicht analysiert, sondern ausschließlich das dahinter liegende unternehmen. Von kgv oder all-Time-high ist in dem Buch jedenfalls nie die Rede. Hat mich auf jeden Fall in meinem Investitionsstil geprägt bzw. diesen prägnant geändert.

        Schwierig, und da wäre ich auf Stefans Meinung gespannt, fand ich, dass die Bilanzen sehr uneinheitlich sind und vor allem die Bezeichnungen zu den Bilanzbegriffen zwischen Buch und Realität sowie auch von unternehmen zu unternehmen sehr stark abweichen. Somit ist man ohne ausreichendes BWL wissen manchmal doch am Rande des möglichen. Und manche Unternehmen – in meinem Fall Unilever – veröffentlichen auch gar nicht alle zahlen, die man für eine Analyse (ich hab mir aus dem Buch eine excel gebastelt) bräuchte.

        Viele Grüße

        Dominik

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  4. Die Erklärung von Dr. Alexis Eisenhofer bei Xing „Was Anleger heute noch von Buffett lernen können“ fasst es gut zusammen. Den Hebel so günstig zu kopieren wird schwierig.

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  5. Vor etwa 12 Jahren habe ich das Buch von Hagstrom beim Hugendubel kontrolliert. Und es hat mir überhaupt nicht gefallen. Dort sind keine brauchbaren Zahlen für die Bewertung der Aktien, als Buffett sie gekauft hat. Das Buch ist für mich nur wertlose Poesie über Buffett und solche Bücher gibt es viele.
    Über Buffett mag ich nur das Buch Buffettology von Mary Buffett, weil dort die erforderlichen Werte von KGV, KBV, KUV, KCV und G von der Aktie Coca Cola sind, als Buffett sie 1988-1989 gekauft hat. Und dort steht auch, dass mit KBV 4,8 die Aktie zu teuer war. Doch KGV 14.5, KUV 1.8, KCV 12.3 und ROE 33 % waren günstig. Und vor dem Kauf wuchs der Unternehmensgewinn durchschnittlich 17 % jährlich.
    Der Aktienkurs von Coca Cola wuchs 320 % in den Jahren 1988-1994, also durchschnittlich 27 % jährlich, weil viele Leute die Aktie wegen Warren Buffett kauften.

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  6. Pingback: Monatsfavoriten 01/2017 - Weniger Schlecht Investieren

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