Wie ich mir 336 zusätzliche Stunden Freizeit pro Jahr kaufe

Der erste Schluck vom Feierabendbier am Freitag ist ein wunderbarer Moment.

Montags frage ich mich oft, wo das Wochenende geblieben ist.
Einige der besten Wochen des Jahres sind die mit den verlängerten Wochenenden. Ostern. Pfingsten. Herrlich.

Versteht mich nicht falsch. Ich liebe meinen Arbeitgeber, meiner dortige Tätigkeit, mein Team und meine Stakeholder. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, einen besseren Arbeitgeber kann ich mir nicht vorstellen.

In den vergangenen Jahren habe ich 40 bis 50 Prozent meiner Einkünfte in die langfristige Geldanlage gesteckt.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an einen meiner allerersten Blogbeiträge aus dem Herbst 2015 mit dem Titel „Wozu das alles?“. Diese Frage habe ich mir zuletzt häufig gestellt.

Ein Höhepunkt dieser Überlegung war mein Beitrag „Arbeitet bis ihr ins Grab fallt“ aus dem Herbst 2017. Dort stellte ich einen alternativen Verlauf der Wochenarbeitszeit vom 30. bis zum 65. Lebensjahr vor. Dies betrifft auch die Kernaussage des angesprochenen Artikels „Wozu das alles?“. Ich möchte mir vor allem eines kaufen: Zeit.

Mein Job macht mir großen Spaß. Auch andere Dinge bereiten mir Freude. Doch bei nichts davon komme ich auch nur ansatzweise auf 40 Stunden pro Woche.

Wochenstunden normal

In den vergangenen Monaten habe ich viel nachgedacht über die Idee, künftig nur noch 4 Tage pro Woche zu arbeiten (à 8 Stunden), auch wenn ich 32 Jahre jung, Single und kinderlos bin.

Dazu habe ich mir reichlich Feedback geholt von Freunden, Kollegen und natürlich auch von euch, liebe Leser.

Hinzu kommt die Überlegung: Wie lange würde ich wohl beim aktuellen Arbeitgeber weiterarbeiten, wenn mir heute jemand eine Million Euro schenken würde? Weiterhin 40 Stunden pro Woche? Gar nicht mehr? Ich denke, die Antwort lautet: 4 Tage pro Woche à 8 Stunden.

 

*** Trommelwirbel  ***

 

Heute habe ich meinem Chef gegenüber den Wunsch geäußert, die Idee durchzuziehen ab Dezember oder notfalls Januar.

Auf die Nachteile bin ich hier zusammen mit euch bereits eingegangen.
Die Vorteile überwiegen für mich.

Ich gehe davon aus, durchweg entspannter zu sein. Das wurde mir auch von allen, die ihre Arbeitszeit reduziert haben, bestätigt.

Einkaufen, Putzen, Wäsche waschen, Termine mit Ärzten, Frisör, Handwerker – vieles davon werde ich nicht mehr auf den Feierabend, in die Mittagspausen oder aufs Wochenende legen, wenn Freunde und Kollegen meine Gesellschaft genießen wollen 😉 sondern auf den neuen freien Tag, während alle anderen arbeiten.

Auch Tennis werde ich nicht mehr vor oder nach der Arbeit spielen müssen oder gar am Wochenende, wenn es kaum möglich ist einen Platz zu buchen, sondern am neuen freien Tag, wenn meine Tennispartner von der Arbeit kommen.

Ich werde mehr Zeit für Unternehmensanalysen und Blogartikel haben.

Ich habe eine lange Liste an Büchern, die ich lesen möchte und Serien, die ich in der nasskalten Jahreszeit schauen möchte.

An 3-Tage-Wochenenden lohnt es sich eher, wegzufahren. Auch meine Eltern werden mich sicher wieder häufiger zu Gesicht bekommen, ob sie wollen oder nicht 😉

Ich werde beim Kochen neue Sachen ausprobieren, auf die ich in 5-Tage-Arbeitswochen oft keine Lust habe.

Und wer weiß, welche Geschäftsideen ich in der Zeit verwirklichen kann.

Wie formulierte es Jenny im November an dieser Stelle? „Mach’s. Du bekommst die Zeit gefüllt.“

An Samstagen und Sonntagen kann ich mich dann voll auf Freunde, Familie und Entspannung konzentrieren. Das wird genial.

Auch wenn heute über 30 Grad sind, denke ich schon freudig daran, im kalten Winter 3x pro Woche im warmen Bett bleiben zu können.

Gibt es noch etwas zu erwähnen? Ach ja, ihr kennt mich. Ich freue mich ganz besonders darauf, Finanzminister Olaf Scholz den Stinkefinger zu zeigen, der nun auf Steuereinnahmen verzichten muss.

Kurz noch zur Auflösung der Zahl in der Überschrift des Beitrags:
Sagen wir, ich bekomme meinen Wunsch genehmigt, dass es den Montag trifft. Ich arbeite aktuell an ca. 42 Montagen im Jahr (52 minus 6 für Urlaub minus 4 für Feiertage und Krankheit). 42 mal 8 Stunden macht 336 Stunden. Mittagspausen und Arbeitsweg nicht mitgerechnet, erkaufe ich mir also 336 zusätzliche Stunden Freizeit pro Jahr.

 

Paradies

Es gibt noch viel mehr zu bedenken, als ich hier und auch hier dazu geschrieben habe. Aber darauf komme ich vielleicht in späteren Beiträgen zu sprechen.

Das Rechtliche zur Verringerung der Arbeitszeit findet ihr in § 8 TzBfG.

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18 Gedanken zu „Wie ich mir 336 zusätzliche Stunden Freizeit pro Jahr kaufe

  1. Moin Stefan,

    Glückwunsch! Klingt nach einer vernünftigen Entscheidung. Ich mache seit Januar freitags Home Office. Obwohl ich dann nicht wirklich frei habe ist die Sache jetzt schon unglaublich entspannt. Länger schlafen, Shorts und zwischendurch auch einfach mal eine Stunde im Economist blättern. Donnerstagabend ist mein neuer Freitagabend. Das möchte ich nicht mehr missen 🙂

    Wir müssen mal wieder um die Häuser ziehen. Ich melde mich wenn ich nächstes Mal die Familie in Berlin besuche.

    VG, nico

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    • Hi Nico!

      Freitags Home Office klingt auch gut.
      Ich bin im Home Office sogar manchmal produktiver als im Büro. Dazu kommt, dass der Arbeitsweg wegfällt. Das einmal pro Woche zu machen, ist eine feine Sache!
      Ich habe diese Möglichkeit selbst erst 10-15x genutzt in den letzten 4 Jahren.

      Ja, das müssen wir! 🙂

      Viele Grüße
      Stefan

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  2. Hi Stefan,

    Das klingt sehr gut. Mit Deinem Tennis vor und nach der Arbeit unterbrichst Du bereits die allgemeine Arbeitswoche. Solche Cuts würde ich beibehalten. Ich betreibe dies ebenfalls, damit ich mich nicht so auf das Wochenende freue. Sich an 5/7 der Tage auf 2/7 zu freuen ist doch schade. Vor allem wenn Dir die Arbeit Spaß bereitet.

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    • Hi Kiev,

      da ist was dran. Vor allem, weil ich mit einem meiner beiden Tennispartner hinterher immer noch ein Bier trinke. Und aus irgendeinem Grund schmeckt Bier noch besser, wenn man vorher gearbeitet hat 🙂

      Viele Grüße
      Stefan

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  3. Hey Stefan,
    warum arbeiten du am Tag nicht kürzer und holst dort deine Tage raus? 8h finde ich selber einfach nur grausam, ich fühle mich nicht gerade super wenn ich weiß, das nach den 8h ein paar Tage frei habe um dann wieder 8h im Büro zu sitzen.
    Ich denke (ich weiß es natürlich nicht) das mit 4-5h am Tag viel besser zu leben ist.
    Nur so ein Überlegung…

    Grüße
    Sanja

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    • Hi Sanja,

      bei uns herrscht Vertrauensarbeitszeit. Es gibt weder feste Arbeitszeiten, noch werden die Zeiten irgendwo festgehalten. Ich bin mir nicht so sicher, ob das mit den 6,5 Stunden pro Tag so gut klappen würde, wenn der Rest des Teams länger arbeitet.
      Vielleicht wäre der Neidfaktor im Büro, wenn man täglich 1,5 Stunden früher gehen würde, auch noch höher als wenn man einen Tag pro Woche nicht zu sehen ist.
      Wir machen auch häufig Pair Programming und wenn man dann nachmittags noch etwas fertig bekommen möchte/muss, wäre es nicht so geil wenn man sagen würde: So, ich mach mich mal aus dem Staub, werd du mal allein fertig.

      Zumal dann 5x statt 4x pro Woche der Arbeitsweg anfallen würde und Kurztrips kürzer werden müssten (oder ich müsste dafür zusätzlich einen Tag Urlaub nehmen).

      Wir haben aber Kollegen, die das genauso machen und davon schwärmen.

      Viele Grüße
      Stefan

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  4. Cool! Ich freu´ mich für dich, Stefan.

    Ich gehörte zwar zur Fraktion „hau´ noch ein paar Jahre rein und butter das Geld ins Portfolio“, aber da ich dir ja immer von der eigenen 4-Tage-Woche vorgeschwärmt habe, kann ich deinen Entschluss mehr als nachvollziehen.

    Der zusätzliche Tag Freiheit ist wirklich ein Genuss für die Menschen, die etwas damit anzufangen wissen (und dazu gehörst du sicherlich).

    Instrumentalspiel, Lektüre von Sachbüchern, ein gemütlicher Einkauf am Vormittag und Kraftsport zu Hause – so sieht mein Montag zunächst aus. Tja, und dann ist schon Zeit für´s Kochen, bevor die Kids aus der Schule kommen. Langeweile gibt es nicht.

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  5. Hi Stefan,
    bin gespannt, was dein Chef dazu sagt. Halte Arbeitsreduzierung für sinnvoll, weil die Zeit ein wichtigeres Gut ist als Geld. Mein Freund hatte 32h + 10min Fahrtweg, ihm war das dann noch zu wenig und ist nun auf 36h hoch. Ich mache nach wie vor 35h (30min Fahrtweg) und könnte mir eine weitere Reduktion vorstellen. Ich komme morgens später und mache meistens länger Mittagspause. Dadurch fällt meine Stundenreduktion den Kollegen nicht sonderlich auf.

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  6. Hi Stefan,

    als nun Mittvierziger „Alter Knacker mit alter Denke mit Arbeiterhaushalt Backround“, der mit Anfang dreißig jede Überstunde mitnahm, die er kriegen konnte und damit ~50 Stunden Wochen hatte und (damals) meistens Spass dabei, konnte mein Zahlennerd-Brain nicht anders.

    Als Ergebnis heißt Dein Gesamtsatz aus meinem Gehirn bei unveränderten Rahmenbedingungen:

    „Wie ich mir jetzt 336 Stunden zusätzliche Freizeit pro Jahr kaufe – und damit die absolut entscheidenen Jahre zum Kapitalaufbau vertrödele und deshalb später 7 Jahre länger arbeiten muss (oder noch mehr, falls durch Family und Kids meine Sparquote weiter sinkt)“

    Rechnung mit zum Teil generischen Zahlen:
    70k Euro Brutto bei 5 Tagewoche macht 40k Euro netto.

    Sparquote hattest Du für 2017 mit 47% angegeben. Das heißt im Beispiel 18,8k Euro und damit ca. 23 Jahre bis FI bei 3% Entnahmeregel (5% Nachsteuer- und Nachinflationsrendite)

    Durch die 4 Tagewoche ergäbe das nun 56k Euro Brutto, das sind 33k Euro netto und bei unveränderten Ausgaben 11,8k Euro jährliche Sparleistung und damit 30 Jahre bis FI.

    Außerdem 0,3 Rentenpunkte weniger pro Jahr. 0,3 Rentenpunkte ergibt bei 20 Jahren Rentenbezugsdauer 2.300 Euro weniger Gesamtrente.

    In meiner Branche hätte man damals den Wunsch nach einer 4 Tagewoche für einen Anfang dreißig Jährigen auch als untrügliches Statement gesehen, dass derjenige weder Karriere machen will und auch bei weiteren Gehaltserhöhungen ganz-ganz hinten im Bus sitzt. Das wäre bei mir früher der langfristig allerschädlichste Punkt für meine weitere Einkommensentwicklung gewesen.

    Rein gefühlt streubt sich mir einiges bei diesen Parametern. Aber wie gesagt, ist das wahrscheinlich meine „Old Industry Denke gemischt mit den letzten Ausläufern der Nachkriegsgeneration“ 😉 und ich bin einfach nur zu stark auf den Angestelltenrödel fokussiert und zu wenig auf die Potenziale.

    Schönen Tag und weiterhin viel Erfolg!

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  7. Hallo Stefan,
    erstmal Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Ich habe ein paar Jahre ebenfalls auf 80% (4-Tage-Woche) gearbeitet, dabei aber letztendlich festgestellt, dass dieses Modell nichts für mich war. Die Gründe sind i.w., daß ich das objektive und subjektive Gefühl hatte, in den 4 Tagen meinen vorherigen 5-Tages-Job zu machen. D.h., bei 80% bekam ich von meiner Aufgabe nicht 20% „abgeschnitten“, allerdings 20% weniger Gehalt. Aktuell bin ich daher wieder (entspannter) auf 100%, da ich zB. mal den einen oder Tag Homeoffice einbaue, Montag morgens etwas später komme oder Freitag nachmittags früher gehe, bei 100% Gehalt. Eine wirkliche Lebensveränderung sähe ich für mich bei einer TZ-Quote von maximal 70% oder noch besser 50%, also halbtags. Aber jeder muß hier seine Erfahrungen machen und ich finde deine Überlegungen nachvollziehbar und gut. VG Matthias

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  8. Hallo Stefan, herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung. Ich bin gespannt, was Dein Chef dazu sagt. Er kann es Dir ja laut Gesetz nicht verbieten. Bist Du denn Führungskraft? Ich selbst war mit Anfang 30 Führungskraft und hatte Lust, extrem viel zu Arbeiten und beruflich weiter zu kommen, d.h. nicht nur 40 Stunden Arbeitspensum, sondern deutlich mehr. Inzwischen bin ich 10 Jahre weiter, bin finanziell frei, arbeite aber trotzdem noch 5 Tage die Woche, habe allerdings meine Arbeitszeit auf „Normalniveau“ reduziert. Durch die Reduktion um im Schnitt etwa 50% habe ich meine Aktivitäten in andere Bereiche ausgerichtet. Diese Entwicklung folgt der veränderten Interessenlage und dem, was mir wichtig ist, denn ich habe inzwischen 4 Kinder, bin sehr gesundheits- und fitnessbewusst geworden, beschäftige mich als jemand der sehr früh sehr viele Ziele mit viel Disziplin und Ausdauer erreicht hat, mit Psychologie und Motivation und lese immer noch sehr gerne und viel, zunehmend auch Biographien. Allerdings denke ich über eine weitere faktische Reduzierung auf 4 Tage nach oder auf eine entsprechende Erhöhung meiner Urlaubstage, bei 5 Tage Woche. Weitere Reduktionen halte ich für denkbar, allerdings ist die Frage, wie sich das mit meiner Führungsfunktion vereinbaren lässt. Als Führungskraft hast Du gefühlt immer das Problem, dass grundsätzlich wohl noch die Erwartungshaltung – von Mitarbeitern und Firma – besteht, dass man stets da ist (auch Home Office könnte ich machen, nutze ich aber bislang selten, da jeden Tag Besprechungstermine vor Ort sind). Ich denke, wenn man als junger Mensch noch beruflich weiter kommen möchte, könnte eine Teilzeittätigkeit einer Karriere im Weg stehen. Aber das hängt sicher von der konkreten Tätigkeit und Aufgabenstellung ab, und ist vielleicht auch eher „klassisches“ Denken. Ich werde Deine Erfahrungen in jedem Fall mit Interesse verfolgen und gerne auch erläutern, wie es bei mir weitergegangen ist. Viele Grüße, Andreas

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  9. Ich selbst habe mir immer vorgestellt, irgendwann nicht mehr Vollzeit zu arbeiten. Mit Homeoffice und dem sporadischen, tageweisen Abbau von Überstunden verbringe ich immer mal wieder weniger als 40h/Woche im Büro. Das gefällt mir und das Wochenende ist so nicht nur für die Erholung da, sondern bietet Freiraum zum Gestallten.

    Ich selbst verschiebe die Entscheidung bis ich in ein paar Jahren mal Kinder habe, oder bis ich eh soweit bin, dass ein Halbtagsjob ausreicht, weil eine hohe Sparquote nicht mehr nötig ist.

    Ich bin gespannt, von deinen Erfahrungen mit einem dritten freien Tag pro Woche zu lesen und wünsche dir ganz viel Spaß mit zusätzlichen 24h Freiheit! 🙂

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  10. Hallo Stefan,

    ich (39), ein kleines Kind, gehe auch seit einem Jahr (und für immer) in Teilzeit zur Arbeit. Beste Entscheidung meines Lebens. Ich verfahre allerdings ein wenig anders. Vollzeit bedeutet ebenfalls eine 40 Std. Woche. Jetzt gehe ich 34 Std. an 5 Tagen und bin zeitlich recht flexibel. Ich mache also an drei Tagen ca. 6 Std. (so brauche ich keine Mittagspause einlegen) und an zwei Tagen mache ich halt „lange Tage“ mit 8-9 Stunden.

    Gerade jetzt im Sommer perfekt, 07:30 bis 13:30 zu arbeiten. Ich habe kaum Fahrtkosten / Zeitaufwand zur Arbeit. Ebenfalls Luxus. Ich brauche daher keinen freien Tag. Ein langes WE genehmige ich mir durch Überstunden hin und wieder. Als Teilzeit-Mensch kommen durch Besprechungen oder Tagesmeetings halt auch entsprechend schnell Überstunden zusammen.

    Thaaaaaat’s Life..

    Beste Grüße
    JK

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  11. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Nach vielen 50h-Wochen auf einem hohen Stresslevel und ohne Ausgleichsmöglichkeiten der Stunden liege ich jetzt bei reellen 39h unter moderatem Druck. Ich merke, wie sehr ausgeglichener ich seit Monaten bin und mein Umfeld merkt das auch.
    Es kommt meiner Ansicht nach aber auch stark auf den Typus der Arbeit an, die Motivation und auf die Energie, die man selbst in sich trägt, an. Und diese Dinge sind zumindest teilweise durchaus individuell. Durch Nachdenken, was man denn kann und will und so sein Ziel dann verfolgt, damit ist viel getan. Ob das nun 25h oder 45h pro Woche sind, ist dann garnicht mal so relevant in meinen Augen, wenn man die anderen Faktoren mit berücksichtig,- freilich ist die Arbetszeit nach oben nicht beliebig skalierbar, der Tag hat nun mal nur 24h. 😉

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  12. Hallo Stefan, herzlichen Glückwunsch und willkommen im Club der Teilzeitler! Ich habe vor einem Jahr beschlossen, dass ich freitags nicht mehr arbeiten möchte – ebenfalls als kinderloser Single, wenn auch schon 5 Jahre älter als Du. Geniess den freien Tag. Es ist ein ganz anderes Lebensgefühl!

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