Und ewig stirbt der Eisbär

Auch wenn Vermögensaufbau das große Thema meines Blogs ist, so soll es heute um den Klimawandel gehen.

Ich habe mir diesbezüglich einiges von der Seele zu schreiben und möchte ein wenig Aufklärungsarbeit betreiben.

Es handelt sich um ein sehr komplexes Thema und ich bin weit davon entfernt, ein Experte zu sein. Doch ich bin neutraler Beobachter der Medien, informiere mich auch stark abseits der so genannten „Qualitätsmedien“.

Zudem unterliege ich nicht den Anreizsystemen der grünen Politiker, Buchautoren, Verlage, Zeitungen und Wissenschaftler, Wählerstimmen zu gewinnen, möglichst viele Exemplare zu  verkaufen, Werbeeinnahmen zu erzielen, Forschungsgelder abzugreifen oder aufzupassen, nicht aufgrund „falscher“ Meinungen keine Aufträge mehr zu bekommen oder vom Chef aufs Abstellgleis gesetzt zu werden.

Seit einiger Zeit vergeht keine Woche mehr mit sehr viel (oder sehr wenig) Hitze, Kälte, Nässe, Trockenheit oder Wind, ohne dass die Qualitätsmedien mit der großen Keule kommen: Der Mensch ist schuld daran. DU bist schuld daran. Die Erde ist dem Untergang geweiht. Früher gab man den Göttern die Schuld, heute den Menschen.

Ich kann mich auch an keine Natur-Dokumentation mehr erinnern, in der man nicht spätestens in den letzten fünf Minuten reingedrückt bekommt: So, jetzt hast du’s nochmal bei uns sehen können, aber das war’s dann auch.

Ich schreibe den Beitrag als eine Zusammenstellung von Kurzgeschichten zu verschiedenen Aspekten den Themas. Am Ende folgt eine Zusammenfassung.

 

# 1 – Die ertrinkenden Eisbären

Im Dezember 2017 veröffentlichte Fotograf Paul Nicklen auf Instagram ein Video eines abgemagerten, sterbenden Eisbären, das mittlerweile allein auf Instagram fast 2 Millionen Mal aufgerufen wurde. So ziemlich alle deutschen Nachrichtensendungen zeigten es. Kein Auge blieb trocken.

Es war eine willkommene Aktion für die Medien, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Wenn die Eisbären nicht mit dem Verhungern beschäftigt sind, dann ertrinken sie, weil das Eis schmilzt. Das war auch die Hauptaussage des Films „Earth“ von 2007, der mehr als 100 Millionen US-Dollar eingespielt hat.

Die Wahrheit: Der Instagram-Bär war alt. Außerdem hat sich die Eisbären-Population laut Weltnaturschutzunion (IUCN) von ca. 10.000 Tieren Mitte der 60er Jahre auf 20.000 bis 25.000 Tiere Anfang bis Mitte der 2000er Jahre mindestens verdoppelt! Andere Veröffentlichungen bestätigen die Zahlen der 1960er und 2000er Jahre (Schuhmacher 1967, Schliebe 2001, Lunn et al. 2002, Polar Bear Spec. Gr. 2005).

Dabei stelle ich mir zwei Fragen: Wie viele Menschen in Deutschland wissen das? Und wie viele wüssten es, wenn es andersherum wäre?

Die Klima-Hysterie hat etwas Religiöses an sich. Dazu passt auch, dass das „Umweltschutzkonzept“ und das „Klimaschutzkonzept“ der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg mit zusammen 361 Seiten sogar länger sind als das Neue Testament.

Wer jetzt laut schreit „Die Population hat sich nur aufgrund der Jagdverbote verdoppelt“, den bitte ich, weiterzulesen. Auf die Entwicklung der Eismassen der Antarktis komme ich später zu sprechen.

 

# 2 – Der Hurrikan Mythos

Wer erinnert sich nicht an Harvey und Irma? Das sind die Namen zweier großer Hurrikans aus dem Jahr 2017, die große Wellen in den deutschen Medien schlugen.

Ganz klar: Wir sind schuld mit unseren Autos und Heizungen, so der O-Ton deutscher Fernsehsender und Zeitungen.

Sieht man genauer hin, wird klar, dass in den 129 Jahren zwischen 1880 und 2009 mitnichten eine Zunahme von Hurrikans erkennbar ist (im Bild bezogen auf die USA).

Klima-Alarmisten picken sich gern Extrembeispiele raus, zum Beispiel wenn es am Nordpol zwischenzeitlich wärmer ist als in Berlin. Und wer währenddessen mit der Tüte Chips vor dem Fernseher sitzt, wird nicht weiter nachforschen, wie sich die Temperaturen am Nordpol von Jahrzehnt zu Jahrzehnt entwickeln – und schon gar nicht, welche Einflussfaktoren es gibt. Eine Hurrikan-Grafik wie oben dargestellt wird mit Sicherheit auch nicht im deutschen, öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt worden sein.

 

# 3 – Energiesparlampen

Ich muss zugeben, dass mir herzlich egal war, was die Bürokraten der Europäischen Union getrieben haben, bis sie mir 2012 verboten, normale Glühbirnen zu benutzen, um so die Welt zu retten.

Wie formulierte es Henryk M. Broder? „Hätte die EU-Kommission beschlossen, dass jeder EU-Bürger einmal am Tag den Atem für drei Minuten anhalten soll, um den globalen CO2-Ausstoß zu reduzieren, wäre das nicht weniger absurd gewesen.“

Davon abgesehen, dass hier ein Eingriff in die Konsumentscheidungen der Privathaushalte stattfand, was ich auf den Tod nicht ausstehen kann (O-Ton Ludwig Erhard: „Ein Staat sollte Schiedsrichter sein, nicht mitspielen.“) und dass ich mir seitdem im eigenen Wohnzimmer vorkomme wie im Behandlungszimmer vom Zahnarzt, so könnte man noch anführen, dass Quecksilber gefährlich ist, das Verbot einen gewaltigen bürokratischen Aufwand mit sich brachte und dass die Energie-Ersparnis sich stark in Grenzen hält, da die Bürger die Lampen nun länger brennen lassen, da diese ja „weniger“ Energie verbrauchen.

Letzteres stimmt inzwischen vielleicht nicht mehr, da die energiepolitische Planwirtschaft Energiewende eine Explosion der Strompreise mit sich brachte.

 

# 4 – Wie die Antarktis grün geschrieben wurde

In der Basler Zeitung (die „Westpresse“ des 21. Jahrhunderts) gab es im Juli 2017 einen Artikel, der sich mit einer britischen Studie befasste, in deren Folge viele Medien (hierzulande u.a. ZEIT und SPIEGEL) schrieben, die Antarktis werde immer grüner und Schuld daran ist der Klimawandel.

Wie die Basler Zeitung schrieb, wollte ein Team um den deutschen Chemiker und Naturschützer Fritz Vahrenholt es genauer wissen. Mit jeder genaueren Information fiel die Meldung vom ungeheuerlichen Pflanzenwachstum, wo früher bloß Schnee und Eis regierten, mehr in sich zusammen. Die Rückverfolgung dieser News auf die tatsächliche Untersuchung in der Antarktis zeigt, wie heute Wissenschaft manipuliert und für politische Zwecke eingesetzt wird, so die Basler Zeitung.

Erstens handelte es sich um eine Landzunge, die fast 1.200 Kilometer von der eigentlichen Antarktis ins Meer hinausragt.

Zweitens gibt es dort seit Jahrhunderten Moose und Pflanzen. Ein Fundort heißt sogar „Green Island“ und die Insel hat eine Torfschicht von bis zu 2 Metern, die unmöglich in wenigen Jahrzehnten entstanden sein kann.

Drittens reichten die untersuchten Temperaturen der 2016 veröffentlichten Studie nur bis ins Jahr 2000 – und diese sind von 2000 bis 2014 wieder gefallen bis zurück zum Niveau von 1985. Hier wurde also (bewusst?) ein Zeitraum gewählt, der die maximale Erwärmung anzeigt.

Die Basler Zeitung beendet ihren Artikel völlig zu Recht mit den Worten:

„Amesbury und sein Team von der Uni Exeter haben zwar nicht gelogen, aber wichtige wissenschaftliche Daten und Zusammenhänge weggelassen, damit ihre Untersuchung in den wissenschaftlichen Trend und das Vorurteil von Journalisten passt. Und die Medien haben die Nachricht ungeprüft aufgenommen und unzulässig so zugespitzt, dass sie bestätigt, was die Journalisten glauben. Mit der kritischen Lektüre der Untersuchung ist zwar nicht bewiesen, dass es keinen Klimawandel gibt. Aber es ist bewiesen, dass sich die genaue Durchsicht von wissenschaftlichen Studien lohnt, bevor es zu Schlagzeilen kommt wie «Antarktis wird immer grüner!». Es ist alles ein bisschen komplizierter. Und der Vollständigkeit halber noch etwas: Ob der Klimawandel durch den Menschen gemacht wurde, war gar nie Gegenstand der Untersuchung.“

 

# 5 – Die Abgas-Gehirnwäsche

Anbei einige Grafiken vom Bundesumweltamt, die einen Teil der seit Monaten geführten Diskussion, die Abgase auf unseren Straßen werden uns alle töten, wenn wir nicht schleunigst etwas dagegen unternehmen, ad absurdum führen.

 

Thorben Meier brachte dazu vor drei Monaten den passenden Kommentar:

„Diese Dieselfahrverbote zeigen: Wenn man völlig gaga ist, wird vieles leichter im Leben. In Hamburg wird eine Straße auf 580m Länge für Diesel gesperrt. Also genau die Autos, die angeblich besonders umweltschädlich sind, müssen jetzt einen riesen Umweg fahren. Und stoßen dabei – huch, Überraschung – noch viel mehr Feinstaub aus. Ergibt das für irgendwen, der nicht permanent lachend vor eine Wand rennt, irgendeinen Sinn? Glauben die Grünen das eigentlich ernsthaft, dass sie mit so einer Maßnahme die Luftqualität in dieser Straße verbessern? Was macht Staub wohl, wenn der erst einmal in der Luft ist? Sagt der sich „Halt, Stopp, hier ist ja ne Umweltzone, da darf ich nicht rein!“ – und fliegt dann um diese Straße außen herum? Glauben die Grünen das wirklich? Vermutlich ja. Es wird für viele Grüne jetzt hart sein, aber: Umarmt weiter Bäume, trommelt für den Weltfrieden oder wascht Joghurtgläser aus – aber lasst die Finger von der Politik. Bitte. Lasst das die Erwachsenen machen. Der Physik, dem Staub und dem Wind ist eure Gaga-Ideologie scheißegal!“

 

# 6 – Willkommen im Ohne-Land der Vorreiter

Während die Game-Changer in den letzten 45 Jahren auf der anderen Seite des Atlantiks gegründet wurden (Microsoft, Google, Amazon, Apple, Facebook, Netflix, Oracle, Uber, Airbnb, Tesla, Ebay, PayPal, Dropbox, you name it), wird Deutschland zum Ohne-Land, wie Klaus Leciejewski schreibt. Ohne Atomkraft, ohne Kohle, ohne Diesel, ohne Gentechnik, ohne Zucker, ohne Zusatzstoffe, ohne Fett, ohne Salz, ohne Chemie.

Eine Entwicklung, die gleichermaßen traurig wie beängstigend ist, wie ich finde. Und für diejenigen, die nicht in den Großstädten leben, kann man noch hinzufügen: „ohne schnelles Internet“. Aber das ist ein anderes Thema.

Manfred Haferburg schrieb vor einigen Monaten:

„Die Deutschen sind gerne Vorreiter, ohne allerdings genau zu wissen, was Vorreiter eigentlich bedeutet. Wenn wir Vorreiter sind, dann sind zwangsläufig die Anderen nur Nachreiter, das fühlt sich gut an. Doch die Assoziation von den voraus reitenden mutigen Pionieren, die besser als andere reiten können, stimmt so nicht. Historisch gesehen waren Vorreiter Knechte, die vor den Kutschen der Oberen her ritten, um mit ihren Knüppeln und Peitschen das gemeine Volk von der Straße zu jagen mit dem Ziel: freie Fahrt für freie Despoten.“

 

# 7 – Zum Rekordsommer 2018

Der europäische Rekordsommer 2018 ist für Katrin Göring-Eckardt und ihre Jünger der Beweis dafür, dass wir langsam aber sicher unser eigenes Grab schaufeln.

Kann ihr bitte jemand verraten, dass vor einigen hundert Jahren (also vor der industriellen Revolution) in Skandinavien Wein angebaut wurde und dass die Menschen im Jahr 1473 zu Fuß durch das trockene Donaubett laufen konnten? Oder dass es im Jahr 1540 in einem Zeitraum von 6,5 Monaten in Zürich nur viermal geregnet hat, in Mailand in fünf Monaten überhaupt nicht?

Vielleicht sollten die Grünen und die öffentlich-rechtlichen Medien häufiger mit echten Klimatologen und Physikern wie Prof. Dr. Werner Kirstein sprechen, statt immer nur mit „Klimawissenschaftlern“, die nur von CO2-Modellierung am Computer etwas verstehen.

 

# 8 – Linke Kampfbegriffe

Wie Wolfram Weimer vor einigen Wochen zutreffend beschrieb, haben rote und grüne Politiker und Journalisten geschickt den Kampfbegriff des „Klimaleugners“ eingeführt. Damit wird jeder an den Pranger gestellt, der es wagt, den Absolutheitsanspruch des menschengemachten Klimawandels zu bezweifeln oder auch nur zur Diskussion zu stellen. Durch die Assoziation zum „Holocaustleugner“ soll jede offene Debatte im Keim erstickt werden.

Das machen Linke und Grüne auch bei anderen Themen gern. So wurde aus der Gesundheitspauschale die „Kopfpauschale“. Aus dem Betreuungsgeld wurde die „Herdprämie“. Echte Flüchtlinge werden mit Sozialstaatsmigranten unter dem Begriff „Flüchtlinge“ zusammengefasst. Der „Armutsbericht“ in Deutschland berichtet, wenn man es sich recht überlegt, über die reichsten Sozialfälle der Welt. Und vom „Euro-Rettungsschirm“ will ich gar nicht erst anfangen.

 

# 9 – Langfristige Klima-Prognose unmöglich

Klimaforschung ist alles andere als eine exakte Wissenschaft. Selbst im Weltklimabericht steht (sehr weit hinten):

„Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten, nicht-linearen chaotischen Systemen. Dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“

Rumms!

 

# 10 – Zehntausende Wissenschaftler auf der Gegenseite

Um aus dem Grundsatzprogramm der libertären PDV zu zitieren:

„Kohlendioxid (CO2) ist für das Gedeihen der Pflanzenwelt lebensnotwendig (Photosynthese). Ohne CO2 gibt es kein Leben auf der Erde. Sämtliche mit der Klimahysterie begründeten Maßnahmen sind daher sofort einzustellen und bereits in der Vergangenheit angelaufene Programme sind schnellstmöglich zu stoppen, bis in einem o­ffenen Diskurs der wissenschaftliche Beweis erbracht ist, dass anthropogenes (durch den Menschen verursachtes bzw. entstandenes) CO2 tatsächlich negative Auswirkungen auf unsere Umwelt hat. Dieser Beweis steht bis heute aus, wie selbst die Enquete- Kommission des Deutschen Bundestages festgestellt hat. Der vom Menschen beeinflusste CO2-Anteil in der Luft ist kaum messbar. Das Spurengas CO2 kommt in der Atmosphäre zu 0,038 Prozent vor. Lediglich 1,2 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes pro Jahr stammen laut Umweltbundesamt aus Verbrennungsprozessen, für die der Mensch verantwortlich ist. Sämtliche Maßnahmen, die hier regulierend eingreifen, führen sich somit selbst ad absurdum und zeugen von der Überheblichkeit der Menschen, Herr über die Natur sein zu wollen. Mehr als 31.000 Wissenschaftler (Oregon-Petition) und zahlreiche Nobelpreisträger der Naturwissenschaften widersprechen der offiziellen Klimatheorie. Über 700 Experten auf den betreffenden Fachgebieten haben sich zu einem nicht von Staatsgeldern abhängigen Klimarat (NIPCC) zusammengeschlossen und kommen zu dem Schluss, dass der Mensch keinen signifikanten Einfluss auf das Klima hat. Sie weisen außerdem auf den positiven Einfluss von CO2 auf das Pflanzenwachstum hin. Menschenrechtler weisen darauf hin, dass gerade in den Entwicklungsländern vorwiegend Kinder aufgrund der «Klimarettungsmaßnahmen» leiden. Gleichzeitig wird der Wohlstand in den entwickelten Ländern durch Deindustrialisierung vernichtet. Dieses führt zur Ausbeutung durch die geförderten Konzerne und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten.“

 

# 11 – Der Rekordhitze ist schon fast perfekt

Das Jahr 2016 war global bis dato das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das globale Mittel lag bei 14,8 Grad.

Ich hab vor kurzem ein Video gesehen mit einer Zusammenstellung von Aussagen von Klimaforschern und Fernsehmoderatoren, wie diese sagen, ohne den natürlichen Treibhauseffekt hätten wir minus 18 Grad und „dank des natürlichen Treibhauseffekts steigt die Temperatur im Mittel auf angenehme 15 Grad“. Diese Temperatur wird als ideal auf der Erde angesehen.

Das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen ist also noch etwas vom Optimum entfernt, das wir allein dank des natürlichen (!) Treibhauseffekts erreichen sollen.

Zudem ist die CO2-Konzentration, wenn man einen Schritt zurückgeht und auf das langfristige Bild schaut, aktuell so gering wie seit 250 Millionen Jahren nicht. Und die Temperatur war in diesem Zeitraum nie so niedrig wie jetzt.

Zudem ist im weltweiten Wirtschaftsboom der 1950er und 1960er Jahre der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß explodiert. Allerdings ist die weltweite Durchschnittstemperatur zwischen 1940 und 1975 fünfunddreißig Jahre lang gefallen – so stark, dass sogar die Angst vor einer neuen Eiszeit aufkam. Wie passt das damit zusammen, was uns Politik und Medien über den Zusammenhang von Temperatur und CO2 erzählen?

Die berühmten Eiskernbohrungen zeigen, dass der Zusammenhang genau umgekehrt ist: In den letzten 250.000 Jahren war es so, dass zuerst die Temperatur anstieg/fiel und das dann jeweils einige hundert Jahre später der CO2-Ausstoß derselben Richtung folgte.

 

# 12 – Städtische Wärmeinseln

Die Urbanisierung und die Entfernung von Messstationen auf dem Land sorgen dafür, dass die Temperaturen „steigen“. In der Stadt ist es wärmer als auf dem Land, und zwar einmal dadurch dass Straßen und Gebäude die Wärme speichern und zweitens dadurch dass man in Städten weniger Verdunstung hat, da die Niederschläge in die Kanalisation geleitet werden.

In der Folge der Urbanisierung steigen die gemessenen Durchschnittstemperaturen. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass die Zahl der Messstationen auf dem Land massiv gesenkt wurde.

 

# 13 – Erwärmung ist keine große Überraschung

Gern wird angeführt, dass sich die Erde mit der Industrialisierung um etwa 1 Grad erwärmt hat. Leider wird dazu in der Regel verschwiegen, dass um das Jahr 1880 herum (Beginn der Wetteraufzeichnungen) eine kleine Eiszeit endete. Es dürfte also nicht verwundern, dass es seitdem wärmer geworden ist.

 

# 14 – Zunehmende Eismassen und Gletscher

Die NASA hat 2015 eine Studie veröffentlicht, die u.a. auf Satellitendaten basiert und die besagt, dass die Eismasse der Antarktis von 1992 bis 2001 um 112 Milliarden Tonnen pro Jahr gewachsen ist, von 2003 bis 2008 um 82 Milliarden Tonnen pro Jahr. Das ist genau das Gegenteil dessen, was uns die Gehirnwäsche der Qualitätsmedien seit Jahren weismachen will.

Wer ein bisschen tiefer eintaucht, wird feststellen, dass auch die Gletscher in zahlreichen Regionen gewachsen sind (Himalaya, Kanada, Grönland, Norwegen, Alaska, Island, Neuseeland).

Na sowas! Doch das tote Pferd namens Klimakatastrophe wird trotzdem weiter geritten.

Gern zeigen die Medien Videos von wegbrechenden Eismassen an der Antarktis. Dazu wird dann gesagt: Guck, daran bist du schuld! Dabei ist dies so natürlich wie die fallenden Blätter im deutschen Herbst.

Und selbst wenn die komplette Arktis im Sommer vollständig schmelzen würde, wäre dies ein völlig normaler Vorgang. In der Geschichte der Erde wechselten sich Warm- und Eiszeiten ab. Die Definition ist dabei ganz einfach: Schmilzt im Sommer die Arktis vollständig, dann sind wir in einer Warmzeit. Wenn nicht, dann sind wir in einer Eiszeit. So wie aktuell. Wir befinden uns in einer warmen Phase einer übergeordneten Eiszeit.

Wenn mehr und mehr Eis von der Arktis verschwindet, bedeutet dies also nichts weiter, als dass wir auf dem Weg in eine weitere Warmzeit sind.

Sicher erinnert ihr euch an Ötzi. Der Knabe ist in der letzten Warmzeit durch die Alpen getigert, um dann einige Tausend Jahre im Eis eingeschlossen zu werden.

 

# 15 – Henrik Svensmark

Der dänische Physiker und Klimaforscher Henrik Svensmark hat vor einigen Jahren die Klimatheorie erschüttert. Svensmark studierte in Berkeley/Kalifornien an einer der renommiertesten Universitäten der Welt und gilt als einer der weltweit führenden Forscher auf dem Gebiet der Wolkenbildung und der kosmischen Strahlung.

Laut Svensmarks Veröffentlichungen hat die Sonnenaktivität einen stärkeren Einfluss auf das Klima als die Treibhausgase. Die Magnetfelder der Sonne erzeugen Sonnenwinde und Eruptionen, die eine Milliarde Mal stärker sind als eine Wasserstoffbombe.

Dafür wurde er über zehn Jahre lang von den führenden Köpfen des Weltklimarates IPCC ausgegrenzt und diffamiert.

Dazu müsst ihr wissen: Der IPCC ist ein Organ der UN und damit ein politisches Organ.

Svensmark sagt: „Klimaforschung ist keine normale Wissenschaft mehr. Sie wurde völlig politisiert. In den letzten Jahren besteht gar kein Interesse mehr an neuen Erkenntnissen. Man hat sich auf eine Theorie geeinigt und fertig. Das widerspricht zutiefst den Prinzipien von Wissenschaft.“

Weiter sagt er: „Politiker mögen den Gedanken nicht, dass wir Menschen den größten Teil des Klimageschehens nicht beeinflussen können. Wenn es so ist, gäbe es nichts mehr zu regulieren. Sie würden nicht gebraucht.“

Tja, mit der Angst vor dem menschengemachten Klimawandel werden Billionen von Steuer-Dollars und –Euros umverteilt.

 

Was ich glaube

Das Wetter (und damit das Klima, das nichts anderes ist als ein 30-Jahres-Mittelwert des Wetters) wandelt sich. Über Jahrzehnte, Jahrhunderte, Jahrmillionen.

Wie groß der Einfluss des Menschen ist, weiß ich nicht. Ich denke, wir überschätzen unseren Einfluss maßlos. Sonnenfleckenzyklen, Magnetfelder von Sonne und Erde, Vulkanausbrüche, Passatwinde und der Golfstrom haben einen weitaus stärkeren Einfluss.

Viele Dinge rund um Wetter/Klima sind unklar. Klar ist, dass es sehr viele Menschen gibt, die einen Haufen Geld mit der Klima-Hysterie verdienen.

Ganz schlimm finde ich, wie man mit den Skeptikern des menschengemachten Klimawandels umgeht. Die Wissenschaft lebt doch davon, dass man unterschiedliche Theorien aufstellt, diesen nachgeht und sie gegeneinander abwägt und am Ende so etwas wie eine Wahrheit findet (die dann zumindest eine Zeit lang die wahrscheinlichste Theorie bleibt).

Die häufig zitierte Aussage, diese Skepsis sei „gefährlich“, zeigt, wie vielen Menschen es nicht um die Wissenschaft geht, sondern um Milliarden an Forschungsgeldern. Diese würden nämlich nicht mehr sprudeln, wenn die andere Seite Recht hätte.

Ein Professor sagte einmal ungefähr Folgendes: „Versuchen Sie mal eine Forschungsarbeit durchzubringen mit dem Titel «Das Sammelverhalten des südenglischen Eichhörnchens». Dafür bekommen Sie keine 10.000 Euro. Danach kräht kein Hahn. Wenn Sie aber als Biologe den Titel wählen «Die Veränderung des Sammelverhaltens des südenglischen Eichhörnchens in Abhängigkeit des menschengemachten Klimawandels», da haben Sie ihre Millionen sicher.“

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Als Betriebswirt bin ich natürlich für einen ressourcenschonenden Umgang mit der Natur und allem was sie uns bietet. Abschließend noch ein paar Schlagwörter dazu, wie wir Gutes für die Natur leisten können:

  • Investitionen in Bildung & Forschung und damit in technologischen Wandel
  • Gewinnorientiertes Wirtschaften (Privatisierung) sorgt für effizienten Einsatz von Ressourcen
  • Schaffung/Schutz von Eigentumsrechten (u.a. Grundstücke) ist mit der beste Naturschutz, den ich mir vorstellen kann (und der auch realistisch ist)
  • Digitalisierung vorantreiben (z.B. beim Staat, indem man Behördengänge vermeidet, weil man die Dinge online erledigen kann)
  • Ausbau öffentlicher Nahverkehr

 

Zusammenfassung:

  • In den 2000er Jahren gab es mindestens doppelt so viele Eisbären wie in den 1960er Jahren.
  • Bei Extremwetter (z.B. Hurrikans) ist kein Anstieg von Beginn bis Ende des 20. Jahrhunderts erkennbar.
  • Der Ausstoß von CO2, NO2, SO2 und Feinstaub in Deutschland ist von den 1990er Jahren bis heute extrem gesunken.
  • Die Aussage, der Extremsommer 2018 ist ein Beleg für den menschengemachten Klimawandel, ist reiner Populismus. Vor einigen hundert Jahren wurde in Skandinavien Wein angebaut. 1473 konnte man zu Fuß durch das trockene Donaubett laufen. 1540 hat es in Mailand fünf Monate lang nicht geregnet.
  • Im Weltklimabericht steht: „Klimamodelle arbeiten mit gekoppelten, nicht-linearen chaotischen Systemen. Dadurch ist eine langfristige Voraussage des Systems Klima nicht möglich.“
  • Mehr als 31.000 Wissenschaftler (Oregon-Petition) und zahlreiche Nobelpreisträger der Naturwissenschaften widersprechen der offiziellen Klimatheorie. Über 700 Experten auf den betreffenden Fachgebieten haben sich zu einem nicht von Staatsgeldern abhängigen Klimarat (NIPCC) zusammengeschlossen und kommen zu dem Schluss, dass der Mensch keinen signifikanten Einfluss auf das Klima hat.
  • Im langfristigen Bild sind Temperatur und CO2-Konzentration zurzeit so gering wie seit 250 Millionen Jahren nicht.
  • Im weltweiten Wirtschaftsboom der 1950er und 1960er Jahre ist der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoß explodiert. Allerdings ist die weltweite Durchschnittstemperatur zwischen 1940 und 1975 fünfunddreißig Jahre lang gefallen – so stark, dass sogar die Angst vor einer neuen Eiszeit aufkam.
  • Eiskernbohrungen sind eine der wenigen Methoden, Temperatur und CO2-Konzentration über mehrere hunderttausend Jahre nachzuvollziehen. Sie zeigen, dass der Zusammenhang genau umgekehrt ist: In den letzten 250.000 Jahren war es so, dass zuerst die Temperatur anstieg/fiel und das dann jeweils einige hundert Jahre später der CO2-Ausstoß derselben Richtung folgte.
  • In den letzten Jahrzehnten sorgte der UHI-Effekt städtischer Wärmeinseln dafür, dass die gemessenen (!) Durchschnittstemperaturen stiegen. Auf dem Land wurden massenhaft Messstationen entfernt. Zwischen 2002 und 2015 ist allerdings auch trotz des UHI-Effekts die weltweite Durchschnittstemperatur konstant geblieben.
  • Um das Jahr 1880 herum (Beginn der Wetteraufzeichnungen) endete eine kleine Eiszeit. Es dürfte also nicht überraschen, dass es seitdem wärmer wurde.
  • Auf NASA-Satellitenbildern erkennt man, dass die Eismasse der Antarktis massiv zugenommen hat: 1992 bis 2001 und 112 Milliarden Tonnen pro Jahr; 2003 bis 2008 um 82 Milliarden Tonnen pro Jahr. Auch die Gletscher sind in dieser Zeit in zahlreichen Regionen gewachsen (Himalaya, Kanada, Grönland, Norwegen, Alaska, Island, Neuseeland). Dass hin und wieder auch mal Eismassen wegbrechen/schmelzen, ist so natürlich wie das Fallen der Blätter im Herbst.
  • Selbst wenn die komplette Arktis im Sommer vollständig schmelzen würde, wäre dies ein völlig normaler Vorgang. In der Geschichte der Erde wechselten sich Warm- und Eiszeiten ab. Die Definition ist einfach: Schmilzt im Sommer die Arktis vollständig, dann sind wir in einer Warmzeit. Wenn nicht, dann sind wir in einer Eiszeit. So wie aktuell. Wir befinden uns in einer warmen Phase einer übergeordneten Eiszeit. Wenn mehr und mehr Eis von der Arktis verschwindet, bedeutet dies also nichts weiter, als dass wir auf dem Weg in eine weitere Warmzeit sind.
  • Laut Veröffentlichungen des dänischen Physikers und Klimaforschers Henrik Svensmark, einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Wolkenbildung und der kosmischen Strahlung, hat die Sonnenaktivität einen stärkeren Einfluss auf das Klima als die Treibhausgase. Die Magnetfelder der Sonne erzeugen Sonnenwinde und Eruptionen, die eine Milliarde Mal stärker sind als eine Wasserstoffbombe.
  • Der Weltklimarat IPCC ist als Teil der UN ein politisches Organ. Top-Wissenschaftler berichten, dass Regierungen Einfluss auf die Veröffentlichungen des IPCC genommen haben. Viele Politiker sehen ihre Daseinsberechtigung darin, Dinge zu regulieren und zu verbieten. Zudem hängen zig Milliarden an Forschungsgeldern und Subventionen an der Hypothese, der Mensch hätte einen erheblichen Einfluss auf das Klima.
  • Den besten Naturschutz bieten nicht Verbote und Regulierungen, sondern Schaffung und Schutz von Eigentumsrechten, gewinnorientiertes Wirtschaften (somit ein effizienter Einsatz von Ressourcen), Investitionen in Bildung und Forschung privater Unternehmen sowie die Digitalisierung.

Zum Schluss noch eine Grafik, die zeigt dass man vorsichtig sein sollte, wenn man den Zusammenhang zweier Variablen erklären möchte. Wer den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität erkennt, ist stets klar im Vorteil.

63 Gedanken zu „Und ewig stirbt der Eisbär

  1. https://www.bazonline.ch/leben/gesellschaft/gretas-grenzen/story/14449113

    Zum Beispiel sollen sich die Teilnehmer in die Haare geraten sein, weil jene aus Westeuropa zur Klimarettung die Überwindung des Kapitalismus forderten – jene aus Osteuropa den Kommunismus aber mindestens so fürchten wie den Weltuntergang.
    […]
    die Menschen lassen sich in ihrem naturgegebenen Egoismus schlicht nicht mit erhobenem Zeigefinger vorschreiben, wie sie zu leben haben. Das zeigte sich spätestens in diesen Sommerferien wieder, während denen Flughäfen und Airlines Rekordzahlen vermeldeten. Noch mehr Alarmismus ist keine Option, im Gegenteil: Heute schon lassen sich einzelne Politiker, Wissenschaftlerinnen und Medien zu teils fragwürdigen bis falschen Aussagen hinreissen, die das Vertrauen der Empfänger in die Botschaft nicht gerade stärken.
    […]
    Und bei unseren Nachbarn in Deutschland, der moralisch-erzieherischen Supermacht schlechthin, vergeht kaum eine Woche, ohne dass nicht eine Politikerin aberwitzige Zusammenhänge zwischen willkürlichen Naturereignissen und dem Klimawandel herstellt, abenteuerliche Forderungen inklusive. Ein Überschuss an Moral in einer Debatte sorgt zuallererst für eine weitere Radikalisierung – auf allen Seiten – sowie für eine Emotionalisierung, die bei der Lösung solch komplexer Probleme wie der Erderwärmung nicht wirklich hilfreich ist.
    […]
    Wer ständig moralisiert, handelt verantwortungslos. Die Rettung der Welt ist keine Frage des Gewissens, sondern der Machbarkeit. Was es dazu braucht, sind Technologie, Fortschritt und Entwicklung – und nicht zuletzt: einen klaren Kopf.

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    • In den 60er/70er Jahren war es sau-kalt! Hier einige Referenzen zu Berichten aus dieser Zeit von sehr seriösen Medien, die damals den Beginn einer neuen EISZEIT ankündigten:
      https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5489379/Als-uns-vor-30-Jahren-eine-neue-Eiszeit-drohte.html

      Vor diesem Hintergrund ist es doch sehr interessant, dass dein Herr Munroe 2013 die Jahre 1961-1990 aus Referenz wählte, und schau her, es wurde wärmer. Na so ein Zufall 😀

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      • Ich befürchte ich kann dir nicht folgen. Vor welchem Hintergrund ist es bitte interessant wohin er den Referenzzeitraum legt?
        Wieso soll das eine Einfluss haben und wie kommst du jetzt auf irgendeinen Juli in Deutschland?

        Aus meiner Sicht ist unser Kontinentales Klima ist nicht gleich das Weltklima. Auch in Zeiten der vermeintlichen „Klimahysterie“ kann es Gletscher und Eismassen geben die noch wachsen, das heisst aber im Gegenzug nicht, dass die Athmosphäre im Mittel nicht wärmer wird und wiederspricht dem auch nicht.

        Sein Punkt ist doch nicht, dass sich die Tempertur davor nie geändert hat. Herr Munroe sagt doch gerade das sich das Klima schon immer geändert hat und das zeigt ja auch in der Grafik, das es die letzten 22000 Jahre der Menscheitsgeschichte der Fall war.

        Was seine Grafik verdeutlicht: Gerade der Gradient der Änderung (also die Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur) in den Letzten zweiundzwanzigtausend Jahren noch nicht annähernd so hoch war wie im letzten Jahrhunder und in den letzten Jahren!
        Dafür ist die gewählte Referenzskala herzlich egal, er hätte sie auch ins 18. Jahrhundert legen können oder wo immer du sie gerne hinlegen möchtest. Dadurch ändert sich der Gradient nicht im geringsten.

        Zum Vergleich findet man eine historisch recht flotte Erwärmung zwischen 13000 vor Christus und 12500 v.Chr. dort wurde es in 500 Jahren knapp 1°C wärmer. Das selbe nochmal zwischen 10000 und 9500 v.Chr.
        Im Vergleich dazu haben die letzten ca. 100 Jahre (ca. Zeitraum des WK1) eine Erwährmung von grob 1°C! Also ein Grad in 100 Jahren anstatt davor in 500! Dabei waren die 1°C in 500 Jahren historisch gesehen schon schnell. Man findet diese Geschwindigkeit in den letzten 22000 Jahren nie!!

        *Ironie* Auf der Seite der Skeptiker gibt es natürlich überhaupt keine Industrien (Petrochemie) und Nutznieser die davon mit exzellentem Lebenstil profitieren u.a. ich und viele andere Aktionäre 🙂
        Da fließt sicher auch nicht mehr Geld als die Paar Euro Forschungsgelder für Klimahysterieforschung und Solar- und Windenergiemafia. *Ironie aus*

        Ich finde schon das die Interessenten der Hysterie ganz gute Argumente haben. Ich würde mir wünschen, dass sich das möglichst bald alles als Hysterie entpuppt!!!!

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  2. https://www.achgut.com/artikel/chinas_energiezukunft_tei_2_ihr_wollt_nicht_wir_schon

    […]
    Warum auch sollte sich Peking eine „Energiewende“ nach EU beziehungsweise deutschem Vorbild antun? Die höchsten Energiepreise für Haushalte und Industrie finden sich in europäischen Ländern. Wirtschaftliches Wachstum stagniert, Investitionen sinken. Dafür wächst die Verschuldung ungebremst. Auf dem Energiesektor nimmt die Abhängigkeit von russischen Quellen zu. Und dann noch, wie in Frankreich, Massenproteste gegen steigende Energiepreise. Gerade dieser Widerstand dürfte den chinesischen Autokraten zu denken geben. Unruhe in der Bevölkerung können sie nun gar nicht gebrauchen.

    Moderne Gesellschaften lassen sich durch Sonnen- und Windenergie auf Dauer nicht aufrechterhalten, arme Länder können sich damit nicht entwickeln. Wer’s trotzdem versucht, muss schleichenden Wohlstandsverlust in Kauf nehmen oder weiter in Armut leben. Da mag endcoal.org noch so klagen: Die chinesische Führung wird sich hüten, die größte heimische Energiequelle, die Kohle, aufzugeben.

    In drei Jahren macht Deutschland Schluss mit der Kernenergie; später ist auch die Kohle fällig. Das vermurkelte Land im Herzen Europas meuchelt alle realistischen Formen der Energieerzeugung. China macht all das, was man hierzulande aufgibt. Dort herrscht nicht nur „König Kohle“; auch die Kernenergie kommt. Sieben Kernkraftwerke gingen im letzten Jahr in Betrieb; fünfzehn sind aktuell im Bau. 2020 wird es in China etwa fünfzig Einheiten geben, und 2030 sollen rund 150 Meiler Nuklearstrom liefern.
    […]

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    • Wo ist das Video bitte GROSSARTIG? Viel zu Viel unwissenschalftlich Polemik (hoffentlich nicht absichtlich für mehr Klicks sondern aus Unwissen)

      Oben findest du es noch merkwürdig das Herr Munroe den Zeitraum 61-90 als Referenz wählt (warum das etwas an der Änderungsgeschwindigkeit der Termperatur zu tun hat hast du noch nicht schlüssig gesagt) aber wenn der Papst Lühning persöhnlich keine 30 Jahre sondern 20 Jahre nimmt und dann auch noch 2018 weglässt (was zum Zeitpunkt der Veröffentlichung schon abgeschlossen und beim DWD veröffentlich war) dann wundert dich das nicht im geringsten?
      Zumal er ja selbst seinen zu kurz gegriffenen Daten eine Erhöhung Feststellt aber diese süffisant und spöttisch als nichtig abtut. Als Anstieg hat die Tabellenkalkulation 0,011 herausgegeben. Setzen wir jetzt einen langfristigen Zeitraum von 150 Jahren (Beginn der Industrialisierung) als Faktor x ein, ergäbe sich ein Temperaturanstieg von 1,65 °C. Das ist sogar mehr, als von den einschlägigen Forschungsinstituten angegeben wird aber für den Fusel Horst ist das nichts.

      Weiter gehts mit Hitzefrei als „Messgröße“ (LOL) für Klimawandel. Das heute die Tage pro Jahr an denn über 30°C erreicht werden höher sind als in den 70er und 80er ist egal aber HITZEFREI das ist das Maß der Dinge. Weiter gehts mit Schnee (!!!) bei ihm zu Hause an einen lauschigen See in Bayern (Wetter vs. Klima nicht gut genug verstanden). Vllt. schaut er mal auf die öffentlich Daten der Gletscher in den Alpen wie prächtig es denen geht. https://wgms.ch/global-glacier-state/
      oder nach Grönland http://polarportal.dk/en/greenland/mass-and-height-change/

      Dann das dieses Jahr zu nass gewesen sein soll! Vllt. sollte er mal seinen kuschligen bayrischen See verlassen und mal einige Landwirte aus dem Nordosten Deutschlands, oder Förster in Mitteldeutschland fragen ob es wirklich so viel geregnet hat und die Wälder feucht genug sind. Oder er wendet sich mal an die Gemeinden in Süddeutschland die etwas abseits von großen Bayrischen Seen und Whiskyläden sind ob die höhe des Grundwasserspiegels so top aussieht.

      Dann kommt er noch mit dem Ertrag seiner Photvoltaikanlage um die Ecke. Der Ertrag einer PV-Anlage hat mit der Durchschnittstemperatur wenig am Hut. Der Ertrag sinkt sogar wenn es zu heiß ist, weil die Wirkungsgrade der Solarzellen in den Keller gehen. Und wieso seine PV Anlage als Gradmesser für Deutschles Klima (nicht Wetter) herangezogen werden kann sagt er auch nicht.

      Ich glaube viel mehr das man hier gut erkennen kann wie schwierig dieses Thema ist. Man kann Daten zu leicht fehlinterpretieren und fehlselektieren (seine Datenquellen sind soweit ich gesehen habe ordentlich). Die Schlussfolgerungen sind aber nahezu alle unbrauchbar und zu kurz gedacht. Das muss nicht mal absichtlich passieren.
      Dann stellt man noch einen erfolgreichen Unternehmer und Ex-Ingeneur hin der ein bisschen spöttisch erzählt und schon klingt es alles plausibel und nachvollziehbar. Bei den „Hysterikern“ erzeugt es Hysterie und Schlagzeilen, bei „Leugnern“ fühlt man sich bestätigt.
      Win-Win für Horst, die Klickzahlen sind in beiden Fällen gesichert.

      P.S. Herrn Lühning kann man kein Eigeninteresse unterstellen mit seinen reißerischen Videos (mit freigeschalteter Werbeeinblendungen) den zweiten, oder mittlerweile auch dritten Tesla finanzieren zu wollen, das geht nur bei den Hysterieforschern oder?

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      • Ich entschuldige mich für die schnippischen Untertöne. So was muss in einer Diskussion nicht sein.

        Bin gespannt wie die Sache weiter geht. Bisweilen sind bei „Fronten“ so tief im confirmation bias eingegraben das gute Diskussion selten stattfinden können. Ich habe mit meinem Unterton genau dies auch gefördert.
        Jeder ballert den gegenüber mit irgendwelchen Links zu die man in seltenen Fällen alle lesen und nachvollziehen kann und man hat Not sich seine eigene Meinung zu bilden da so viele Fremdeinflüsse vorhanden sind.

        Sorgen kann man sich nur um die Lebewesen und Ökosysteme die keine Generalisten sind und die aussterben werden falls die aktuelle Progonosen stimmen.
        Ich drücke trotzdem die Daumen, dass die Leugner recht behalten. Es hätte für unsere Welt deutlich weniger Einfluss auf den bequemen Lebenstil.

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  3. Pingback: Fakten zum Klimawandel | Beste Kommentare

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