Feedback

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50 Gedanken zu „Feedback

  1. Hi Stefan,
    ich habe deinen Block gelesen und viele spannende und auch interessante Sachen über dich sowie über Aktien gefunden. Ich würde dir gern die Seite http://www.spekunauten.de/ empfehlen. Darüber kannst du vielleicht auch mehr Leser erreichen. Ich würde mich freuen, dort auch von dir zu lesen.

    Grüße! André

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  2. Moin Stefan,

    ich lese deinen Blog nun schon ziemlich lange und finde, dass du echt guten Content bringst! Wie du deine Käufe erklärst ist immer wieder bemerkenswert. Ich habe meinen Radius, den ich durch Job und Schule schon hatte (arbeite bei einer Bank) durch deinen Blog noch erweitert.

    Nun meine Frage, könntest du vielleicht in einem kurzem Statement Stellung nehmen zu den Aktien, die ich in meinem Depot habe. Ich gehe ähnlich wie du an Käufe heran. Jedoch sind unsere Käufe „fast“ komplett unterschiedlich:

    CVS HEALTH
    INTEL
    LAM RESEARCH
    MICRON TECHNOLOGY
    PFIZER INC
    SOUTHWEST AIRLINES
    TARGET CORP
    TYSON FOODS INC
    BAYER AG
    CONTINENTAL AG
    DAIMLER AG
    MERCK KGAA
    SIEMENS AG

    Wie du siehst, splitte ich sehr stark zwischen europäischen und amerikanischen Aktien.

    Danke für deine Feedback!

    Gruß Philipp

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    • Hi Philipp,

      vielen Dank für deine lobenden Worte. Schön, dass du dich nach langem Lesen zu einem Kommentar durchgerungen hast 😉

      Grundsätzlich möchte ich zunächst betonen, dass ich ungern jemanden eine bestimmte Aktie einreden oder ausreden will. Es kommt sehr stark auf die Zielsetzung, den Anlagehorizont und die Psyche an, welche Aktie zu einem passt. Es nützt z.B. nichts, jemandem die tollste Aktie zu empfehlen, die langfristig um 20% pro Jahr steigt, wenn diese Aktie in Rezessionen 80% an Wert verliert und der Aktionär in der ersten Rezession panikartig verkauft.

      Ein Unternehmen schaue ich mir in der Regel zwischen 10 Sekunden und 5 Stunden an. Von den allermeisten Unternehmen nehme ich nach weniger als 60 Sekunden Abstand, da ich strenge Kriterien habe, was beispielsweise Eigenkapitalquote, Kapitalrendite, Umsatzrendite und Umsatzwachstum angeht. Diese Zahlen sieht man bei Morningstar alle auf einen Blick, z.B. hier: http://financials.morningstar.com/ratios/r.html?t=NKE
      Weitere ca. 3 Stunden brauche ich, um aus meinen Erkenntnissen einen Blog-Artikel zu basteln. Bis zur fertigen Analyse kann es also schon mal 8 Stunden dauern. Bei deinen 13 Unternehmen wären das 104 Stunden 🙂

      Aber du hast ja nach einem kurzen Statement gefragt…

      Continental hab ich ja selbst im Depot. Schau mal, was ich im März geschrieben habe: https://stefansboersenblog.com/2017/03/02/die-millionaere-die-fuer-mich-arbeiten/

      Zu Tyson Foods und Daimler habe ich auch vor kurzem etwas berichtet.
      Tyson Foods: https://stefansboersenblog.com/2017/07/11/cancom-tyson-foods/
      Daimler: https://stefansboersenblog.com/2017/06/10/daimler-aktie/

      Intel sieht von den Zahlen her auf den ersten schnellen Blick in Ordnung aus. Da müsste ich mich stärker mit den Produkten, Dienstleistungen und Zukunftsaussichten beschäftigen.

      Micron und Lam sind Halbleiter-Hersteller. In dieser Branche ist Skyworks Solutions mein Favorit.

      Für Pfizer und Merck gelten im Prinzip die Punkte 2 bis 6 aus meinen Aussagen zu Gilead: https://stefansboersenblog.com/2017/08/03/starbucks-aktie/comment-page-1/#comment-1328
      Johnson & Johnson ziehe ich Pfizer und Merck vor.

      Target scheint zum Amazon-Opfer zu werden. Die Umsätze fallen seit 4 Jahren. Der Gewinn war 2016 geringer als 2008.

      Zu den anderen Unternehmen habe ich keine Meinung.
      Ich hoffe, das hat ein wenig geholfen 🙂

      Viele Grüße, Stefan

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  3. Hallo Stefan. Ein wirklich toller Blog mit fundierten Analysen. Du hast auch einige fundamental sehr stark Aktien im Depot, die ein gute Inspiration für eigene Recherchen sind. Meine Frage an dich: Wie gehst du mit dem Thema Goodwill in der Bilanz um? Beispiel – McCormick – Tolles Unternehmen, aber der Goodwill übersteigt, das Eigenkapital. Ich habe da immer sehr große Bauchschmerzen. In 2017 hat McCormick ja auch noch die Food Division von RECKITT BENCKISER übernommen. Für einen recht hohen Preise. Der kommt also noch mal Goodwill oben drauf. Für mich ist so ein hoher Goodwill eine Zeitbombe. Irgendwann muss er mal abgeschrieben werden und dann ist ein großer Teil des Eigenkapitals weg. Wie siehst du das?

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    • Hi Thomas,

      vielen Dank für das Lob!

      Goodwill sehe ich ähnlich wie Christian: http://www.hamsterradblog.com/geschaftsberichte-verstehen/geschaftsberichte-verstehen-die-bilanz-lesen-teil-2/

      Zur jüngsten Übernahme durch McCormick hatte ich mich hier schon geäußert: https://stefansboersenblog.com/2017/08/03/starbucks-aktie/comment-page-1/#comment-1336

      Auch Seeking Alpha ging schon mehrfach lesenswert darauf ein, z.B. hier: https://seekingalpha.com/article/4099954-mccormick-dividend-aristocrat-double-digit-total-return-potential

      Ich sehe es so:
      Unternehmen haben im Prinzip 5 Möglichkeiten, etwas mit ihrem überschüssigen Geld anzustellen: (1) Dividenden zahlen, (2) Aktien zurückkaufen, (3) Schulden zurückzahlen, (4) Übernahmen tätigen, (5) Sonstiges, d.h. in organisches Wachstum investieren.
      Wachsen kann man nur bei (4) und (5). Es gibt Zeiten/Gelegenheiten, in denen eine Übernahme die sinnvollste Investitionsmöglichkeit ist im Sinne langfristig orientierter Aktionäre. Die Aktionäre der zu übernehmenden Firma wollen entsprechend entschädigt werden, fordern also in der Regel einen Preis über dem Buchwert ihres Unternehmens. Die Differenz verbucht die übernehmende Firma als Goodwill, der in den Folgejahren abgeschrieben wird.
      Goodwill ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Also muss man jeden Fall einzeln bewerten. Viele Übernahmen sind absolut sinnvoll, auch wenn dafür der dreifache oder vierfache Buchwert gezahlt wird.

      Dass der Blick auf die Eigenkapitalquote täuschen kann, wenn der Goodwill-Anteil sehr hoch ist, sehe ich genauso. Bei McCormick war der Goodwill-Anteil aber über die gesamte letzte Dekade sehr hoch. Trotzdem lag die EK-Quote immer zwischen 32% und 44%. Das Unternehmen gibt an, dass die jüngste Übernahme die EK-Quote von 37% auf 20% senken wird, diese aber bis 2020 schon wieder auf 33% steigen soll.
      McDonald’s und Colgate-Palmolive haben z.B. überhaupt kein Eigenkapital. (besser gesagt: es ist negativ)

      Ich bin mit dem Gesamtpaket McCormick sehr zufrieden. Werde aber einen genauen Blick in die erste Bilanz werden, die nach der Übernahme veröffentlicht wird. Es ist die größte Übernahme der Firmengeschichte, glaube ich.
      Ob der Preis zu hoch war, kann ich nicht einschätzen. Auf jeden Fall ist die Marge des zugekauften Geschäfts höher als die – ohnehin schon hohe – eigene Marge. Das gefällt mir.

      Viele Grüße, Stefan

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      • Hallo Stefan,
        Danke für deine ausführliche Stellungnahme. Du hast Recht, dass man bei dem Goodwill auf den Einzelfall schauen muss. Bei McCormick scheint es sogar ein „guter“ Goodwill zu sein, Grund ist wohl das stabile Geschäftsmodell auch in Krisenzeiten.

        Der Goodwill generell wird zwar abgeschrieben, aber nicht planmäßig. Es ist also schwer zu kalkulieren, wann die Abschreibung kommt. Man prüft ja jährlich die Werthaltigkeit des Goodwill (Impariment-Test nach IFRS, US-GAAP ähnlich).Meistens kommt die Wertberichtigung, wenn es in dem erworbenen Unternehmensteil nicht mehr gut läuft, also vielleicht in einer Rezession. Das haut dann im schlimmsten Fall richtig rein.

        Ich war selber in der Wirtschaftsprüfung tätig und weiß aus Erfahrung, dass das Management meist auf Teufel komm raus, die Goodwills in der Bilanz verteidigt, bis es nicht mehr geht. Man müsste sich ja sonst eingestehen, einen schlechten Deal gemacht zu haben. Von daher bin ich bei hohem Goodwill immer vorsichtig, weil ich keine Lust auf Kapitalerhöhungen habe.

        Aber wie du sagst, es kommt auf das Geschäftsmodell des Unternehmens an, dass hatte ich bislang in meinen Überlegungen nicht ausreichend berücksichtigt.

        Danke.

        Gruss Thomas

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    • Hallo Stefan,

      das Unternehmen ist seit 2014 an der Börse, hat für 2015 erstmals ausführliche Zahlen veröffentlicht.

      Da bin ich sehr vorsichtig. Ich habe bisher nur in Unternehmen investiert, bei denen ich sehen konnte, wie sich die Zahlen in der letzten Rezession entwickelt haben.

      Viele Grüße
      Stefan

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  4. Hallo Stefan,
    deine Website lese ich regelmässig. Vielen Dank für Deine Informationen.
    Hast Du das Unternehmen „Check Point Software“ mal angeschaut?
    Marktposition, EK-Quote, Umsatzwachstum, Gewinnwachstum, ROIC, EK-Rendite, Current-Ratio, Dept/Equity etc. sehen m.E. im 10- Jahresvergleich sehr gut aus.
    Hier würde mich Deine Meinung interessieren.
    Danke.
    Andrej

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    • Hallo Andrej,

      vielen Dank für deine Treue 🙂
      Check Point Software hatte ich 2016 oder Anfang 2017 auf meiner Watchlist. Gefiel mir sehr gut. Letztlich hab ich mich gegen einen Einstieg entschieden, weil auf diesem Markt wirklich sehr schwer abzuschätzen ist, wie die Marktanteile in einigen Jahren verteilt sein werden, auch wenn Check Point eine starke Ausgangsposition hat.

      Mein Aktienanteil am Vermögen beträgt hohe 90 Prozent und ist auf nur 18 Unternehmen aufgeteilt. Mit dieser fokussierten Strategie möchte ich nur ganz wenige „Wetten“ eingehen wie ich es mit Skyworks Solutions mache.

      Viele Grüße
      Stefan

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  5. Informative Seite. Vielen Dank.

    Interessant wäre auch mal, was bei ausländischen Aktien zu beachten ist, mit Beispielen zur Berechnung der Rendite und Aufwand/Kosten Schätzung, sich die Steuer wieder zu holen. Selbstverständlich nicht als Beratung, sondern informativ.

    Würde gut hier her passen.

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  6. Hey Stefan,
    Du hast Gentex rausgeworfen und noch nicht mal einen Kommentar in deiner Unternehmensanalyse geschrieben.
    Warum arbeitet der Milliardär nicht mehr für dich?
    Warum ist Gentex nicht mehr gut genug?
    Public Storage hätte ich eher entsorgt, da dort eine Dividende über Cashflow gezahlt wird…
    Viele Grüße
    Umu

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    • Hallo Umu,

      Herr Bauer arbeitet in der Tat nicht mehr für mich, denn er ist im Ruhestand. Ob als Milliardär – das weiß ich nicht.

      Du hast es richtig erkannt. Vor sieben Tagen habe ich meine Gentex-Position aufgelöst, was ich heute im Portfolio kenntlich gemacht habe.

      Was das „noch nicht mal“ angeht, so bitte ich dich, dich ein wenig zu beruhigen. In den letzten Jahren habe ich nahezu alle Käufe und Verkäufe hier auf dem Blog spätestens 24 Stunden später beschrieben. Ich denke nicht, dass ich hier auskunftspflichtig bin.

      Ich habe am Montag nach dem Verkauf einen Newsletter an 13 Leser geschickt, die sich in den letzten Monaten aktiv an den Diskussionen hier auf dem Blog beteiligt haben und von denen ich dachte dass es sie interessiert. Dort hatte ich u.a. den Verkauf ausführlich begründet, was zu interessanten Diskussionen geführt hat.

      Ich habe mich in den letzten Tagen und Wochen intensiv mit der Automobilindustrie beschäftigt und hatte vor, einen Blogbeitrag dazu zu verfassen, sobald ich mein aktuelles (themenbezogenes) Buch zu Ende gelesen habe. Ich hoffe, du kannst dich so lange gedulden.

      Viele Grüße
      Stefan

      PS: Ich habe von dir noch nie etwas gehört und als ersten Satz bringst du – so mein Eindruck – Frust zum Ausdruck, weil ich dich nicht umgehend informiert habe. Das bestätigt mich in meiner Newsletter-Entscheidung.

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  7. Hallo Stefan,

    ich schätze deine Analysen sehr, um so mehr bin ich auch daran interessiert, wenn du eine Entscheidung änderst und was dazu beigetragen hat.

    Natürlich entscheidest du selbst, ob oder wann du hier auch über Verkäufe berichtest, aber für mich sind solche Verkaufsentscheidungen oft viel interessanter als Einkaufsentscheidungen.
    Um so mehr freue ich mich daher über deine Einschätzung zur Automobilindustrie, zur künftigen Geschäftsentwicklung von Gentex in diesem Kontext und natürlich, ob du vielleicht eine bessere Investition gefunden hast.

    Tatsächlich interessiert mich auch deine Meinung zu Public Storage, die ich im Gegensatz zu Gentex aus meinem Depot geworfen habe, weil kreditfinanzierte Dividenzahlungen für mich ein No-Go sind. Wie siehst du das?

    Viele Grüße
    Umu

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    • Hallo Umu,

      Public Storage ist mit einem leicht zu verstehenden und leicht zu führenden Geschäft (Punkt 1) mit weitem Abstand Marktführer (Punkt 2) in einem wachsenden Markt (Punkt 3), erhöht stetig Umsätze und operative Cash Flows (Punkt 4), die aktuell auf Allzeithoch stehen (Punkt 5), arbeitet weitaus profitabler als seine vier größten Konkurrenten (Punkt 6), gesünder finanziert (Punkt 7), hat einen hohen Anteil Insider Ownership aus der Gründerfamilie (Punkt 8), expandiert stetig (Punkt 9), bindet sein Top-Management extrem lange (Punkt 10) und notiert auf dem geringsten KGV und KCV seit 9 Jahren (Punkt 11).

      Ja, über die letzten vier Berichtsquartale (01.10.2017 bis 30.09.2018) hat die Dividende den Free Cash Flow leicht überschritten, was nun erstmals in den letzten 10 Jahren vorgekommen ist. Wir reden hier von einer Differenz von 0,264 Mrd. USD.

      Sind die 11 Punkte dadurch wertlos und das Unternehmen geht übermorgen pleite?
      Apple (um nur eines von vielen Beispielen zu nennen) finanziert Dividenden und Aktienrückkäufe seit zig Jahren über Kredite. Wenn ich nur auf die letzten fünf Jahre schaue, lagen Dividenden und Aktienrückkäufe in jedem dieser Jahre über dem Free Cash Flow.
      Und falls du jetzt mit dem Cash-Bestand argumentieren willst: Das ist bei Public Storage ebenso. Auch hier liegt die Differenz (Dividende minus FCF) unter dem Cash-Bestand. Apple hat in den letzten fünf Jahren 100 Mrd. USD Kredite aufgenommen und 12 Mrd. zurückgezahlt.

      Hätte Public Storage die Dividende um 20% gesenkt, dann wäre für dich alles in Butter??

      Das Unternehmen ist übrigens gesetzlich dazu verpflichtet, 90% auszuschütten. Und schüttet man 100% aus, dann zahlt man als REIT weniger Steuern. Es ist also ganz logisch, dass die Dividende „auf Kante genäht“ ist und zeitweise dann auch mal über den FCF rutscht, vor allem wenn sich gute Investitionsmöglichkeiten ergeben.

      Viele Grüße

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