Kapitalismus ist schuld (an allem)

Ich habe gerade folgende Aussage von einer ehemaligen Kollegin gelesen:

„Kapitalismus ist ein Monster welches nie satt wird und scheint für viele so alternativlos. Ich habe viele hässliche Fakten dazu gelesen, die ich nicht mehr ignorieren kann. Wir stoßen an natürliche Grenzen mit dieser Art des Wirtschaftens. Ich weiß noch immer zu wenig, aber zu viel mittlerweile um weiter zu machen wie bisher. Indigene Völker, Massensterben von Tier- und Pflanzenarten, Bienensterben, Verlust fruchtbarer Böden, Flüchtlinge, Krankheiten, moderne Sklaverei, Überfischung der Meere und Erwärmung der Meere. Die Liste ist endlos. Kapitalismus kills, Mensch versucht die Natur komplett zu kontrollieren und verliert sie dabei und ich hab mitgemacht und bin immer noch Teil davon.“

Das kann ich als leidenschaftlicher Kapitalist natürlich nicht so stehen lassen.

Zunächst mal Folgendes: Kein Deutscher hat je Kapitalismus erlebt. Roland Baader sagte: „Betrachten wir Deutschland doch einmal mit kapitalistischen Augen. Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen (d.h. sozialistischen) Rentensystem, einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50%, mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in einem komplizierten Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in kommunalem Eigentum (d.h. Staatseigentum) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist.“

Darüber hinaus bin ich nicht sicher, ob meine Ex-Kollegin den Unterschied zwischen Kapitalismus und Marktwirtschaft kennt, bin aber ziemlich sicher dass sie beides meint und beides höchst negativ bewertet. Daher verteidige ich im Folgenden beides.

Wichtig finde ich, dass man nicht zwei Luftschlösser miteinander vergleicht, sondern konkrete historische Beispiele. Ich würde meine Ex-Kollegin gern fragen: Hättest du 1949-1990 lieber in der sozialistischen DDR gelebt oder in der BRD? Würdest du lieber im kommunistischen Nordkorea leben oder in Südkorea? Würdest du lieber im sozialistischen Venezuela leben oder in Chile? Hättest du lieber zu der Zeit der sozialistischen Experimente Ende der 1950er Jahre in China gelebt, als 45 Millionen Menschen dort verhungert sind – oder lieber heute?

Roland Baader hat noch ein weiteres passendes Zitat auf Lager:

„Es gibt auf dem ganzen Planeten kein einziges auch nur halbwegs kapitalistisches Land, in welchem die Mehrheit der Bevölkerung nicht wohlhabend ist; und es gibt weltweit kein einziges signifikant nichtkapitalistisches Land, in welchem die Mehrheit der Bevölkerung nicht in Armut lebt.“

Gehen wir Punkt für Punkt die Aussagen durch und prüfen sie.

 

Der Kapitalismus ist schuld am Tier-/Bienensterben“

Der kapitalistische Imker will Geld verdienen. Je weniger Bienen er hat, desto weniger Geld verdient er. Er hat einen Anreiz dafür zu sorgen, dass so viele Bienen wie möglich überleben.

Ich habe einige erschreckende Zahlen dazu gelesen, wie viele Fledermäuse und Vögel an den durch Merkels planwirtschaftliche „Energiewende“ errichteten Windrädern zugrunde gehen.

Tierarten sterben seit Hunderten Millionen Jahren aus. Neue kommen seit Hunderten Millionen Jahren dazu. Die Zusammenhänge sind schon ein wenig komplexer als dass man sagen könnte: X ist schuld dass Y ausgestorben ist. Sündenböcke für alles zu nennen ist natürlich schön einfach. Erst waren es die Götter, dann die Juden, heute wahlweise Trump oder der Kapitalismus.

Was passiert, wenn man Produktion (von Honig oder was auch immer) dem Staat überlässt, konnte man schön an der DDR-Automobilwirtschaft sehen. Ein Auto, das die Bezeichnung „Auto“ eigentlich nicht verdient, mit Wartezeiten von 12 bis 17 Jahren.

1990 war ein weitaus höherer Prozentsatz der BRD-Haushalte im Besitz eines Autos, eines Fernsehers, eines Telefons im Vergleich zu den DDR-Haushalten. Die konkreten Zahlen kann ich euch bei Bedarf raussuchen, ebenso dazu dass die Wohnungen in einem sehr viel besseren Zustand waren in der BRD.

 

Verlust fruchtbarer Böden“

Ich kann nur raten, wie die Aussage konkret gemeint war. Fakt ist: Kapitalistische Hersteller von Düngemittel und Maschinen haben dafür gesorgt, dass eine immer höhere Zahl an Menschen mit Nahrung versorgt werden kann pro Hektar Agrarfläche (bei sinkendem Einsatz von Wasser und Dünger pro Hektar). Auch hierzu kann ich gern Zahlen heraussuchen.

Auch hier ist es der Staat, der ein funktionierendes System durch Agrarsubventionen in Schieflage bringt. Ich empfehle, sich mit den Forderungen der Landwirte, die vor einigen Wochen mit ihren Traktoren durch Berlin zogen, näher zu beschäftigen.

Die kapitalistischen Eigentumsrechte sind es, die eine nachhaltige Bewirtschaftung nach sich ziehen. In welchem Zustand die Natur ohne Eigentumsrechte und mit 7 Milliarden Menschen wäre, möchte ich mir lieber nicht ausmalen.

Auf die Schadstoffbelastung DDR vs. BRD komme ich später zu sprechen.

Ein Beispiel: Der „Kapitalisten-Bauer“ erntet mehr Äpfel als er selbst essen kann, denn dies erhöht seinen Gewinn. Durch das steigende Angebot sinkt der Preis, was vor allem den ärmeren Menschen zugute kommt.

Der Ökologe Jesse Ausubel beschrieb 2015 in seinem Artikel „The Return of Nature. How Technology Liberates the Environment“, dass in den USA der Verbrauch bei 66 der 72 wichtigsten Rohstoffe zurückgeht.

 

Der Kapitalismus ist schuld an Flüchtlingsströmen“

Meine Ex-Kollegin, die diese Aussage traf, wuchs auf dem Gebiet der ehemaligen DDR auf, was die Aussage noch unverständlicher macht.

Darauf antworte ich mal mit einigen Fragen.

Ist nicht Deutschland das Hauptziel der Flüchtlingsströme seit 2015, weil der deutsche Staat die höchsten Sozialleistungen fürs Nichtstun zahlt?

Verhindern nicht vor allem sozialistische Maßnahmen wie die EU-Agrarsubventionen und EU-Agrarzölle, dass afrikanische Landwirte Geld verdienen?

Verhindert nicht gerade sozialistische Planwirtschaft wie das Pariser Klimaabkommen, dass ärmere Staaten Wohlstand aufbauen durch den Bau von Kohlekraftwerken?

Ist der Kapitalismus schuld am Elend in der Dritten Welt oder eher fehlende Demokratie, ein fehlender Rechtsstaat, Überbevölkerung, fehlende Gleichberechtigung, fehlende Religions- und Meinungsfreiheit, religiöse Konflikte, falsche Anreize durch Entwicklungshilfe etc?

Einschränkungen der Handelsfreiheit – also das Gegenteil von Kapitalismus/Marktwirtschaft – sorgt für sinkenden Wohlstand in allen beteiligten Ländern.

Dass China seinen Markt geöffnet und seinen Unternehmen mehr Freiheiten eingeräumt hat, hat Hunderte Millionen Menschen aus der Armut in die Mittelschicht befördert.

 

Krankheiten“

Auch hier bin ich mir nicht sicher, wie es gemeint ist, dass der Kapitalismus die Menschen krank macht.

Meinen Punkt, dass der Wettbewerb kapitalistischer Pharmaunternehmen die Qualität der Medikamente erhöht und ihren Preis senkt, muss ich nicht weiter ausführen, oder?

Die Kindersterblichkeit in Nordkorea ist mehr als 7-mal so hoch wie in Südkorea nach Zahlen der Vereinten Nationen. (Quelle)

 

Moderne Sklaverei“

Moderne Sklaverei? Es war üblich, 10 bis 16 Stunden am Tag zu arbeiten, bevor der Kapitalist Henry Ford 1926 die 40-Stunden-Woche bei Ford einführte.

Nie war die mittlere Wochenarbeitszeit in Deutschland so niedrig wie heute. Nie haben die Menschen mehr Jahre im Ruhestand verbracht. Das verdanken wir vor allem den kapitalistischen Produktivitätsverbesserungen sowie der kapitalistischen Medizin.

Hier ein Bild zur Entwicklung der mittleren Wochenarbeitszeit in Deutschland von 1800 bis 1967 (Quelle: DGB).

Die Wochenarbeitszeit war übrigens bereits von 85 auf 48 Stunden gesunken, als der Deutsche Gewerkschaftsbund 1949 gegründet wurde.

Ich empfehle euch, Statistiken herauszusuchen, die Fragen wie diese beantworten: Wie viele Stunden musste man 1950 arbeiten um sich ein Auto/Haus/Fernseher/Telefon leisten zu können und wie viele Stunden muss man heute dafür arbeiten? Dass diese Zahl erheblich gesunken ist, verdanken wir den „bösen Kapitalisten“.

 

Erwärmung der Meere“

Ich vermute, meine Kollegin legt 2 Annahmen zugrunde:
1) Je mehr CO2, desto wärmer die Meere.
2) Je kapitalistischer, desto mehr CO2.

Hierzu 3 Bilder:

Ich könnte Tage damit verbringen, die genannten Punkte zu entkräften, doch 1.100 Wörter sollten als Antwort auf einen Facebook-Kommentar genügen.

Abschließend noch einige Zitate & Bilder zum „tollen“ Sozialismus und zum „bösen“ Kapitalismus:

„Bei 50% Abgaben müssten die Angestellten und Gewerkschaften eigentlich vor dem Finanzamt streiken und nicht vor den Firmen.“ (Werner Bahlsen)

„Die Frage ist nicht, ob wir einen Mindestlohn brauchen. Die Frage ist, warum viele Schulabgänger nach mindestens einem Jahrzehnt staatlicher Bildung nur ein paar Euro die Stunde auf dem Arbeitsmarkt wert sind.“

„Stellen Sie sich vor, Sie lebten in einem System, in dem Sie zum Autokauf verpflichtet sind. Allerdings bestimmt einseitig der Verkäufer Modell, Ausstattung, Motorisierung und sogar den Preis! Sie als Käufer müssen seine Wahl in jedem Fall akzeptieren. Abwegig? Ersetzen Sie einfach die Worte «Verkäufer» durch «Regierung» und «Käufer» durch «Staatsbürger», und Sie werden merken, dass Sie sich genau in einem solchen System befinden.“ (Titus Gebel)

„Wenn die Benzinpreise weiter stark ansteigen, dann sagen die klugen Leute: Senkt doch einfach die Mineralölsteuer, denn dann sinken die Preise. Das wird aber nie passieren! Stattdessen würde sich eine Regierung folgendes ausdenken: Die Armen bekommen eine Sonderunterstützung. Denen wird etwas ausbezahlt. Da wird es nämlich eine neue Behörde geben, die das verteilen darf. Und der Staat wird mächtiger und hat das Problem vermeintlich gelöst.“ (Titus Gebel)

„Private Unternehmen können immer effizienter arbeiten als Staatsbetriebe, und zwar nicht weil sie klüger oder geschickter sind, sondern weil sie die besseren Anreize haben: nach oben hin Profite und nach unten die Pleite.“ (Titus Gebel)

„Bill Bonner erklärte das Grundproblem staatlichen Wirkens wie folgt. Erstens: Nahezu alle Menschen wollen ihren Lebensstandard erhöhen. Zweitens: Sie wollen es auf möglichst einfache Art und Weise erreichen. Man nimmt 100 Euro lieber geschenkt, als 8 Stunden dafür zu arbeiten. Drittens: Der leichteste Weg, seinen Lebensstandard zu erhöhen, ist anderen etwas wegzunehmen. Daher wendeten sich die Menschen an den Staat, denn der Staat ist die einzige Institution, die anderen ungestraft die Früchte ihrer Arbeit wegnehmen darf. Viertens: Nach und nach finden immer mehr gesellschaftliche Gruppen heraus, wie man die Macht des Staates für eigene Zwecke einsetzt. Und schließlich wird für viele der Staat und nicht die wirtschaftliche Aktivität zur Hauptquelle zur Erhöhung des Lebensstandards.“ (Titus Gebel)

„Wer etwas über echte soziale Gerechtigkeit lernen möchte, der sollte einen Blick in die Geschichte Englands werfen. Die Antwort des Marktes, nicht des Staates, war gegenseitige Hilfe. Anfang 1800 gab es in England etwa 9.000 sogenannte „Friendly Societies“ mit zusammen 700.000 Mitgliedern bei einer Gesamtbevölkerung von damals 9 Millionen. Die (meist armen) Mitglieder schlossen sich freiwillig (!) zusammen und zahlten Geld an diejenigen Mitglieder, die krank wurden oder deren Familienangehörige starben. 1897 hatte die Mitgliedschaft der Tausenden freiwilligen Zusammenschlüsse knapp 5 Millionen erreicht. Als der Staat die Friendly Societies durch eine staatliche Pflichtversicherung ersetzte, hatte die Mitgliederzahl knapp 7 Millionen erreicht und weitere 2 Millionen waren in unregistrierten Vereinen organisiert. Der Staat hatte Angst, dass ihm die Macht entgleitet. Er wollte die Kontrolle über die Arbeiter wiedererlangen.“ (Titus Gebel)

22 Gedanken zu „Kapitalismus ist schuld (an allem)

  1. Richtig, RICHTIG geil! Danke, DANKE und APPLAUS für einen solchen Blog-Artikel! In der heutigen Zeit muss man sich vor so etwas demütig verneigen und sich wünschen, dass „darüber einmal Sondersendungen gebracht werden!“ 😉

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  2. Kurz und knackig widerlegt, gute Arbeit Stefan!

    Was mir immer nicht in den Kopf geht, dass Kapitalismuskritiker immer, aber wirklich immer nur die materielle Seite des Wachstums bedenken. Sie schaffen es nicht zu bemerken, dass Wachstum mehr ist als heute 5 Paar Schuhe zu besitzen und morgen 6. Rein materielles unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten funktioniert nicht, aber Wachstum enthält auch andere Komponenten wie die die gleiche Zahl Produkte schneller, Resourcen schonender, günstiger, mit weniger Umweltbelastung, qualitativ hochwertiger herzustellen. Hier ist das Wachstum praktisch unbegrenzt, da die Triebfeder nicht materiell ist sondern kreativer Art. Und die menschliche Kreativität ist unbegrenzt.

    Gruß
    Valueer

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  3. Ich finde es erschreckend, dass ich jetzt schon 2 Kommentare lese, die anscheinend alles am Kapitalismus und in diesem Artikel gut finden.

    Ich bin da sehr gespaltener Meinung.
    Ich lebe gerne im Kapitalismus und einer Marktwirtschaft. Wenn man sich viel Mühe gibt und sich anstrengt kann es theoretisch jeder zu Wohlstand bringen.
    Wie @valueer schon gesagt hat. Wachstum hat einige positive Aspekte. Firmen, welche nicht produktiv sind oder keine Neuerungen bringen, werden von neuen Firmen abgelöst.
    Aber in dem Artikel wird Kapitalismus dargestellt als wäre es der Allheilsbringer für die ganze Menschheit. Leider ist das aber nicht so. Nicht jeder kann vom Kapitalismus profitiert. Würde jeder davon profitieren wären ja alle glücklich und es gäbe auch keine Schere zwischen Arm und Reich(Zumindest in den Wirtschaftsstaaten).

    Ich will hier deinen Artikel nicht schlecht reden und jeder hier darf gerne seine eigene Meinung vertreten. ABER:
    Du siehst die Welt zu schwarz-weiß. In unserer Welt gibt es viele komplexe Zusammenhänge die man als Normalsterblicher gar nicht mehr Wahrnehmen kann.

    Und um den Kommentar zu einem etwas übertrieben dargestelltem Ende zu bringen:
    „Ein Beispiel: Der „Kapitalisten-Bauer“ erntet mehr Äpfel als er selbst essen kann, denn dies erhöht seinen Gewinn. Durch die steigende Nachfrage sinkt der Preis, was vor allem den ärmeren Menschen zugute kommt.“
    Ein Beispiel: Der „Kapitalisten-Bauer“ importiert aufgrund gestiegener Nachfrage Äpfel aus einem Dritten-Welt Land. Er verkauft die Äpfel für einen Spottpreis. Alle können sich nun so viele Äpfel kaufen wie sie wollen. Der Kapitalisten-Bauer von Oben verliert seinen Hof, weil seine heimische Ware zu teuer ist. Der Bauer in der Dritten-Welt ist immer noch arm.
    ….. Aber wir profitieren ja ALLE.

    Lasst euch euren Apfel schmecken. MFG.

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    • Ich kenne niemanden, der jeden Aspekt des Kapitalismus liebt. Genau wie ich niemanden kenne, der den Klimawandel bestreitet.

      Interessant ist, dass Kapitalismus nicht vom Staat beschlossen wird wie Sozialismus, sondern dass er sich dezentral auf unterster Ebene „von unsichtbarer Hand“ entwickelt. Und es ist das beste System das es bisher gab.

      Seit Jahrtausenden versucht jede Generation, wohlhabender zu werden als die Eltern. Seit Jahrzehnten versuchen Rote und Grüne, das zu verhindern. Seit Jahrzehnten scheitern sie daran. Es wird immer Unbelehrbare geben, so wie es Menschen gibt die die Erde für eine Scheibe halten.

      Du sagst ich sehe die Welt schwarz-weiß. Ich glaube nicht. Ziel des Beitrags war, die von meiner Ex-Kollegin vorgebrachten Punkte zu entkräften und nicht, zu erklären was daran wie die Welt funktioniert gut oder schlecht ist.

      Was willst du mit der Apfel-Geschichte sagen? Länder sollten keinen Handel miteinander treiben und dann geht es allen besser? Es sind HandelsBESCHRÄNKUNGEN, die die Handelspartner ärmer halten als ohne Beschränkungen.

      Ich empfehle das Buch „The not so wild, wild West“. Darin wird beschrieben, wie die ersten Siedler friedlichen Handel mit den Indianern trieben. Erst der mächtige Zentralstaat und die eingetriebenen Steuern schufen die Grundlagen für die Gründung einer Armee und damit für die Massenvernichtung von Indianern und Bisons.

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      • Ich versteh dein Kommentar an so vielen Stellen nicht.

        Du vergleichst das Politische System mit dem Marktwirtschaftlichen System. Das ist total unsinnig. Wenn du sagst „es ist das beste System das es bisher gab“, dann sag ich dir das beste System ist die Demokratie… das hat kein Zusammenhang. In manchen politischen Systemen ist Kapitalismus gar nicht möglich, da die Bevölkerung unterdrückt wird. Ist nun Kapitalismus die Rettung für die Menschen dort?

        „Seit Jahrtausenden versucht jede Generation, wohlhabender zu werden als die Eltern.“ … Hä? Nein?! Es gibt Leute die haben arme Eltern und sterben dann auch arm. Es gibt Leute die Erben Geld und werden reicher und es gibt welche die werden ärmer. Im Mittelalter haben sich solche Überlegungen vermutlich nicht mal gestellt, weil das überleben an erster Stelle stand. In der heutigen Zeit (die letzten 100 Jahre) ist das vielleicht so. Aber es soll auch Menschen geben die Nichts haben und trotzdem glücklich sind.

        Und zusätzlich fängst du dann auch noch mit Politik-bashing an. Du vergleichst ganze Parteien mit Verschwörungstheoretikern. Du gehst davon aus, dass Rote und Grüne nicht wollen, dass man Wohlhabend werden und dieses sogar versuchen zu verhindern. Warum sollten sie das tun? In diesen Parteien gibt esauch Leute die sehr gut verdienen, die würden sich doch ins eigene Fleisch schneiden.

        Apfelgeschichte:
        Deine Geschichte sagt: Kapitalisten-Bauer ist gut, weil dann billige Lebensmittel für alle.
        Meine Geschichte sagt: Kapitalisten-Bauer ist gut, weil dann billige Lebensmittel für die meisten Menschen und Nachteile für ein paar Andere.
        Du gehst in deinem kompletten Artikel nie darauf ein, dass der Kapitalismus auch Nachteile hat. Das hat er aber. Diese zu unterschlagen finde ich persönlich nicht gut. Musst du aber für dich selbst entscheiden.

        Handel:
        Warum sollte ich als jemand der für Kapitalismus ist, sowas sagen wie „handel ist schlecht“.
        Deine Ausführungen zu den Handelsbeschränkungen sind viel zu kurz gefasst. Du sagst einfach nur „ohne ist besser“. Würde mich nicht wundern wenn dein nächster Gedankengang ist: Die Beschränkungen sind von Staaten gemacht, die den Kapitalismus beeinflussen, weshalb dieser nicht richtig funktioniert.
        So funktioniert die Welt aber nicht. Du kannst dir nicht einfach im Kopf die Welt schön malen und sagen THEORETISCH würde der Kapitalismus alle Probleme lösen, wenn es ihn überall uneingeschränkt gelten würde. Dann wäre die Gegenargumentation THEORETISCH würde die Planwirtschaft alle Probleme lösen, wenn es sie überall uneingeschränkt geben würde.
        Vielleicht merkst du jetzt, dass diese Ansichten einfach radikale Positionen vertreten… und wie wir alle hoffentlich wissen, liegt die Antwort meistens irgendwo in der Mitte.
        Du kannst nicht einfach sagen „es wäre ohne besser“…. Das kann einfach faktisch nicht nachgewiesen werden… und wenn das deine Argumentationsbasis ist, dann ist mir schon klar warum wir nicht auf einen Nenner kommen.

        Buchempfehlung:
        Ich habe das Buch nicht gelesen und kenne die Geschichtliche Situation damals nicht, deshalb halte ich mich da zurück… aber trotzdem noch was zum Nachdenken.
        Vorsicht Sarkasmus: Ja hast natürlich komplett recht. Steuern sind böse und Regierung doof. Viel besser lebt es sich ohne Gesetze und einen Rechtsstaat. Wer braucht schon eine Armee oder Raketen, wenn alle einfach nur friedlich Handel treiben. Dann werden die Probleme vermutlich einfach so gelöst wie damals. Der, der zuerst eine Kugel im Kopf hat verliert.

        Fazit:
        Ich finde es einfach nicht gut die negativen Seiten des Kapitalismus zu unterschlagen und alles schön zu reden. Wenn du die negativen Seiten weg lässt, wirst du damit deine Ex-Kollegin auch nie überzeugen.

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        • @ Anonymuskus

          Ich habe nicht behauptet, dass es jedem Menschen besser geht als seinen Eltern, sondern dass jeder Mensch danach strebt. Die Forderungen linker Parteien verkleinern den Kuchen und deswegen werden diese überall abgestraft, egal ob ich in die USA, nach UK, Österreich, Niederlande, Frankreich, Italien, Polen, Ungarn oder Deutschland gucke.

          Wenn du so überzeugt von Handelsbeschränkungen bist, dann gib doch mal ein konkretes Beispiel dafür an. Warum geht es dem südafrikanischen Bauern besser, wenn der Deutsche dessen Äpfel nicht kauft? Oder: Wie muss sich der Status Quo ändern, damit es einem von beiden besser geht, ohne dass es dem anderen schlechter geht? (Pareto-Optimierung)

          „Steuern böse“, „Regierung doof“, „Gesetze doof“, „Rechtsstaat doof“ hat niemand behauptet. Jetzt malst du schwarz-weiß.

          Ich freue mich auf deinen Gastartikel, der sämtliche positiven und negativen Aspekte von Wirtschaftssystemen und politischen Systemen beleuchtet.

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  4. Es ist sicherlich richtig, dass es einem Großteil der Menschen materiell besser geht als je zuvor. Aber ich denke, wir bezahlen dafür einen Preis (der nur unzureichend eingepreist ist): Artensterben, Monokulturen, Umweltzerstörung, Vernichtung natürlicher Ressourcen etc. Die Menschheit (im Durchschnitt) profitiert aktuell von einem kapitalistischen System, aber sie wird immer hungriger und ja auch immer gieriger, weil jeder das Maximale aus seinem Leben machen will. Dafür wird diese Welt irgendwann nicht mehr reichen…

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  5. Insgesamt ein schöner kritischer Artikel, aber einen Punkt finde ich tatsächlich zu kurz gedacht:
    > Tierarten sterben seit Hunderten Millionen Jahren aus. Neue kommen seit Hunderten Millionen Jahren dazu.

    Wie ja schon in vorherigen Kommentaren gesagt wurde, ist im Kapitalismus mehr Produktion besser, weil ich mehr verkaufen kann. Das führt dann aber unweigerlich zu Überfischung, Rodung von Wäldern für Ackerflächen und Weideland (und damit Zerstörung von Lebensraum für viele Tierarten) usw.
    In Prinzip kann man sagen, irgendjemand zahlt immer den Preis und so langsam kriegen wir das auch zu spüren. Aktuell zahlt nämlich unsere Umwelt zu unserem Kostenvorteil.

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    • Das ist nicht richtig. Überfischung, Luftverschmutzung, Müll etc. sind Externalitäten. Und diese müssen ebenso bepreist und mit Eigentumsrechten versehen werden, dann findet z.B. eine Überfischung nicht statt. Das Angebot wäre nämlich begrenzt und Fischer könnten nicht nur mit dem Fischen, sondern sogar mit dem Nicht-Fischen Geld verdienen, da ihre Rechte auf Fisch entsprechend an Wert gewinnen, bei knapper werdenden Ressourcen. Ebenso müsste z.B. ein Autofahrer die Bewohner der Straßen entschädigen, denn er verschmutzt ihre Luft.
      Es ist die nicht Bepreisung, das fehlen von Eigentumsrechten, also das Fehlen von Markt, dass zu diesen Problemen führt.

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      • Du schlägst vor, den Ozean aufzuteilen? Wie soll das praktikabel sein? Wer soll entscheiden, wem welches Stück gehört und wie soll das überprüft werden? Außerdem werden sich die Fische wohl kaum darum kümmern, wem welches Stück gehört und wenn ich den Fisch heute nicht in meinem Territorium fange, dann macht es morgen ein anderer in seinem. Fische bleiben ja nicht stationär auf einem Stück Wasser leben. Viele Arten ziehen tausende von Kilometern in ihrem Leben.

        Zum Land: Wenn ich mir ein Stück Wald kaufe und entscheide, dass Rinderzucht profitabler ist, dann rode ich den Wald. Wer zahlt natürlich wieder den Schaden? Die Umwelt, sonst keiner.

        Die wenigsten denken einfach an Nachhaltigkeit, weil es im hier und jetzt natürlich besser ist, sofort die Kassen klingeln zu lassen. Frei nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Die Nachfrage nach Elfenbein und Nashornhorn ist da, also bejagen wir die Tiere. Wenn sie aussterben, egal. Wir haben ja den Profit gemacht. Die nächste Generation kann sich was neues suchen.

        Und zu sagen „Tierarten sterben seit Hunderten Millionen Jahren aus“ ist genau das: Wenig reflektiert und nachhaltig. Man muss das in Relation setzen. Wie schnell sind Tierarten in den letzten Epochen verschwunden und wie schnell in den letzten 500 Jahren? https://pbs.twimg.com/media/EJmmPXGXYAAM7lu?format=png

        Klimawandel hat es erdgeschichtlich auch immer wieder gegeben. Die Frage ist aber, wie viel trägt der Mensch dazu bei und aus welchen Gründen? Kapitalismus führt zu Gier und Gier frisst bekanntlich Hirn.

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  6. Ich muss leider sagen, dass der Artikel ähnlich einseitig und plakativ geschrieben ist, wie der ursprüngliche Facebook post.

    Du beziehst dich hier allein auf Deutschland und lässt die Welt komplett außen vor. Die meiste Kapitalismuskritik sagt aber nicht, „hier in Deutschland sind wir die ärmsten Würstchen überhaupt, Schuld ist der Kapitalismus“. In der Regel wird kritisiert, dass wir [westlichen Kapitalisten] die ärmeren Länder dieser Welt hoffnungslos ausbeuten und – getrieben von Profitgier – ausnutzen, dass es in diesen Regionen keine Gewerkschaften, keine Arbeitszeitgesetze, keine Umweltstandards gibt und man so die Menschen dort in einer Art moderner Sklaverei (im Sinne von hier in Deutschland vollkommen undenkbare Arbeitsverhältnisse) hält um den Profit zu steigern. Reichtum für jeden, aber eben nicht für alle…

    interessanterweise ist der einzige Punkt auf den du nicht eingehst die „Überfischung der Meere“. Pures versehen, oder weil es hier einfach nichts gibt um das schön zu reden?

    Um das klar zu stellen, ich bin nicht gegen den Kapitalismus, einfach, weil ich keine bessere Alternative kenne. Auch die Marktwirtschaft würde viele Dinge deutlich besser regeln, wenn man sie ließe. Aber ich glaube nicht, dass du mit diesem Beitrag geholfen hast, Kapitalismuskritik sinnvoll zu begegnen.

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  7. Das ist theoretisch ja alles wunderbar. Leider gibt es keine perfekten, umfassenden Informationen, um externe Effekte zu bepreisen. Wo fängt bspw. eine Überfischung an? Die Umwelt ist ein komplexes Ökosystem mit kaum zu überblickenden Wechselwirkungen. Die Effekte sind immer nicht-linear und damit auch nicht kalkulierbar.

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  8. @Sebastian

    „Ich habe einige erschreckende Zahlen dazu gelesen, wie viele Fledermäuse und Vögel an den durch Merkels planwirtschaftliche „Energiewende“ errichteten Windrädern zugrunde gehen.“

    Sorry, dieser AfD-Mem ist faktisch falsch!
    Die allermeisten Vögel sterben am Straßenverkehr, Gebäudefenstern, Katzen etc.

    „Genau wie ich niemanden kenne, der den Klimawandel bestreitet.“

    Ein Meinungswechsel zu den besser validierten Fakten? 😉

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    • Hallo Sparta,

      auch wenn Sebastian auf meinem Blog häufig kommentiert, ist mein Name immer noch Stefan 😉

      Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) schätzte 2016 in einer Studie, dass pro Jahr 250.000 Fledermäuse und 12.000 Greifvögel durch Windkraftanlagen in Deutschland sterben. Pro Jahr wohlgemerkt. Das ist logischerweise nur eine Hochrechnung und die Wahrheit wird wohl im Bereich +/-30% liegen. Mit dem Windkraftausbau wird die Zahl steigen. Auswirkungen auf die Tierwelt durch die Rodung der Wälder für Windkraftanlagen sind hier noch gar nicht berücksichtigt.

      Bitte versteh mich nicht falsch. Niemand mit klarem Verstand behauptet, der Ausbau der Windkraft wäre 100% super oder 100% übel. Ich habe damit ein (!) Argument gebracht zu einem komplexen Thema, als Antwort auf den Satz „Kapitalismus tötet Tiere und Pflanzen“.

      Dass du die Zahlen (250.000 und 12.000) als „AfD-Sprech“ wegzuwischen versuchst, finde ich erschreckend.

      Und zum „Meinungswechsel zu besser validierten Fakten“:
      Klima ist per definitionem ein 30-Jahres-Wetter-Mittelwert. Klima wandelt sich, wenn der Wert t+1 nicht dem Wert t-30 entspricht. Die Existenz des Klimawandels ist also keine Meinungsfrage, sondern eine Frage der Mathematik.

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      • Hallo Stefan, 😉

        na ja, einerseits Pate für die Fledermäuse & Vögel bei 12 – 250 k spielen aber bei 18 Millionen!!! Todesfällen bundesweit bei Vögeln p. a. habe ich noch nie eine Empörung/Demonstration über die bösen Gebäudefenster gehört… 😉

        Erschreckend finde ich eher diese künstliche Gefühls-Empörung wenn man sie nicht im ganzen Kontext fachlich & sachlich einordnet, um so zu besseren Diskussionen und Lösungsvorschlägen zu kommen!

        Es geht schlichtweg darum, dass man was gegen Windenergie hat und versucht mit fadenscheiniger Argumentation, den Tierliebhaber zu geben, ohne auch nur annähernd die tatsächlich relevanten Zahlen in Zusammenhang zu setzen!

        Aber es gibt ja auch zudem Lösungsvorschläge zur Minimierung der Fallzahlen bei den Windrädern.

        Der Vorschlag von Kohlekraftwerken in Afrika, wenn gerade Sonnenenergie geographisch reichlich vorhanden ist…?

        Bzgl. überbordender Bürokratie und zu viel Steuern bin ich bei Dir! Mit Firma könnte man sich da viel mehr noch aufregen aber es ist verschwendete Energie!

        Bzgl. Klima halte ich Eiskernbohrungen und immer bessere Messmethoden zur Feststellung der jeweiligen Atmosphären-Zusammensetzung als relevant genug um sagen zu können, dass diese aktuelle Veränderung schneller ist, als alle zuvor gemessenen.

        Wenn Du anderer Meinung bist, ist das natürlich Dein gutes Recht auf Meinungsfreiheit!

        Solange Du meine Meinung auch aushältst, versuche ich auch Deine auszuhalten! 😉

        Schönes Wochenende noch!

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  9. Zur Landwirtschaft:

    Ob so ein großer Fortschritt „keine Pestizide, 95% Weniger Wasser, über 200x Fach mehr Ertrag pro Fläche“ es im Kommunismus geben würde?

    Falls man andere Kapitalisten kennen lernen möchte:
    https://libertycon.net/

    Dir alles gute Stefan!

    Gruß,
    Pascal

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  10. Die Reaktionen auf den Artikel zeigen wie notwendig er ist.

    Stellt euch vor jemand verfechtet die These, dass Demokratie an allen Übeln schuld sei und Stephan schreit einen Artikel in dem er darlegt, das die Demokratie grundsätzlich segensreich ist. Würdet ihr den schreiben, dass der Artikel viel zu einseitig ist und man an den ganzen Lobbyismus und die Korruption denken sollte? Dass einige dadurch getriggert werden, wenn man das grundsätzlich positive im Kapitalismus hervorhebt, zeigt, wie stark der Einfluss antikapitalistischer Meinungsmache ist.

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  11. Die Aussage deiner ehemaligen Kollegin, Stephan, ist schon beachtenswert. Beachtenswert deshalb, weil sie sich für gut informiert hält, aber mit ihren Ansichten völlig daneben liegt. Sie verordnet die Ursachen für die angeführten Missstände falsch, obwohl sie sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat. Daher sollte man Acht geben nicht selbst Opfer derartiger Fehlleistung zu werden, offenbar ist das sehr leicht möglich.

    Der grundliegende Fehler ist es sich nicht weiter zu informieren, sobald das gelernte halbwegs zur Vorgefassten Meinung passt.

    Den Kapitalismus gegen den Kommunismus abzugrenzen, was bei den meisten Stichpunkten deine Argumentation ist, ist meines Erachtens zu apologetisch. Das Argument zieht nicht weil die Bösartigkeit des Kommunismus den meisten Menschen offensichtlich ist, aber nicht alle Alternativmodelle des Kapitalismus Kommunistisch motiviert sind. Historisch gesehen ist der Kapitalismus auch nicht schon immer da gewesen. Ihm ging der Feudalismus voraus. Die Grundlagen des Kapitalismus mussten zunächst gegen Leibeigenschaft und Zunftzwang erkämpft werden. Es besteht eine Tendenz freies Wirtschaften durch autoritären Zwang einzuschränken, das ist der Gegner gegen den sich der Kapitalismus messen muss. Kommunismus ist nur eine Spielart davon. Viel gefährlicher ist der schleichend eingeführte Interventionismus. Um den Interventionismus zu bekämpfen kann man sich leider nicht auf Allgemeine Prinzipien zurückziehen, vielmehr muss man für jede Einzelmaßnahme zeigen warum sie nicht zielführend und warum sie schädlich ist. Z.B. ist es wenig Überzeugend wenn man die Mietpreisbremse als Verstoß gegen Marktwirtschaftlich Prinzipien verwirft. Die meisten Leute lassen sich jedoch davon überzeugen, dass durch die Mietpreisbremse keinen neuen Wohnraum schafft und somit am zugrunde liegenden Problem nichts löst. Das nur als Anregung und nicht als Kritik gegen deinen Artikel.

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  12. Pingback: Schmankerl der Woche KW05 2020 –

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